Fazit:

Der erste Morgen nach einem Urlaub (ist bei uns fast immer ein Samstag oder Sonntag, um noch einen Tag frei zu haben) verbringe ich zunächst im Bad und betrachte meine Sonnenbräune im Spiegel.  Gut, OK, wirklich sonnengebräunt sind wir nicht. Eher ist der zarte Hauch eines Teints als „Rostbräune“ durch die ständige Dauerbefeuchtung zu interpretieren.
Und dennoch, kaum bricht der erste Tag im Alltag nach dem Urlaub an, haben wir eigentlich nur gute Erinnerungen an die letzten schönen Tage.
Und mehr noch, wir bekommen sogar noch sowas wie ein „Fenster in den Urlaub“, mit ich jetzt nicht die ganzen Köstlichkeiten meine, die unseren Frühstückstisch decken!
Viel mehr schalte ich in der Frühe gerne mal den Fernseher an und lasse mich von den Panoramabildern auf 3Sat in die Urlaubsregionen der Alpen entführen. Da gibt es dann immer diese Kamerafahrten auf den Liften und Skipisten dieser Welt, die uns die alpine Hochlandschaft quasi nach Hause bringen. Stets untermalt mit lustiger alpenländischer Blas- und Orchestermusik.
Und als ich heute wieder mal diese Sendung einschalte, freue ich mich ganz besonders!
Denn tatsächlich wird für ein paar Minuten das Unterberghorn eingeblendet und zeigt einen kurzen LIVE- Bildausschnitt, wie es aktuell in Kössen und an der Bärenhütte so ausschaut! Super!
Dieses „Guck mal, da waren wir! Erst vorgestern!“ ist ein toller letzter Urlaubsgruß aus einer Region, die uns wirklich sehr positiv in Erinnerung geblieben ist.

     Das Unterberghorn live bei den Panoramabildern im TV
     Ein kleiner Urlaubsgruß aus Tirol am heimischen Fernseher! Da waren wir vorgestern noch! GENAU DA!

Inhaltsverzeichnis Fazit:

1. Campingurlaub in Tirol – Resümee und Fazit
2. Campingurlaub mit Baby – neue Erkenntnisse und Lerneffekte
3. Eurocamping Wilder Kaiser – unsere Kundenbewertung

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Campingurlaub in Tirol – unsere persönliches Resümee und Fazit zur Urlaubsregion:
Schon öfter haben wir ja im Transit auf dem Weg von oder in den Süden eine Zwischenübernachtung (oder auch mal zwei) in Österreich eingelegt.
Gerne haben wir dabei die Annehmlichkeiten des Landes genossen! Nette Menschen, gute Küche, tolle Landschaften, viel Erholung, Nostalgie, weniger Stress, mehr Lebensgefühl und so weiter! Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen sodass es fast schon verwunderlich ist, dass wir Österreich nicht schon früher für einen kompletten Urlaub aufgesucht haben. Für verlängerte Wochenendfahrten aber ist Österreich einfach zu weit und wer unseren Reisebericht aufmerksam verfolgt hat wird auch bemerkt haben, dass wir bei einem Urlaubsfenster wie diesem eigentlich viel lieber weiter in den Süden gefahren wären.
Das steckt uns einfach in den Genen drin, im Rahmen eines Urlaubs immer das möglichst maximale heraus zu holen und wenn es nur die Kilometer auf dem Tacho sind! 😉
Dem Land Österreich allgemein oder in unserem Beispiel Tirol wird diese Stellung als Transitland aber eigentlich nicht gerecht.
Denn auch Österreich bietet natürlich viel für Urlauber, so gibt es kaum eine Region, die keine touristischen Angebote vorhält.
Sei es eben das „Grundangebot“ der Natur mit saftigen Almwiesen, hohen Bergen oder kristallklaren Seen, die nicht selten mit Boot oder Badehose durchpflügt werden können.
Dazu natürlich die zahlreichen Erlebnismöglichkeiten angefangen vom Wandern, Biken, Klettern und Geocachen im Sommer bis hin zu Skifahren, Snowboarden oder Rodeln im Winter.
Die touristische Infrastruktur ist hierbei natürlich für beide Jahreszeiten vorhanden, seien dies nun Pensionen, Gasthäuser und Campingplätze, oder eben z.B. die zahlreichen Lifte und Bergbahnen.
Dazu romantische Altstädtchen, eine sehr gute Küche und Geschichtliches wie zum Beispiel Burgen und Festungen, die man bestaunen kann.
Kurzum: Österreich und Tirol ist touristisch vollkommen erschlossen und bietet für alle Gäste und jeden Geschmack etwas, um seinen Urlaub rundherum zu erleben und zu genießen.
Wir waren gerne zu Gast und werden sicherlich wiederkommen.

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Campingurlaub mit Baby – neue Erkenntnisse und was wir dazu gelernt haben:
Der positive Eindruck unserer ersten Reise zu Ostern und unserer zweiten Reise nach Fehmarn (leider ohne Reisebericht) setzt sich weiter fort. Fast schon routiniert haben wir diesen Campingurlaub verbracht und wie schon während der Ferienwoche auf Fehmarn besonders den Raumgewinn des Vorzeltes genießen können. Trotz schlechtem Wetter kann man ja z.B. den Kinderwagen prima dort unterstellen, ohne dass er im Weg steht.
So ergibt sich, mal ein wenig relativierend zu unserem noch recht vernichtenden Urteil nach der Ostern- Reise, doch ein ausreichend großer Lebensbereich rund um unseren kleinen Adria- Wohnwagen. Auch mit Baby! Gut, bei Dauerregen wird natürlich das Vorzelt irgendwann unterspült und nur noch bedingt benutzbar (davon haben wir ja ausführlich berichtet), aber wir denken auch in einem deutlich größeren Wohnwagen würde uns Dauerregen ebenso auf die Nüsse gehen.
Dank der gewonnenen Routine der letzten Urlaube haben wir aber auch rein vom persönlichen Empfinden her deutlich weniger Probleme gehabt. Vielleicht auch, weil die Sachen von Nils (vom Strampler über Windel bis zur Babyflasche) auch in unserem kleinen Adria inzwischen seinen Platz gefunden hat. Von daher passt inzwischen auch für uns der Wahlspruch: „Platz ist in der kleinsten Hütte!“
Nichts desto trotz wissen wir natürlich, dass wir mittelfristig ein größeres Fahrzeug brauchen werden! Nicht nur wegen dem Platz für uns und für Nils` Anziehsachen, sondern auch für ihn als Spielbereich bei Schlechtwetter!
Wir liebäugeln derzeit mit Wohnwagen, die über ein Etagenbett im Heck verfügen. Dieses soll aber nicht quer, sondern längs eingebaut werden. Gegenüber diesem Etagenbett ist dann für gewöhnlich die „zweite Sitzgruppe“ angeordnet, die für gewöhnlich als Kinderzimmer für den Nachwuchs bei Schlechtwetter dient. Wir überlegen hingegen, diese zweite Sitzgruppe als Elternschlafzimmer umzufunktionieren. Hätte den Vorteil, dass wir die lieb gewonnene Bugsitzgruppe nämlich tagsüber wie nachts behalten können, ohne sie umbauen zu müssen.
Man kann am Abend noch zusammen sitzen, oder morgens gemeinsam dran frühstücken. Und ob die Kinder bei einem Regentag am großen Tisch Memory spielen oder ein Bild malen, oder ob sie dies am kleinen Tisch tun macht u.E. keinen Unterschied. Na jedenfalls ist so in etwa die grobe Ausrichtung des „Team Transitfrei“ für die Zukunft, wir legen klar den Focus weiter auf Familientauglichkeit 😉

Der Urlaub mit Baby ansich war ebenso entspannt, wie es im Reisebericht an vielen Stellen nachzulesen ist. Nils ist nach wie vor ein sehr aufgewecktes und neugieriges Kind, was sich zu unserer großen Freude auch gerne mal leicht begeistern lässt. Manchmal reicht schon eine wehende Fahne, wie zum Beispiel während unseres Besuchs am Chiemsee.
Vollkommen abgelegt haben wir Bedenken oder Sorgen, um mit Baby bzw. inzwischen fast schon Kleinkind auf Urlaubsfahrten und Campingreisen zu gehen.
Sind wir erst einmal angekommen, hat Nils viel Spass auf seiner Decke, in der Sitzgruppe, im Pool oder im Kinderschwimmbad. Er wirkt ausgeglichen, lacht viel und entdeckt jetzt eben seine Welt.
Nach wie vor sind wir dabei der Meinung, dass er die dabei vorherrschende räumliche Nähe bedingt durch die Urlaubsform Camping mehr genießt, als das er damit Probleme hat.
Ein Blick und Papa oder Mama sind immer da. Egal, ob in der Nacht oder am Tag.

Negative Erlebnisse haben wir eigentlich nur mit dem Fahren und Bewegen vor Ort gemacht.
Allen voran natürlich die An- und Abreise!
700km sind definitiv an der absoluten Obergrenze des machbaren angesiedelt! Haben wir uns im Osterurlaub auf 300, bei unserer Sommerfahrt nach Fehmarn auf 600 und schließlich auf dieser Fahrt auf 700km hochgetastet, ist nun das Limit erreicht. Schon bei 600km hatten wir das Problem, dass die Fahrt ohne längere Pausen nicht funktioniert und eine Anreise somit ein Tagesritt wird.
Also von morgens früh bis spät nachmittags fahren, anders geht es nicht. Entsprechend ist schon allein der Radius, den man an einem Tag zurücklegen kann, auf 600-700km zu begrenzen und wir hatten noch nicht einmal einen nennenswerten Stau! Käme dieser hinzu wäre die Fahrt ohne Zweifel für alle zu einer über Gebühr belastenden Angelegenheit geworden.
Besonders für Nils als Baby in der Babyschale ist es ein ganz schönes Opfer, was wir ihm da für ein paar schöne Tage abverlangen. Über Stunden kann er wahlweise die Augen zumachen, oder auf die graue Rückenlehne der Sitzbank starren. Nicht sehr ergiebig! Will er aus dem Fenster schauen, muss er den Kopf ziemlich drehen, was für die Nackenmuskeln nicht so toll sein dürfte. Abwechslung hat er natürlich auch keine andere, also ist eine solche Fahrt doch recht eintönig.
Zum Glück ist Nils ein typisches Autoschlafbaby, soll heißen er schläft für gewöhnlich früh im Auto ein und pennt dann auch über Stunden durch.
Ideal, um Kilometer zu fressen! Problematisch kann es dann nur werden, wenn man kaputt und geschafft am Urlaubsort ankommt und ein ausgeruhtes Kind dann natürlich Spass und Action erwartet! Dies dann natürlich auch gerne mal am Abend zu später Stunde! 😀
Naja, auch das geht vorbei und nach einer Nacht (so zumindest unsere Erfahrungen bislang) sind die Schlafrhythmen wieder angeglichen.
Dennoch kann ein Baby ja nicht den ganzen Tag schlafen und irgendwann wird es nunmal wach.
Wir haben gelernt, dass die Abstände hierbei im ersten Schritt 300km, danach maximal 200km und zum Schluss in 20-50km Schritten passieren. Spätestens nach der dritten Phase sollte das Ziel daher nicht mehr weit sein, denn sonst werden die Phasen immer kürzer und das Kind immer quengeliger.
Verständlich!

Die zweite große Erkenntnis in diesem Urlaub war, dass unser Nils gar keinen Spaß an den zu fahrenden Berg- und Taletappen gehabt hat! Am Anfang haben wir es nicht zuordnen können, warum Nils oft schon kurz nach der Abfahrt sein Unwohlsein zum Ausdruck gebracht hat.
Als ich dann selbst auf der Fahrt zurück von Berchtesgaden nach Kössen auf der Rücksitzbank saß, habe ich es leidvoll miterleben dürfen. Kurvenfahrten sind einfach im Fond und auf der Rücksitzbank unglaublich belastend! Viel mehr, als wenn man selber vorne sitzt! Da war also auch nix mit Schlafen oder so. Kein Wunder, wenn man hin und her geschaukelt wird, wie bei einem schlingernden Schiff auf hoher See!
Wer also mit Baby unterwegs ist und das Baby unterwegs ohne erkennbaren Grund weint, man bei einem Stopp keinen übrigen Mangel (Hunger, Pippi, kalt… 😉 erkennen kann, dann sollte man sich vielleicht einmal selber nach hinten setzen und die Fahrt aus der „Babyperspektive“ begleiten. Uns hat dies jedenfalls eine neue Einschränkung aufgezeigt, die wohl mindestens so lange bestehen wird, wie Nils noch in der Babyschale gegen die Fahrtrichtung ohne Fixpunkt voraus hinten sitzen muss.
Ob es sich ändert, wenn Nils größer wird und nach vorne ausgerichtet sitzen kann, werden wir sicherlich wieder berichten.

Noch abschließend ein wichtiger Hinweis in eigener Sache:
Unsere Erfahrungen beschränken sich natürlich (das möchten wir klar unterstreichen!) auf unsere Erlebnisse unserer bisherigen Reisen. Wir geben daher keine „Empfehlung“ im eigentlichen Sinne dafür ab, was einem Baby und Kleinkind auf einer Reise zugemutet werden darf. Dafür ist jedes Kind zu verschieden.
Wir sind keine Mediziner und berufen unsere Erfahrungsberichte auch nicht auf Langzeitstudien, die z.B. Haltungsschäden am Rücken von Babies untersuchen, die zu lange in der Sitzschale gesessen haben! Heutzutage musst du ja leider einen solchen Hinweis anbringen, ganz gleich, ob du früher ohne Gurt auf der Rücksitzbank im Käfer deiner Eltern „einfach so“ während der Fahrt umher gekrabbelt bist oder im Fußraum mit den Fuseln gespielt hast…  😉
Uns geht es vielmehr darum vielleicht anderen jüngeren Eltern Sorgen und Bedenken bezüglich Reisen mit Baby und Kleinkind zu nehmen, egal ob beim Campingurlaub mit dem Auto, im Wohnmobil oder vielleicht auch mit Schiff, Bahn oder Flugzeug.
Wir selber hatten vor der Geburt unseres Sohnes große Sorgen, zumal uns im Bekanntenkreis nicht nur einmal von Reisen in so jungen Jahren (also noch vor dem ersten Lebensjahr) abgeraten wurde.
Alles Quatsch! Schöner kann man die begrenzte Zeit, die besonders ich (Björn) als Berufstätiger mit meinem Kind habe, ja gar nicht verbringen! Und die Aufwendungen auf dem Weg in den Urlaub sind ein hoher aber durchaus tragbarer Preis hierfür. Aber wie gesagt, der beste Kompromiss zwischen Distanzen, Entfernungen, Reisemittel oder auch die Routenwahl muss eben jeder für sich selbst und seine kleine Familie heraus finden.

     Camping mit Baby
     Camping mit Baby! Wieder haben wir als Eltern viel dazu gelernt! 😉

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Besuchte Campingplätze in Tirol:

Campingplatz „Eurocamp Wilder Kaiser“
Kranebittau 18
A – 6345 Kössen (Tirol)
Tel: +43 (0) 5375 6444
Web: http://www.eurocamp-koessen.com
GPS-Koordinaten: N 47.653645° E 12.41557° (direkt an der Einfahrt)
Übernachtungskosten: 16,- € ACSI Tarif (zzgl. Kurtaxe)
Kurzbewertung / Erfahrungsbericht:
Eins gleich vorweg: Man darf natürlich nicht einerseits nach Österreich fahren und dort „Urlaub von einst“ im Sinne von Nostalgie und Erinnerung an schöne Kindheitsurlaube einfordern und gleichzeitig davon ausgehen, dass einem auf einem Campingplatz Topp- moderne Einrichtungen zur Verfügung stehen.
Schon öfters haben wir ja in Österreich übernachtet und mehrfach festgestellt, dass besonders die Serviceeinrichtungen gerne mal älteren Baujahrs sind.
Und auch hier, wie auf vielen anderen bereits besuchten Plätzen, steht nur ein zentrales Versorgungsgebäude fürs Duschen, zum Spülen und zum Waschen von Wäsche zur Verfügung.
Auch muss man bemerken, dass grüne Türen und weiße Holzdecken in diesem zentralen Servicehaus vielleicht nicht unbedingt die Trendfarben des aktuellen Jahrtausends darstellen.
Dennoch verfügt der Platz im Ländervergleich in Österreich (soweit wir dies anhand der bislang besuchten Plätze in diesem Land beurteilen können) über eine recht moderne Ausstattung und Einrichtung.
Viel wichtiger als Optik ist aber, dass die „Basics“ stimmen!
Allem voran natürlich die Hygiene! Und hier können wir absolut nichts Negatives anmerken! Immer war es sauber, immer war es ordentlich. Öfters haben wir das Servicepersonal auch in Aktion sehen können und auch hier gab es keinen Anlass zur Kritik. Mehr noch! Die Reinigungskräfte waren freundlich und nett, was besonders ich (Björn) bestätigen kann, als ich mit Nils in den Damenwaschraum gehen musste, um dort in den Babywaschraum zu gelangen.
Auch der Rest stimmt! So gibt es Toilettenpapier in allen Kabinen und darüber hinaus steht auch ein Desinfektionsspray für das persönliche Abwischen der Toilettenbrille zur Verfügung. Seife über einen kontaktlosen Spender steht auf den WCs auch zur Verfügung, das ist ebenfalls sehr gut!
Die Duschen, in ausreichender Zahl vorhanden, sind ebenfalls positiv erwähnenswert!
Denn die Kabinen verfügen über einen kleinen Vorraum, wo man sich umziehen und seine Klamotten ablegen kann. Dann folgt die Kabine mit verschließbaren Türen und einer Dusche, die fast so auch in einem Hotel oder einer Pension stehen könnte. Warmwasser gibt es auch kostenlos, die Temperatur ist hierbei (was ich immer besonders schön finde) stufenlos regulierbar.

Auch das übrige Angebot rund um den Campingplatz stimmt, angefangen bei ausreichend großen Parzellen über das freundliche und stets auskunftsfreudige Personal bis hin zum wirklich total genialen Ausblick auf Berg und Tal! Nur selten haben wir so naturnahe Campingplätze erleben dürfen, die sich wirklich dreidimensional in die Landschaft einfügen! Egal, ob man mit dem Campingplatz als Basis nun Wandern gehen, Paragleiten, Radfahren oder einfach nur Ausruhen möchte, alles ist möglich!
Dazu die wirklich sehr empfehlenswerte Küche des hauseigenen Restaurants „Kaiseralm“, die nicht nur Campingplatzgäste jeden Abend gut versorgt hat. Wir waren in den 10 Tagen unseres Aufenthalts sogar gleich 3x hier essen, was allein schon ein gutes Zeichen für unsere Zufriedenheit mit der Küche darstellt. Gutbürgerliche und bodenständige Speisen zu einem angenehmen Preis-/Leistungsverhältnis, dazu der urige Gastraum oder die schöne Sonnenterrasse mit Blick auf Swimming- Pool, Campingplatz und Berge, wirklich schön!

Einziger Kritikpunkt ist wohl lediglich das Verhalten unserer Mitcamper mit Hund, wie wir es im Reisetag 5 beschrieben haben. Ständiges Angeknurre und Herumgekläffe, das kann einem schonmal die Urlaubslaune vermiesen! Aber hierfür kann natürlich der Campingplatz nichts, zumal die Verwaltung ja sogar extra besondere Regeln für das Zusammenleben von Mensch und Hund auf dem Platz aufgestellt hat. Wenn sich die Leute nun nicht daran halten, ist das nicht die Schuld des Campingplatzes bzw. seiner Betreiber.
Ansonsten bliebe nur noch zu erwähnen, dass sich bei Dauerregen auf einigen Parzellen auch mal größere Pfützen bilden können. Wie auf jeder Wiese eigentlich. Auch dies ist daher bitte nicht als negative Kritik gemeint, sondern lediglich als Hinweis, dass bei angesagtem Regen z.B. für die Wohnwagencamper ein komplett wasserundurchlässiger Vorzeltteppich erwägenswert ist. Wir hatten nur einen „offenen“ mit Maschen dabei, durch die Feuchtigkeit natürlich durchdrang und dann im Vorzelt stand. Weniger schön, aber auch für das Wetter kann der Campingplatz natürlich nichts.

Zur Infrastruktur neben Schwimmbad, Restaurant und hilfreicher Rezeption ist der kleine campingplatzeigene Supermarkt noch erwähnenswert. Leckere Semmel vom örtlichen Bäcker und ein kleines Grundangebot für die Dinge des täglichen Bedarfs stehen zu Verfügung. Die Öffnungszeiten sind allerdings auf wenige Stunden am Tag (morgens und nachmittags) begrenzt.
Mehr Angebot gibt es natürlich im Ort Kössen selber, dort stehen MPreis, Spar und Billa zur Verfügung, weitere Einzelhändler sind in der kleinen Innenstadt angesiedelt.
Wurst und Fleisch (auch, wenn wir hier ein wenig vom Thema abweichen!) würden wir empfehlen in der Metzgerei Gründler zu kaufen! Wir haben diese Metzgerei leider erst viel zu spät entdeckt (erst am 9ten Reisetag), um im Urlaub hiervon zu profitieren.
Aber selbst, wenn wir demnächst auf der Durchreise durch Kössen fahren sollten, ein Stopp dort ist sicher!
Überhaupt liegt der Campingplatz nicht nur für einen längeren Urlaub gut gelegen, seine vergleichsweise verkehrsgünstige Lage auf einem Nord-Süd wie Ost-West- Korridor bietet sich für eine auf zwei Zwischenübernachtungen an.
Betrachtet man darüber hinaus, dass wir sehr kostengünstig mit der ACSI- Campingcard hier untergekommen sind (pauschal nur 16 Euro die Nacht zzgl. Nebenkosten wie Kurtaxe etc), ist das Angebot sowohl für den längerfristigen wie auch kurzweiligen Urlaub / Zwischenstopp wirklich herausragend!
Fazit: Wir geben dem Campingplatz satte 8,0 von 10 Transitsternen und empfehlen den Platz somit ausdrücklich für einen Besuch!

Das war´s! Unser Urlaub ist damit zu Ende!
Wie immer freuen wir uns natürlich über Anregungen, Lob und/oder Kritik zu unserer Reise und stehen natürlich auch gern für die ein oder andere Rückfrage zur Verfügung.
Wer mag, trägt gern einen Kommentar ein. Wir würden uns freuen!

     

        

Euer Team Transitfrei
Nils, Anja & Björn

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