Gastbeitrag: Mit dem Wohnmobil nach Nordfrankreich
von Thomas Liedke, Co- Autor

Prolog & Vorgeschichte:

„Schreib doch einen Reisebericht“ kommentiert mein Freund Björn, als ich ihm von meinem Plan berichte das Wochenende und den Brückentag zum 01.11. für eine Tour nach Nordfrankreich zu nutzen. „Nein“ ist meine erste Antwort. „Die Zeit, in der ich Reiseberichte schrieb sind vorbei, das weißt Du doch“. Aber der Stachel ist gesetzt und lässt mich dann doch nicht los….

Ein paar Tage vor dem Wochenende ist meine Idee geboren. Zuhause ist es trist und regnerisch, also mal schauen, wo es besser ist. Und gleich meine erste Idee ist ein Treffer. Nordfrankreich, den knapp 500km von dem Kölner Raum entfernten Landstrich, in dem ich schon viel zu lange nicht mehr war. Das letzte Mal 2010, also vor sechs Jahren. Außerdem fängt ja bald meine womo-lose Zeit an. Als Alleinfahrer habe ich ein Saisonkennzeichen. Natürlich kann man auch im Winter schöne Touren machen, aber der Anteil des Tages, den man im Womo verbringt, lesen oder auch TV schauend, ist doch recht hoch. Das kann ich vor dem heimischen Kamin bei nasskaltem Winterwetter schöner haben.

Viel Vorbereitung braucht es nicht. Denn erstens war ich war schon 3-4 Mal in dieser Gegend und zweitens sind Frankreichs Küsten ein Eldorado für Womo-Fahrer. Kaum ein Küstenort, der keinen Stellplatz hat. Das Womo ist schnell gepackt. Für ein langes Wochenende braucht es nicht viel. Einen Wäschekorb Klamotten, die Lebensmittel aus dem Kühlschrank und Frischwasser einfüllen. Das Fahrrad steht ohnehin noch in der Heckgarage, da seit der letzten Tour gerade mal 5 Tage vergangen sind. Kurz überlege ich, ob ich das Kajak einpacken soll, entscheide mich aber dagegen. Der Ärmelkanal und die Nordsee an Frankreichs Nordküste hat starke Gezeiten. Mehrere Meter Unterschied zwischen Ebbe und Flut sorgen für eine extrem starke Strömung. Nicht dass dies ein Befahren unmöglich machen würde, jedoch muss man sich dann entsprechend vorbereiten und auch die Gezeitentabelle haben. Den Aufwand schenke ich mir bei dem verlängerten Wochenende, zumal ich ja jeden Tag ein Stückchen weiter fahren möchte.


Reisetag 1:

Anreise über Belgien an die französische Küste
Le Hourdel als Tagesziel mit dem Wohnmobil

Mittags geht es los. Die Fahrt Richtung Aachen geht glatt. Doch die belgische Autobahn hat es mal wieder in sich. Nicht nur, dass mich zahlreiche kleiner Staus bremsen, vielmehr grenzt das Befahren der belgischen Autobahn auf der Strecke Aachen – Lüttich und weiter Richtung Frankreich an Sachbeschädigung. Zahlreiche unglaublich tiefe Löcher und Risse „verzieren“ die Straße. Holterdiepolter bin ich froh, als ich endlich die französische Grenze erreiche, auch wenn das bedeutet, dass ich bald auf die mautfreien Landstraßen wechsele.

   
    Anreise nach Frankreich

Als heutiges Ziel habe ich mir Le Hourdel ausgesucht. Diesen kleinen Ortsteil von Cayeux sur somme habe ich schon einmal besucht und konnte bei Flut morgens aus dem Fenster im Alkoven noch aus dem Bett heraus die Seehunde beobachten. Durch die Verzögerungen während der Fahrt ist es leider schon fast dunkel, als ich nach gut 450km ankomme. Zudem stelle ich fest, dass man am Leuchtturm nicht mehr stehen kann. Ein Fahrradstellplatz ist nun an der Stelle, wo ich das letzte Mal stand. Aber genau an der Stelle hat man auch ein Schild angebracht, dass man einen neuen, richtigen Stellplatz für Wohnmobile eingerichtet hat, der nur einen Kilometer entfernt liegt. Der Wohnmobilstellplatz ist schnell erreicht, schon nahezu voll belegt und kostenlos. Also schnell eine Lücke für mein Wohnmobil gesucht und den Motor aus.

       
    Hier konnte man früher übernachten                                       und jetzt steht man hier

Der anschließende kleine Spaziergang über den Platz zeigt, dass ich bei den ca. 30 Mobilen der einzige Deutsche bin. Ein paar Belgier stehen noch dabei, ansonsten ist der Platz in französischer Hand.
Zurück am Wohnmobil lese ich mein Buch weiter „Die_Eifel-Connection“ von Jacques Berndorf. Seine Hauptfigur Sigi Baumeister muss mal wieder einen kniffligen Fall lösen und das auch noch ohne die Hilfe seines Freundes Rodenstock….


Reisetag 2:

Von Le Hourdel nach Le Treport
entlang an der Küste mit dem Wohnmobil

Dass die letzten Wochen anstrengend waren, merke ich schon daran, dass ich obwohl ich vor 23 Uhr im Bett war doch tatsächlich bis fast halb 9 geschlafen habe. Also raus aus den Federn und die Gegend erkunden. Wenn ich schon nicht am Leuchtturm übernachten konnte, dann will ich wenigsten mal hin spazieren. Es ist wenig los in dem kleinen Ort, ein paar Männer warten bei den Fischerbooten auf Wasser. Es ist nämlich noch Ebbe, sodass ihre Boote noch im Schlamm liegen. Leider bedeutet das auch, dass ich heute sicherlich keine Seehunde zu sehen bekomme.

    Die Boote liegen noch auf dem Trockenen - Ebbe im Hafen     Der Leuchtturm von Le Hourdel
Die Boote liegen noch auf dem Trockenen – Ebbe im Hafen       Der Leuchtturm von Le Hourdel

Die Runde um die Halbinsel Le Hourdel ist zügig erledigt und so kann ich weiterfahren. Mein heutiges Ziel ist Le Treport. Hier will ich – vorausgesetzt ich bekomme auf dem kleinen Stellplatz auf der Klippe einen Platz  – die nächste Nacht verbringen. Als ich dort ankomme staune ich nicht schlecht. Der kleine Platz von 2010 ist nun ein großer zweigeteilter Platz für ca. 50 Fahrzeuge und rappelvoll. Aber kaum biege ich ein, fährt ein Womo weg und  durch geschicktes Parken passe nicht nur ich, sondern auch ein weiterer Franzose in die entstandene Lücke. Bei den Gebühren hat sich Le Treport aber einen Schildbürgerstreich erlaubt. 6,10€ kostet die Übernachtung. Der Automat nimmt zwar auch Kreditkarten, aber wenn man Münzen nutzen will, dann muss es passen. Wechseln ist nicht. Und Überzahlen auch nicht. Denn meine 6,20€ spuckt er prompt wieder aus. Hätten es nicht glatte 6 € auch getan????

   
Wenn man vom Stellplatz über die Straße geht, erwartet einen diese tolle Aussicht

Auch wenn es noch bedeckt ist, es ist nicht kalt und so nehme ich das Rad aus der Heckgarage und starte den ersten Ausflug nach Le Treport. Erstens will ich durch den Hafen radeln und zweitens endlich ein Baguette kaufen.  Beides gelingt und ich mache, wenn auch nur mit der „Hosentaschenknipse“ die ersten Bilder von Le Treport. Später will ich noch einmal zu Fuß in den Ort , noch ein paar Aufnahmen machen und die Kirche besuchen. Denn auch wenn ich schon 2-3 Mal hier war, in der Kirche war ich leider noch nie.

       
Oben auf der Klippe ist der SP                                Im Fischereihafen von Le Treport

Der Radausflug hat wie vorher erwartet den Nachteil, dass ich die steile Klippe wieder hoch muss. Einen ganzen Teil fahre ich, aber an den steilsten Stellen ist das nicht mehr drin und ich muss schieben.

Das kann mich aber heute nicht ärgern, denn allein der Anblick der Fahrradtaschen mit herausstehendem Baguette löst bei mir immer Urlaubsstimmung aus.

Nach einer gemütlichen Mittagspause inkl. Mittagsschläfchen kann es weiter gehen. Baumeister hat  in meinem Krimi den Fall gelöst und so bin ich bereit in den Ort zu laufen. Vorbei an dem Besucherzentrum, wo es heute unglaublich voll ist und die lange Treppe hinunter in Richtung Ort und Hafen. Die lange Treppe schreckt mich nicht, ich weiß schließlich, dass ich für den Rückweg einen Plan B habe.

       
Es geht wieder abwärts

 Als erstes besuche ich die Kirche Saint Jacques, eine schöne alte und einfache Kirche mit Bezug zur Seefahrt. Ich mag diese französischen Kirchen sehr, daher gehe ich auch oft hinein, halte inne und zünde eine Kerze an. So auch heute.

       

Danach geht es weiter in den Hafen. So ist es nunmal. Wenn ein Ort eine Kirche hat, dann gehe ich oft hinein, aber wenn ein Ort einen Hafen hat, dann gehe ich immer hin :-). Am Wasser kann ich erkennen, dass gerade der Strom für das aufsteigende Wasser eingesetzt hat. Derzeit ist also tiefster Wasserstand. Mehrere Meter sind ist der Wasserstand gegenüber dem Vormittag gefallen und machen mir deutlich, dass es richtig war, das Kajak zu Hause zu lassen. Entlang des Hafens schaue ich noch in der kleinen Fischhalle rein. Auch wenn ich weiß, dass ich nichts kaufe, denn ich esse keinen  Fisch oder anderes Meeresgetier. Aber ich mag das Treiben in Fischerhäfen, den Geruch und den Anblick der Menschen, die mit dem Fischfang ihre Brötchen oder besser ihr Baguette verdienen.

   
Riechen und Anschauen ja – Essen nein 🙂

   

Entlang der Promenade, bis zum Hafeneinfahrt laufe ich noch weiter den Strand entlang bis zum „Aufzug“. Mein Plan „B“ tritt in Kraft. Aufgrund der steilen Klippe gibt eine kleine Seilbahn, die den Strand mit dem Felsplateau verbindet. Auch hier sind erstaunlich viele Leute unterwegs und ich muss sogar eine Gondel warten bis ich nach oben fahren kann. Die Fahrt ist übrigens kostenlos und man kann rauf, aber natürlich auch runter fahren.

       

Den Rest des Tages verbringe ich dann gemütlich im Wohnmobil und überlege schon mal, wo es morgen hingehen soll.


Reistag 3

Das Wohnmobil als mobiles Haus am Meer!
von Le Treport nach Saint Valery en Caux

Einer der Vorteile bei Übernachtungen auf französischen Stellplätzen ist, dass man morgens einen Grund hat einen Spaziergang zu machen. Was wäre ein Frühstück in Frankreich ohne Baguette? In Le Treport hat man als Bonus noch mal einen Grund mit der Bergbahn zu fahren. Heute früh wird das allerdings nicht von einem schönen Ausblick belohnt. Es ist so neblig, dass die Sicht kaum 50m beträgt. Schnell ist ein Bäcker gefunden und nicht nur das. Aus dem Verkaufsraum kann man in die Backstube blicken. Zwei Männer sind eifrig am Backen. Hier gibt es also wirklich selbst gebackene Baguette und Co. – Lecker!

    französische Boulangerie
urige Boulangerie an der Straßenecke – so urtypisch für Frankreich.

Zurück am Stellplatz spricht mich dann prompt ein Franzose an, wo ich denn das schöne Baguette am Sonntag her hätte. Dazu muss man anmerken, dass ich leider kein Wort französisch spreche. Naja kein Wort ist gelogen. Guten Tag, Auf Wiedersehen, Guten Abend, eine Nacht, zwei Nächte, Bitte, Danke und Wohnmobil. Das ist mein Sprachschatz und seien wir ehrlich, mehr braucht es in der Regel auch nicht, wenn man als Camper durchkommen möchte. Aber an dieser Stelle möchte ich auch mit einem alten Vorurteil aufräumen. Ich bin schon mehr als zehn mal in Frankreich im Urlaub gewesen. Und egal wo und in welcher Situation, so verlief die Kommunikation immer reibungslos. Mit den o.g. Worten Französisch bei mir, einzelnen Worten Englisch bei meinem Gegenüber, Händen und Füßen und zwei freundlichen Gesichtern geht es auch diesmal wieder perfekt und ich erkläre ihm den Weg zum Bäcker. Als ich ihn eine halbe Stunde später mit zwei Baguette zurück auf den Platz kommen sehe, winkt er noch einmal freundlich. Offenbar hat er den Bäcker gefunden. Und eins sei festgehalten: mangelnde Sprachkenntnisse sind kein Grund Frankreich als Urlaubsland zu meiden.

Nach dem Frühstück hat die Sonne denn Nebel größtenteils aufgelöst und ich starte in den Tag. Heute soll es ein Stück weiter die Küste entlang gehen. Über Criel sur mer plage und Dieppe geht es nach Saint Valery en Caux. Dieser ständig voll besetzte Platz ist einer der schönsten Wohnmobilstellplätze, die ich kenne, jedoch nur für Mobile bis 3,5t zugelassen. Zunächst bekomme ich nur einen Platz in der hinteren Reihe, aber ich verlasse mich darauf, dass im Verlauf des Tages (Sonntag) der eine oder andere aus der ersten Reihe nach Hause fahren muss. Und selbst wenn nicht, auch kein Beinbruch. Nach einer Pause hole ich also wieder das Fahrrad aus der Heckgarage und fahre in den mir schon bekannten Ort. Kennt ihr das? Wenn ihr Orte, die ihr schon kennt, mehrfach besucht habt und die so grundsätzlich gar nichts außergewöhnliches haben, dennoch eine ganz besondere Anziehungskraft haben? Saint Valery en Caux ist für mich so ein Ort. Und so mache ich eine Reihe von Bildern im Hafen, besuche die Kirche und schaue mir das Treiben an der Schleusenbrücke an.

       

       
So mit Blick aufs Meer wohnen….

       

Zurück am Stellplatz tritt ein, was ich schon vermutete. Ein Womo aus der ersten Reihe fährt gerade  aus der Lücke. Also schnell zum Womo und umparken und schon stehe ich auch in der ersten Reihe und kann somit nicht nur durch die Frontscheibe, sondern vor allem auch durch mein Fenster im Alkoven vom Bett aus aufs Meer und die Hafeneinfahrt schauen. Hören kann man das Rauschen des Meeres ohnehin.

Den Rest des Tages verbringe ich dann noch mit meinen heute neu begonnenen Buch.
Wilfried_Erdmann_–_Ein_deutscher_Segelsommer“ erzählt die Reise für einen Sommer des Autors und Weltumseglers mit einem Jollenkreuzer über die Ostsee. Lesenswert wie alle seine Reisebücher, sogar wenn man nicht segelt.

Am frühen Abend nutze ich das schöne weiche Licht noch für einen schönen Fotospaziergang rund um den Stellplatz.

   


Reisetag 4

Wanderung und Aussichten rund um Saint Valery en Caux
und ein bisschen Ausruhen ist auch dabei…

Der Tag beginnt, wie ein Urlaubstag in Frankreich eben anfängt – Baguette holen. Mit dem Rad ist das schnell passiert und so erwacht nach dem Frühstück auch meine Unternehmungslust. Saint Valery en Caux liegt in einer Senke in der sonst hohen Steilküste. Auf beiden Klippen gibt es der Beschilderung nach „Monumente“ und Aussichtspunkte. Für heute Vormittag habe ich mir von See aus die linke und damit höhere Klippe ausgesucht. Mit dem Rad bis an den Fuß der in den Berg eingelassenen Treppe gehe ich los und werde schon auf dem Weg nach oben mit einem tollen Ausblick belohnt. Ich mag die Sicht hier einfach unheimlich gerne.

    Traumhafter Ausblick über die Bucht von Saint Valery en Caux
Traumhafter Ausblick über die Bucht von Saint Valery en Caux

Ganz oben gibt es dann zwei Gedenkstätten. Eine im Andenken an die im 2. Weltkrieg gefallenen Soldaten und gleich daneben noch eine im andenken an einen Rekordflug  von Paris nach New York im Jahr 1930, bei dem der Ort überflogen wurde. Von diesem Flug hatte ich zugegebenermaßen noch nie gehört, von den Geschehnissen des 2. Weltkriegs und den Auswirkungen in diesem Landstrich natürlich schon. Die gesamte Küste ist gesäumt von kleinen und großen Gedenkstätten, die an diese Zeit erinnern.

       
Die Kriegsgedenkstätte von Saint Valery en Caux

       

Nach meiner Rückkehr zum Wohnmobil ist es Mittag und die Sonne scheint einfach herrlich. So nehme ich meinen gemütlichen Camping-Stuhl und setze mich ca. 5 m vor mein Wohnmobil und damit nur 3 Meter von der Mauer der Hafeneinfahrt entfernt. Mein Buch habe ich natürlich mit. Jedoch mir passiert mal wieder, was mir häufig in diesen Momenten geschieht. Ich kriege nur wenige Seiten gelesen. Zuviel gibt es einfach zu sehen. Die Hafeneinfahrt ist erstaunlich viel befahren. Segler, private und gewerbliche Angelboote fahren rein und raus. Da muss ich einfach zuschauen. Macht ja auch nichts, schließlich habe ich erfreulicherweise nichts zu versäumen, sitze am letzten Oktobertag in der herrlich warmen Sonne im T-Shirt und genieße das Treiben um mich herum.

   
Noch auf der Klippe aufgenommen: Das Wetter heute ist wirklich über jeden Zweifel erhaben.

Am Nachmittag habe ich aber dann genug gesessen und ich überlege, den Aussichtspunkt auf der anderen Seite zu erkunden. Dieser ist deutlich niedriger gelegen und liegt quasi direkt über dem Stellplatz. Also nur ein kleiner Spaziergang. Allerdings wird aus dem Spaziergang dann eine fast 2-stündige Wanderung. Am Aussichtspunkt gibt es auch hier eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Soldaten des 2. Weltkriegs.

       
Die zweite Kriegsgräber- Gedenkstätte

Hinter der Kriegsgräberstätte führt der Weg nur noch ein kleiner Trampelpfad weiter. Den will ich, wo ich schon mal da bin, auch erkunden. Er führt mich eng an der Felskante – Absturzsicherung Fehlanzeige – die Klippe hinauf in ein kleines Naturschutzgebiet. Wo zunächst der Weg gerade mal 1-2 Meter von der steil abfallenden Felskante entlang führt, zieht sich der Weg immer weiter weg von den Felsen.

       
Mal schauen, wo der Weg hinführt…                                       Absturzsicherung Fehlanzeige

Einen richtig schönen kleinen Wald gibt es hier und als ich diesen durchquert habe, stelle ich beim Weg über die dahinter liegenden Felder fest, dass ich mich schon erstaunlich weit von der Felskante und dem Meer entfernt habe.

       

       

In einem Bogen kehre ich durch den Ort zurück zum Wohnmobil. Das Füße hochlegen heute Abend habe ich mir nun definitiv verdient.


Heimreise und Fazit:

Der letzte Tag meiner Reise ist schnell erzählt. Nach dem letzten Baguette- Frühstück starte ich die 550km lange Rückfahrt über französische Landstraßen und die belgischen Rüttelplatten-Autobahnen und bin am Nachmittag wieder zu Hause.

Fazit

Dass die nordfranzösische Küste wunderschön und immer eine Reise wert ist, wusste ich vorher. Aber besonders an diesem langen Wochenende kurz vor Beendigung der Campingsaison war genau richtig. Besonders, wenn man wie ich mit für die Jahreszeit wirklich herrlichen Wetter belohnt wird.  Aber auch im Frühjahr und Sommer ist dieser Landstrich eine wirklich schöne Alternative für ein langes Wochenende bzw. ein Brückentagswochenende. Nur eines hat mich gewundert. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Reisen hierher habe ich an den gesamten 5 Tagen und auf allen drei besuchten Stellplätzen kein einziges deutsches Wohnmobil gesehen! Einige Belgier und vereinzelte Briten und ein einziger Holländer. Merkwürdig, die sind diese Woche wohl alle woanders hingefahren…

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