Kaum ein anderes Thema beschäftigt zu den heißen Tagen die Camping- Community in Foren oder Social- Media- Gruppen mehr, als die Frage nach einem kühlen Klima!
Und damit meinen wir noch nicht einmal die stets aushöhlende Diskussion, ob man nun eine mobile oder fest eingebaute Klimaanlage im Wohnwagen oder Wohnmobil braucht, oder nicht, sondern viel mehr die Frage nach der eierlegenden Wollmilchsau! An kaum ein anderes elektrisches Gerät beim Camping wird gleichzeitig maximaler Anspruch bei minimalem finanziellen wie gewichtstechnischen Aufwand gestellt! Klar, wer Kohle hat (also jetzt nicht für den Grill, sondern eher in der Geldbörse 😉 ), der trabt zum Händler und lässt sich gerne eine fest eingebaute Klimaanlage installieren. Würden wir auch echt gerne machen! Aber fest eingebaute Anlagen, entweder für den Staukasten oder für das Dach, kosten ein hübsches vierstelliges Sümmchen! Zu teuer für uns! Das muss doch auch günstiger gehen! Wie zum Beispiel mit der mobilen Camping- Splitklimaanlage Eurom AC 2401. Diese testen wir in diesem Artikel ausgiebig und stellen sie am Schluss auch dem direkten Vergleich zu einer Monoblock- Klimaanlage, die eigentlich für den Hausgebrauch gedacht ist, aber statt eines Schlafzimmers ja auch einen Wohnwagen kühlen müsste. Oder? Hauptsache kühl zum möglichst coolen Preis!

Inhalt des Artikels:


*** Vorgeschichte und Vorstellung der Eurom AC 2401 Klima ***

Gleich vorweg: Leistungstechnisch wäre sicherlich ein Festeinbau eine komfortable Lösung und hätten wir ein Wohnmobil, dann würde ich einer solchen Anlage auch den Vorzug geben. Allerdings haben Dachklimaanlagen einen Nachteil: Das hohe Gewicht. Auch, wenn manche Dächer als trittfest gelten, ist die Konstruktion eines Wohnmobildachs eher auf Gewichtsersparnis ausgelegt und das Material entsprechend „dünne“. Durch Gewichtsverlagerung, Wanken und Neigen während der Fahrt erhöht sich die Belastung des Rahmens wie der Dichtungen, daher kommt es leider auch nicht selten bei nachgerüsteten Dachklimaanlagen nach einigen Jahren zu Undichtigkeiten, wenn diese nicht bereits direkt ab Werk mit berücksichtigt wurden. Mehr wie einmal habe ich selbst bei zu prüfenden Wohnwagen und Wohnmobilen mittels Feuchtigkeitsmessgerät die Undichtigkeit rund um die nachgerüstete Klimaanlage auf dem Dach ausmachen können. Leider.
Bliebe die Staukastenklima. Auch eine Option! Allerdings nicht minder schwer und damit ein deutlicher Zuladungsfresser! Nicht selten heißt es besonders beim Wohnwagen daher oft: Mover oder Klimaanlage?!

Ob also nun Gewicht oder Budget, eine richtig gute, professionelle Klimaanlage im Wohnmobil oder Wohnwagen wird von vielen als zunächst verzichtbar eingestuft. Zumal eine solche Anlage ja oft nur für wenige Tage im Jahr gebraucht wird! Wer nur drei Wochen Ferien im Jahr genießen kann und sich im Hochsommer an die dänische Ostsee statt an die kroatische oder italienische Adria stellt, braucht sie mitunter in einer ganzen Campingsaison gar nicht. Und dafür dann der enorme finanzielle Aufwand? Das muss doch auch günstiger und vor allem mobiler gehen!

Gott sei Dank muss man fast schon sagen weiß die große Mehrheit der Camper, dass ein sogenanntes „Klimagerät mit Verdunstertechnologie“ keine wirkliche Lösung darstellt. Gemeint sind die mal mehr mal weniger bunten Würfel mit blinkenden LEDs in der ca. 50-100 Euro- Klasse, in die kaltes Wasser eingefüllt werden soll und die dieses kalte Wasser dann in einen ventilatorbetriebenen Luftzug vaporisieren.
Ja, natürlich kühlt mit kalter Feuchte angereicherte Luft, wenn man in diesem Luftzug sitzt. Was bei trockener Hitze noch funktionieren mag, steigt jedoch leider spätestens bei Schwüle und bereits mit Feuchtigkeit angereicherter Luft aus! Die Feuchte der gesättigten Luft würde sich an temperaturempfindlichen Materialien im Wohnwagen niederschlagen. Man bekäme sie anschließend nur schwerlich wieder raus und setzt sich diese erstmal fest, hat man schnell Schimmel und Stockflecken im Wohnwagen! Das ist keine Lösung.
Nein, wenn schon Klima im Wohnwagen oder Wohnmobil, dann richtig! Mit einem ordentlichen Kältemittel, einem Verdunster und einem Kompressor. Dazu muss sie leicht sein, idealerweise transportabel, nicht zu laut wegen der Nachbarn, nicht zu teuer natürlich und idealerweise multifunktional einsetzbar.

All das haben offenbar ein paar pfiffige asiatische Ingenieure aufgegriffen. Und präsentieren uns eine kleine, mobile Split- Klimaanlage! Unter dem Handelsnamen Eurom (baugleich teilweise auch unter der Handelsbezeichnung Laminox Mistralvan) AC 2401 (Nachfolger der Eurom AC 2400) erfüllt die Anlage auf dem Papier fast alle Wünsche!

  • Es handelt sich um ein echtes Split- Klimagerät! Also nicht nur ein Verdunster mit Ventilator für Wasser! Und eben mit einem Außenelement und einem Innenelement! Den passenden Universalhalter zum Einhängen in jedes normalgroße Wohnmobil- bzw. Wohnwagenfenster liegt natürlich bei und auch die (leider konstruktionsbedingt nicht trennbaren) Verbindungsschläuche der Splitanlage sind so gewählt, dass man das Fenster sogar fast noch schließen kann. Der Schlauch ist etwa in der Dicke des Dichtgummis ausgeführt.
  • Die Anlage liefert knapp 2.600 BTU (British Thermal Units), also eine „echte“ messbare Kühlleistung im Gegenwert von ca. 750 Watt (Kälteleistung! Nicht Stromleistung/ Aufnahme!)
  • Die Anlage hat nur einen geringen Anlaufstrom und nuckelt eher sparsam nur max. ca. 450 Watt aus dem 230V Landstromanschluss! Gerade in südlichen Ländern, wo der Strom an den Stromsäulen vieler Campingplätze meist auf 6 Ampere (mitunter sogar nur auf 4 Ampere) begrenzt ist, kann diese Anlage locker noch neben Kühlschrank und Tatort im TV mitlaufen, ohne dass die Sicherung fliegt. Und mehr noch! Eine gute Batterie, eine gute Solaranlage und ein guter Wechselrichter mit der passenden Dauerstromleistung vorausgesetzt wäre es sogar möglich, diese kleine Klimaanlage tagsüber sogar allein mit der Kraft aus der bordeigenen Solaranlage zu speisen, wenn die Sonne ordentlich scheint!
  • Gewichtstechnisch ist sie allerdings kein Leichtgewicht und verbraucht mit ihren etwa 20 Kilo Gewicht doch einen guten Schluck aus der Zuladungsreserve! Aber: Gerade Gespannfahrer mit dem Wohnwagen packen die tragbare Klimaanlage während der Fahrt kurzerhand zu Vorzelt und Vorzeltgestänge ins Auto! Sie ist ja mobil! So belastet sie, anders als eine fest eingebaute Anlage, nicht das maximal zulässige Gesamtgewicht des Wohnwagens!
  • Der Nutzwert als Mehrwert! Zwar ist das Gerät ausdrücklich für den Betrieb im Wohnwagen / Caravan / Wohnmobil konzipiert und konstruiert, aber eine gute Sicherung an einer heimischen Brüstung oder Fenstergitter zum Einhängen des Außenelements oder eine Standfläche wie ein Balkon ermöglicht es zum Beispiel auch, die Anlage zuhause für die Kühlung eines kleinen Zimmers zu verwenden und sie somit öfter zu nutzen, als nur die obligatorischen 14 Urlaubstage im Jahr zu Ferragosto an der italienischen Adria!

Besonders der letzte Punkt hatte mich seinerzeit auch überzeugt. Die Hitzewelle 2018 zog über das Land und wir schwitzten selbst auf unserem holländischen Dauer- Campingplatz in Zeeland, obwohl dieser direkt am Meer lag und dort eigentlich immer eine frische Briese geht. Ich wollte also auch so eine mobile Klimaanlage für den Wohnwagen! In Deutschland war das gute Stück bereits überall ausverkauft, lediglich in den Niederlanden bekam ich das Teil für 500 Euro bei einem kleinen Händler, der offenbar den Run auf die Anlagen nicht mitbekommen und somit vergessen hatte, den Angeboten in Deutschland, mittlerweile zum VK zwischen 600 und 700 Euro für einige Restbestände, preislich gleichzuziehen. Ich ließ die Klimaanlage daher direkt ohne Auslandsaufschlag vom niederländischen Händler auf unseren niederländischen Campingplatz liefern.

Wie den heiligen Gral bei einer Reliquienschau transportierte ich also meine neueste Errungenschaft von der campingplatzeigenen Rezeption zu unserer Parzelle. Dort hängte ich die Klimaanlage ins Heckfenster, legte mich auf die umgebaute Sitzgruppe und ließ mich für wenige Nachmittagsstunden vom kalten Luftstrahl anpusten, wobei ich, ermattet und endlich abgekühlt, einschlief. Der Tag war gerettet.

Schon in der Nacht allerdings fiel die Temperatur und als am nächsten Tag gleich 10 Grad weniger auf dem Thermometer standen, packte ich unsere Klimaanlage gleich in den Staukasten. Dort geriet sie mehr oder minder in Vergessenheit, bis…

…zum Sommer 2020!
Auf einen verregneten Juli folgte ein ungewöhnlich heißer August! Also holte ich meine kleine Eurom AC 2401 wieder aus dem letzten Winkel des Staukaustens unseres nunmehr fürs Dauercamping verwendeten Eifelland 560 TKM hervor und fühlte mich glücklich in freudiger Erwartung auf einen kühlen Nachmittag im Wohnwagen, während bereits vormittags um 10 Uhr das Thermometer an der 30 Grad Grenze kratze! Die Enttäuschung folgte nur wenige Stunden später…


*** Erfahrungsbericht: Einsatz für die EUROM AC 2401 im Wohnwagen ***

 

Bei ihrem ersten richtigen Einsatz auf dem Campingplatz kühlte die Eurom AC 2401 morgens gleich nach Inbetriebnahme auch noch ausreichend. Aber je weiter die Temperaturen an diesem Tag draußen stiegen, desto weniger wollte sich einfach ein kühlender Effekt einstellen! Gefühlt etwas kühl war lediglich der direkte Luftstrom, den die kleine Eurom ausspuckte! Aber schon 10, 20cm neben dem Luftstrom war wie eine warme Luftwand ähnlich wie wenn man eine verglaste Schwimmhalle im Hallenbad betritt! Schwül und drückend warm! Bäh!
Nachdem ich die Kinder vom kalten Luftstrom verscheucht hatte, machte ich mich klein und verrenkte mich wie ein Akrobat im chinesischen Staatszirkus, nur um möglichst viel Fläche meines nur wenig bekleideten Körpers durch den spärlichen kalten Luftstrom zu kühlen. Aber keine Chance! Die Klima hechelte, ich hechelte und beide schwitzen wir unter der Last der immer heißer werdenden Temperatur…

In meiner Not fragte ich den besten Ratgeber, den man nur fragen kann! Nein, nicht den Fachmann und Klimatechniker! Das wäre doch zu einfach! 😉
Ich frage andere Camper! Eine große Community trifft sich zum Beispiel regelmäßig auf Facebook in den verschiedensten Campinggruppen und Foren! Dort wurden schon sehr viele Worte, Gedanken und Erfahrungsberichte zur Eurom AC 2401 ausgetauscht, fast alle übrigens mit deutlich positiven Erfahrungen! Das lässt doch hoffen! Vielleicht mache ich ja irgendwas falsch?! Also fragte ich nach, was ich denn tun könnte, wenn meine kleine Klima alle viere von sich streckt und den Wohnwagen partout nicht heruntergekühlt bekommt! Schnell kamen einige Tipps zusammen. Erster Tipp: Richtig bedienen. Erst mit „5 Kühlsternen“ sei die volle Leistung erreicht, nachdem man mehrfach auf die blaue Taste gedrückt habe. Auch die Lüftergeschwindigkeit darf mittels der gelben „Fan“- Ventilatortaste ruhig auf maximale Leistung = volle Balken gestellt werden! Keine Sorge, der Luftstrom ist dennoch nicht so stark, dass Kinder unter 2 Jahren gleich davon fliegen. 😉
Dann soll man alle Fenster schließen, damit die Wärme nicht rein kann und man sollte die Rollos herunterziehen, damit auch die Sonne nicht den Innenraum aufwärmt.
Dazu kommt ein bauartbedingter Hinweis: Die Klimaanlage hat technisch zwei Möglichkeiten, das anfallende Kondenswasser abzuleiten. Zum einen über die eingebaute Wasserpumpe, über die das Kondenswasser mittels dem fest verbauten Schlauch aus dem Innenteil zum Außenteil gepumpt wird und dort verdunstet oder abgelassen wird. Die andere Variante wäre ein Entwässerungsschlauch direkt am Innenteil anzubringen und das Schlauchende nach außen zu führen, der das Kondenswasser direkt nach draußen leitet. Diese zweite Variante, also das Ablassen über einen Schlauch aus dem Fenster, empfahlen übrigens so ziemlich alle Mitcamper!

Ich habe alle Tipps miteinander und / oder nacheinander gewissenhaft befolgt! Ehrlich! Gebracht hat es indes nur wenig bis gar nichts! Das Teil pustet und rührt in der Luft herum und der austretende Luftstrahl ist auch gefühlt kühl, aber der Wohnwagen heizte sich dennoch immer weiter auf!
Zum Schluss blieb also nur eine Option übrig: Unsere Eurom 2401 AC musste kaputt sein! Anders konnte ich mir nicht erklären, warum es bei uns einfach nicht kühl wird!

Ich versuchte also zunächst den Kundendienst des Herstellers zu erreichen. Doch dies war gar nicht so einfach, da wir die Anlage ja 2018 in den Niederlanden gekauft hatten. Und die Handelsfirma, die das Teil in Deutschland vertreibt, bot bis auf eine einfache Postadresse leider auch keine schnelle Kontaktmöglichkeit oder eine Art technischem Support. Nein, mit einem klassischen Briefwechsel würde es Winter werden, bis ich eine mögliche Lösung hätte. Mindestens!

Ich entschied mich also, endlich das zu tun, was ich von Anfang an hätte machen sollen! Einen echten Klimaanlagen- Experten und fachlich gelernten Klimaanlagenbauer zu Rat zu ziehen!
Es ist doch schließlich so, dass auch beim Auto die Klimaanlage alle paar Jahre auch mal gewartet werden muss! Und das Kältemittel aufgefüllt bzw. ausgetauscht werden sollte! Vielleicht hatte sich das Kältemittel unserer Anlage während der langen Standzeit im Staufach des Wohnwagens einfach nur verflüchtigt und die kleine Eurom würde endlich wieder ordentlich kühlen, sobald ihr nur ein ordentlicher Schluck frisches Kältemittel spendiert werden würde! Jawoll ja!


*** Wartung und Service der Eurom AC 2401 beim Klimatechniker ***

Die Eurom AC 2401 „nackt“ beim Klimaanlagentechniker – unter dem Kunststoffkleid steckt überraschend mehr, als man von außen erwartet…

Ich telefonierte also auf Basis der google Suchergebnisse mit dem Stichwort „Klimatechniker“ ein wenig in unserer Region herum und war schon irritiert, dass der ein oder andere Klimafachbetrieb mit der kleinen Eurom so gar nichts zu tun haben wollte. Wenn sie technische Unterstützung für Klimaanlagen leisten, dann nur und ausschließlich für die von denen verkauften und verbauten Geräte! Oha!
Mit etwas Geduld fand ich dann aber doch einen Klimaprofi, der sich der kleinen Eurom einmal annehmen wollte. Weniger aus Gewinnerzielungsabsicht durch die Inspektion, sondern mehr auch aus persönlichem Interesse. Denn gehört hatte er selbst auch schon mehrfach von dem Gerät und kannte die guten Erfahrungsberichte der Anlage. Nur konnte er sich nicht so recht einen Reim darauf machen, wie das funktionieren könne sagte er mir unerwartet ehrlich am Telefon.
Also vereinbarten wir schon für den nächsten Tag einen Termin, wo ich ihm meinen kleinen Rumpelkasten einmal vorbeibringen und in Aktion vorstellen würde.

Fasziniert bewunderte der gelernte Klima- und Kältetechniker dann zunächst die, Zitat „süße und niedliche Bauform, gepaart mit dem eher hemdsärmeligen Gewicht“, Zitat Ende.
Seine erste Vermutung war, dass es sich bei der Eurom AC 2401 vielleicht wider Erwarten doch nur um eine sogenannte „Verdunster“- Klimaanlage handeln könnte und in dieser gar kein wirklicher Kompressor eingebaut sei. Ein erster Test mittels einem professionellen Klimasensor bei um 30°C Außentemperatur aber ergab, dass die kleine Eurom schon nach wenigen Minuten kalte Luft mit einer Temperatur von nur 19,8 Grad aus dem Auslass blies! Das überraschte ihn dann doch. Kalte klimatisierte Luft kam raus!

Er versprach, sich meine kleine Eurom einmal genauer anzuschauen und falls er eine Serviceöffnung für das Auffüllen von Kältemittel finden würde, er diese dann auch gerne für mich neu befüllen würde. Und selbst, wenn diese fehlen würde, könnte man noch immer eine einlöten. Er würde wieder berichten…

Etwa eine Woche später erhielt ich den Anruf, dass ich meine kleine Eurom wieder abholen könne. Helfen könnte er mir mit der kleinen Anlage leider nicht, aber immerhin würde er mir für die Inaugenscheinnahme auch nichts berechnen. Die Erklärung folgte dann ein paar Stunden später, als ich in seiner Werkstatt stand.
Das Fazit des Klima- Meisters fiel eher ernüchternd aus!
Kurz gesagt: Die Anlage sei zwar von der technischen Ausführung her durchaus eine „echte“ Klimaanlage. Kreislauf des Kühlmittels sei gegeben, Kompressor, Innen- wie Außenelement, ja sogar das Kondenswasser würde, das hätten sie geprüft, vom Innenelement ordnungsgemäß an das Außengerät geleitet! Und mehr noch! Das in der Regel kühlere Kondenswasser aus dem Innenraum würde im Außenelement nicht nur einfach abgelassen wie bei vielen normalen Klimaanlagen, sondern auf dem Weg zum Abfluss wird es sogar über die Kühlrippen geleitet, die die Außenluft für die Komprimierung ansaugen! Das sei eine „pfiffige Idee“ meint mein Klimatechniker, denn dadurch würde die anzusaugende Luft schon ein wenig auf Basis des Verdunsterprinzips abgekühlt, bevor sie in den Klimaanlagen- Kreislauf gelangt! Der Tipp aus der Community oben also, nämlich am INNENTEIL der Klimaanlage den Schlauch anzuschließen und das Kondenswasser somit nach außen zu leiten, sei streng genommen sogar kontraproduktiv! Auf diese „Vorkühlung“ der anzusaugenden Luft würde man damit nämlich verzichten müssen.

Auch das Kältemittel sei übrigens mehr wie ausreichend vorhanden, es müsste nichts nachgefüllt werden. Auch technisch sei die Klima voll funktionsfähig! Dies hätte die umfangreiche Kältemittel- Druck und Temperaturmessung ergeben.

Das war dann aber leider auch schon alles, was mein Klimaanlagentechniker positives zur Eurom mitteilen konnte. Ja, es sei eine echte Klima. Und ja, sie funktioniere auch. Aber für den Einsatz in einem Wohnwagen oder Wohnmobil sei sie nach seiner Auffassung einfach viel zu klein dimensioniert!
Mag sein, dass sie kleinere Wohnwagen (Anm. des Autors: gemeint ist eine Aufbaugröße so im Bereich 360, 390, 420, 450 maximal) mit größtem Einsatz ein wenig kühlen könnte. Aber sobald der Wohnwagen „familientauglich“ sei (Anm. des Autors: alles oberhalb 5m bei der Aufbaulänge, also die 500er, 520er, 545er, 560er Serien und natürlich darüber hinaus) sei die Kühlleistung der kleinen Klima einfach nicht mehr ausreichend, um der natürlichen Aufheizung eines Wohnmobils oder eines Wohnwagens entgegen zu wirken. Sobald die normale Außenluft mehr als 30°C hat und das Fahrzeug im schlechtesten Fall noch in der prallen Sonne stünde, würde „die Klimaanlage ja gegen diese „natürliche Heizung“ arbeiten. Mein Techniker erklärte es mir als Laien so, dass die Sonnenstrahlung auf die Oberflächen trifft. Je großflächiger diese Oberfläche nun sei, desto mehr Heizleistung würde diese erzeugen. Ein in der prallen Sonne bei 30 Grad Außentemperatur stehender Wohnwagen würde eine Heizleistung von 700 bis 1000 Watt (!) erreichen, weil die Luft ab 30°C Außentemperatur eben auch nichts mehr an Wärme wegtransportieren könne! Gegen diese 700 bis 1000 Watt müsste die Klimaanlage dann überhaupt erstmal ankämpfen können und bräuchte zusätzliche Reserven, um ja die Temperatur nicht nur zu halten, sondern ja auch zu senken!
Beim Volumen und Fläche typischer Mittelklasse- Wohnwagen würde sich diese Heizleistung durch die Sonne (wenn die Außenluft- Temperatur keine natürliche Abkühlung wie im Winter erlaubt) und die Kühlleistung der Klima gegenseitig aufheben. Die Klima könne allenfalls die gleiche Temperatur halten, die im Außenbereich bestünde. Mehr sei bei dem tapferen kleinen Racker einfach nicht drin!
Und das muss ich aus eigener schmerzhafter Erfahrung leider bestätigen! Steht unser Wohnwagen ohne Klima mit geschlossenen Fenstern und Dachluken in der prallen Sonne, wird es darin 5, 8, 10 Grad und mehr wärmer, als es draußen der Fall ist. Logisch. Das sei die Heizleistung der Sonne, wenn die normale Luft keine Wärme abtransportiere. Die Eurom AC 2401 kommt laut technischen Daten auf eine Kühlleistung von etwa 700 Watt, was somit in etwa der Heizleistung der Sonneneinstrahlung durch die große Dachluke, einem Seitz Heki 2, entspricht.
Kühleffekt der Klima und Sonneneinstrahlung nebst Erwärmung der Oberfläche durch unsere Klarglasdachhauben heben sich also bereits nahezu gegenseitig auf! Die Klimaanlage kann also die Temperatur nicht wirklich effektiv senken. Es fehlt die Leistungsreserve!

Fazit: Die Eurom AC 2401 ist laut Einschätzung des Profis viel zu klein, um meinen Familien- Wohnwagen 560 TKM mit über 5m Aufbaulänge effektiv zu kühlen!

Natürlich ist jede Klimaanlage besser als keine Klimaanlage. Und wenn die Eurom in höchster Stufe dafür sorgt, dass die Luft im Innern, gerade bei schwüler Hitze, nicht so feucht ist und auch nicht wesentlich über der Außentemperatur liegt, erfüllt sie für so manchen Camper, der gar keine „Supermarktkühlung“ erwartet, vielleicht gerade noch so ihren Zweck.


*** Profitipps vom Klimafachmann für optimalen Betrieb der Klima ***

Damit die Eurom AC 2401 möglichst effizient arbeiten kann, hier noch ein paar Tipps vom Klimaprofi:

transitfrei- infobox Tipps vom Klima- und Kältetechniker für den Einsatz von Camping- Klimaanlagen wie der Eurom AC 2401

  • Sonneneinstrahlung auf den Wohnwagen so gut es geht vermeiden, Schattenplatz wählen!
  • Morgens ausreichend und kräftig lüften, erst dann die Klima einschalten und die Fenster schließen, wenn es draußen wärmer wird!
  • Fenster und Dachluken gegen direkte Sonneneinstrahlung idealerweise von außen abdunkeln! Der Handel bietet hierfür übrigens extra Abdeckhauben für die allermeisten Dachluken von Remi, Heki und so weiter.
    Könnt ihr die Dachluke nicht von außen abdichten, schließt wenigstens die Rollos! Aber Achtung! Wenn ihr die Verdunklungsrollos einsetzt, schreiben die allermeisten Hersteller der Dachluken vor, dass die Luke einen Spalt geöffnet werden muss! Die sonst entstehende Stauwärme reicht ansonsten mitunter aus, den Kunststoff der Dachluke zu verformen!
  • Dem Außenelement einer Splitanlage zusätzlich großflächig Schatten spendieren (z.B. mittels Sonnenschirm, Sonnenlauf beachten!). Jedes Grad, die die Luft schon beim Ansaugen kühler ist, muss die Klimaanlage nicht mehr herunterkühlen!
  • Speziell bei der Eurom AC 2401 nicht die Abwasserfunktion für das Kondenswasser mittels Schlauch benutzen! Das Kondenswasser wird über den Verbindungsschlauch zum Außenelement geleitet und dort über die Kühlrippen des Ansaugelements geführt. Die angesaugte Luft wird dadurch zusätzlich abgekühlt!
  • Wenn das Raumvolumen im Wohnwagen zu groß ist, möglichst den Raum verkleinern! Zum Beispiel nur den Schlafzimmertrakt kühlen und die Verbindungstüre geschlossen halten!
  • Klimaanlage regelmäßig warten und ggf. Kältemittel vom Fachmann ergänzen lassen. Die Eurom AC 2401 verfügt hierfür sogar über das notwendige Serviceventil (siehe Bilder oben)! Es muss nichts getrennt und eingelötet werden!

Alles in allem mögen diese Tipps und Hinweise auch eine kleine Optimierung bedingen. Aber wenn der Wohnwagen bzw. das Wohnmobil einfach zu groß ist, reicht die Kühlkraft der mobilen Klimaanlage nunmal nicht mehr aus, um die Luft innerhalb des Fahrzeugs wirklich spürbar zu kühlen!

Scheinbar bleibt hier für Wohnmobile bzw. Reise- Wohnwagen ab Familiengröße / Mittelklasse dann wohl nur der Einbau einer richtigen Staukasten- oder Dachklimaanlage mit deutlich mehr Power. Unser Profi empfiehlt darüber hinaus gerade bei feststehenden Wohnwagen sogar eine „richtige“ Hausklima zu installieren! Er selbst habe schon mehrfach bei Standwohnwagen das Außenelement erfolgreich auf der Deichsel montiert und die Schlauchleitungen durch den Unterboden zum im Wohnwagen verbauten Innenelement geführt. Moderne Anlagen kämen hierbei auch inzwischen mit geringeren Stromkapazitäten auf Campingplätzen klar (Stichwort 6 Ampere an den allermeisten Stromsäulen auf CP / SP) und könnten dort betrieben werden. Das wäre seine Empfehlung. Mehr Kühlleistung fürs gleiche Geld!

Bevor ich allerdings zu solch einem radikalen wie auch finanziell nicht kleinen Schritt für unseren Dauercamping- Wohnwagen greife und eine spezielle Camping- Klimaanlage als Dach- oder Staukastenausführung kaufe und für teures Geld installieren lasse, habe ich noch etwas anderes ausprobiert…


*** Die Alternative: Monoblock- Klimaanlage im Wohnwagen ***

Wer das Geld oder die Zuladungsreserve (oder beides) für eine fest eingebaute Klimaanlage nicht hat und der Wohnwagen selbst zu groß für eine tragbare Split- Klimaanlage ist, kann noch etwas anderes probieren: Eine Monoblock- Klimaanlage im Wohnwagen! Zu den Hitzesommern in der Millenium- Dekade (also 2000-2009) kosteten diese noch um die 600 Euro. Inzwischen sind sie beim Discounter meist zum Start der Sommersaison für um 250 Euro (und manchmal auch deutlich weniger) und natürlich beim Versandhandel ganzjährig zu bekommen. Achtet nur darauf, dass es auch wirklich eine richtige Klimaanlage ist! Nicht zu gebrauchen sind sogenannte Raumluftbefeuchter, die im Prinzip Wasser vor einem Ventilator verdunsten lassen. Das kühlt nur bedingt und auch nur dann, wenn es sich um trockene Hitze handelt. Bei schwüler Hitze, wenn die Luft bereits mit Feuchtigkeit angereichert ist, kann eine solche Verdunstungsanlage keinen Hering vom Teller ziehen!
Großer Nachteil ist natürlich die Geräuschentwicklung und der störende Abluftschlauch der mobilen Monogeräte. Der Schlauchweg, der die warme Luft abtransportiert, sollte hierbei möglichst kurz sein, damit die dort durchfließende Abwärme die mühsam abgekühlte Luft im Wohnmobil / Wohnwagen nicht wieder erwärmt und praktisch wie ein Wärmetauscher funktioniert! Auch muss das Schlauch- Ende, wenn die Anlage mobil bleiben soll, in der Regel durch ein offenes Fenster nach außen geführt werden. Zum Glück verfügt aber ein Wohnwagen auch über deutlich mehr Fenster, als die heimische Wohnung. Zumindest gemessen an der Fläche der Außenwände.
Und wer eine solche Anlage eventuell sogar fest in einen Wohnwagen einbauen will (bei einem Standwohnwagen kein Problem, bei Reisewohnwagen bitte das Zuladungsgewicht nicht außer Acht lassen), der kann diese prima in einem Schrank verstecken (aber bitte gut sichern!) und einen Ausschnitt in die Außenhaut des Wohnwagens / Wohnmobils sägen, wo dann eine Abluftklappe montiert werden kann. Solche Konstruktionen und Eigenbauten sind ebenfalls mitunter in den sozialen Netzwerken, von stolzen Besitzern gepostet, zu sehen. Wer dann noch einen Luftaustritt für die kalte Luft in die Schranktüre schneidet, kann sogar die Geräuschkulisse der Monoblockgeräte minimieren und dabei vielleicht sogar nachts schlafen, dass der Betrieb weder einen selbst, noch den Nachbarn stört.
Auch das mit einem fest eingebauten Monoblock wäre eine Option für mich, aber wie gesagt möchte ich mich zunächst davon überzeugen, dass so eine Monoblock- Klimaanlage überhaupt im Wohnwagen funktioniert.

Für den Testlauf habe ich meine eigene alte Klimaanlage aus dem Keller geholt. Eine uralte Clatronic Klimagerät CL 3542, gekauft im Hundesommer 2015, weil ich es in unserer Wohnung tagsüber nicht mehr ausgehalten habe. Anja hat es allerdings auch nicht ausgehalten, dass das Teil so einen Radau macht! Also musste sie (also die Klimaanlage, nicht Anja 😉 ) die allermeisten Tage ihr tristes Dasein im Keller verbringen. Bis jetzt! Anja sagt, dass ich den Wohnwagen ruhig in einen Eisschrank verwandeln solle, wenn ich das wolle. Tagsüber würde sie eh viel lieber draußen in der Sonne liegen und da könne ich im Wohnwagen machen, was ich wolle. Nur am Abend, wenn es zu Bett geht und es draußen kühler wird, wird gelüftet und das Teil dann abgestellt. Ein Kompromiss, mit dem ich leben kann.

Für den Testlauf stelle ich die Klima direkt im Eingangsbereich vor das Etagenbett der Jungs. Der Abluftschlauch wird aus dem unteren Fenster des Etagenbettes nach draußen geführt, die entstehende Lücke des offenen Fensters provisorisch mit der Schlafdecke abgedichtet.

Ansonsten befolge ich die gleichen Tipps wie beim Betrieb der Eurom 2401, also Dachluken möglichst verdunkeln, damit die Sonne durch diese nicht ihre Heizleistung entwickeln kann.
Und was soll ich sagen: Auf einmal geht es!! Wir starten bei 28,9°C Innenraumtemperatur. Und obwohl ich mich wieder mal frontal in den kühlen Luftstrom setze, kommt offenbar noch ausreichend kalte Luft im übrigen Innenraum des Wohnwagens an.
Nach etwa 30 Minuten hat die Monoblock- Klimaanlage den Innenraum auf 24,8°C abgekühlt. Und nach zwei Stunden Dauereinsatz liegen wir bei angenehmen Temperaturen knapp über 23 Grad! Es fühlt sich an, als würde man in der Wüste Nevadas einen kalt geföhnten Wallmart betreten! 😉


*** Leistungsvergleich: Monoblock Klima vs. Eurom AC 2401 Klima ***

Das die Monobloc- Klimaanlage den Wohnwagen sauber abgekühlt hat, überrascht nicht wirklich, wenn man nüchtern die Leistungsdaten einmal vergleicht:

Modell: Eurom AC 2401 Clatronic CL 3542
Bauart Split Monoblock
Leistung 450W bei 230V 880W bei 230V
Stromaufnahme in Ampere ca. 2 ca. 4
Gewicht in kg 20 21,5
Mobilität tragbar rollbar
Kühlleistung BTU 2559 7000
Kühlleistung kw 0,7 2,05
Geräusch innen in db ca. 45 57
Geräusch außen in db ca. 52
Preis: ca. 529 Euro ca. 250 Euro
Hinweis in eigener Sache: Für den Vergleich sei noch der Vollständigkeit halber gesagt, dass wir die Eurom AC 2401 zwar bewusst gewählt haben, nicht aber die Clatronic- Klima! Diese steht viel mehr stellvertretend für irgendeine handelsübliche NoName- Monoblock- Klimaanlagen mit etwa vergleichbaren Leistungsdaten (bis 1kw, ca. 7.000-10.000 btu), wie man sie beim Baumarkt oder saisonal auch bei den einzelnen Discountern im Sommer als Angebotsware kaufen kann.

Ganz klar, die günstige Monoblock- Klima ist der kleinen Eurom AC 2401 von den Kenndaten her haushoch überlegen! Immerhin steht mehr als die doppelte Kühlleistung zur Verfügung! Damit schafft man es dann auch endlich, einen Wohnwagen im Sommerurlaub an Adria und Mittelmeer in ein „Supermarktklima“ zu verwandeln, wenn die Anlage nur ausreichend lange läuft. Allerdings ist der Monoblock deutlich lauter im Innenraum! Auch, wenn die Geräuschentwicklung auf dem Papier nur um 12 Dezibel differiert, ist das gefühlt ein Riesen- Unterschied! Die Eurom ist nach meinem Empfinden etwa so laut und sonor wie ein eingeschalteter Standventilator im Regelbetrieb. Die Monoblock- Klima hingegen gleicht einer Schiffsturbine bzw. hört und fühlt sich so an, als würde man in der Innenkabine eines Flugzeuges über den Tragflächen sitzen. Da hat die Eurom den Vorteil, dass sie auch mal in heißen Tropennächten durchlaufen und man trotzdem schlafen kann. Allerdings nur, wenn sich der Nachbar gleich auf der Nachbarparzelle des Campingplatzes nicht gestört fühlt bzw. selbst eine Klimaanlage laufen lässt. Denn das Geräusch ist ja nicht weg, es verlagert sich nur nach außen! Wenn ihr also die Eurom benutzen wollt, fragt in der Rezeption beim Einchecken schon möglichst gleich nach einem Platz am Rand, damit ihr das Außenelement in den nicht bewohnten Teil neben eurem Wohnwagen / Wohnmobil aushängen könnt. Auch, wenn der Weg zum Servicehaus dann meistens weiter ist, dafür bleibt euch nächtlicher Stress mit dem empfindlichen Nachbarn erspart.


*** Persönliches Fazit zur Klimaanlage im Wohnmobil / Wohnwagen ***

Persönliches Fazit und Meinung zum Vergleich normale Standklima vs Campingklima- Anlage Eurom AC 2401:
Für unseren Eifelland 560 TKM wird die alte Keller- Klimaanlage mit dem Monoblock die künftige Lösung sein. Zum einen weil sie den Wohnwagen wirklich hervorragend kühlt, zum anderen weil sie eben auch schon „da“ ist in unserem Haushalt und bislang kaum bis keine Verwendung fand. Natürlich hätte ich viel lieber die kleine Eurom weiter im Einsatz behalten! Wir haben einen Eckplatz auf unserem Dauercampingplatz, über die Geräuschentwicklung müssten wir uns also keine Sorgen machen.
Aber ich muss eben leider einsehen, dass ein großer Familienwohnwagen wie unser 560tkm die kleine Eurom schnell an ihre Grenzen bringt und dann den Wohnwagen kaum noch kühlen kann. Wir haben die Eurom daher im letzten Sommer an ein anderes Camperpärchen verkauft, die mit einem kleinen 360er Kip unterwegs sind. Innen ein einziger überschaubarer Raum, der kaum durch „Raumtrenner“ (wie bei uns im Eifelland zum Beispiel das Regal zwischen Bett und Sitzgruppe quer zum Gang) unterbrochen wird und sich die kühle Luft somit dort ungehindert ausbreiten kann. Da wird sie wohl funktionieren und ihren neuen Besitzern gute Dienste leisten.
Für unseren Reise- Wohnwagen, ein Hobby 495 UK, war die Eurom übrigens auch schon fast zu klein! Sie hat zwar die Sitzgruppe, wo wir am Abend auch ein Bett aufbauen, gekühlt, aber die kühle Luft hatte es schon deutlich schwerer, den vorderen Bereich im Bug vorbei an Küche und Badezimmer zu erreichen! Falls wir für unseren Reisewohnwagen jemals eine Klimaanlage in Betracht ziehen, wird es wohl entweder eine richtige Dachklima- oder eine Staukastenklimaanlage werden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ansonsten aber schauen wir eher, dass wir unsere Urlaube mit dem Reisewohnwagen im Hochsommer eher weniger im sonnigen und warmen Süden, sondern eher im meist kühleren Norden Europas verbringen werden, wo man keine Klimaanlage braucht.

Abschließend noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben die Eurom AC 2401 wie auch die genannte Clatronic- Monnobloc- Klimaanlage aus Eigenmitteln gekauft und bezahlt. Die Nennung der Markennamen erfolgt rein im Zuge des gewünschten Wiedererkennungseffekts! Zu keinem Zeitpunkt bestand oder besteht ein Verhältnis zu einem Händler, Verkäufer oder Partner, der uns für diesen Beitrag eine Zuwendung zukommen lässt. Es handelt sich ausdrücklich um unseren persönlichen, privaten Erfahrungsbericht im Sinne der freien Meinungsäußerung frei von jedweden Abhängigkeiten zu Dritten!
Darüber hinaus möchten wir ergänzen, dass wir den Klimafachbetrieb, der unsere EUROM Klimaanlage gecheckt hat, im beidseitigem Einvernehmen nicht namentlich benennen und sämtliche Merkmale und Hinweise auf den Betrieb in den Fotos unkenntlich gemacht haben. Dies, weil wir nicht den Eindruck erwecken wollen, wir würden Werbung für einen bestimmten Klimafachbetrieb machen, der im Anschluss bestimmte Klimaanlagen durch unsere namentliche Nennung verkaufen kann.

Fragen, Anregungen, Tipps?
Gerne willkommen in den Kommentaren:

 

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