Saisonstart grau in grau? Nicht in Italien!

Gastbeitrag von Co- Autor Thomas Liedke

Vorwort:
Trist und grau, regnerisch und vor allem kalt. So präsentiert sich der Jahresbeginn und das Frühjahr in diesem Jahr. Dabei scharre ich nach den womoreiselosen Wintermonaten – ich habe ja ein Saisonkennzeichen von Februar bis November – schon mit den Hufen und will endlich wieder unterwegs sein!
Mit dem Wohnmobil reisen, schöne Landschaften genießen und Eindrücke sammeln. Natürlich kann man auch bei Regen und Kälte mit dem Wohnmobil fahren. Mein Dethleffs verfügt über eine wirkungsvolle Truma-Heizung und dank der kürzlich eingebauten Solaranlage gehören Stromsorgen der Vergangenheit an. Und dennoch fahre ich nicht bei „schlechtem“ Wetter. Der Grund ist einfach. Zum wohnmobilen Reisen gehören auch Outdooraktivitäten wie Rad fahren oder Kajaktouren!
Und das macht mir bei Regen und Kälte keinen Spaß. Gemütlich lesen oder Fernsehen kann ich im Winter vor dem heimischen Kaminofen besser als im Wohnmobil.
Nun ist es aber schon Anfang April und von mildem Frühlingswetter in Deutschland sind wir noch weit weg! Aber ich habe Urlaub und ein Wohnmobil, also kann man der Sonne ein Stück weit entgegenreisen. Bleibt die Frage nach dem Wohin: Grundsätzlich möchte ich dieses Jahr einen Urlaub in Österreich machen und das Motorrad für Alpentouren mitnehmen. Dafür ist es aber jetzt noch zu kalt und der Plan muss auf später verschoben werden. Ebenso der Gedanke, den Schwarzwald zu bereisen. Auch zu kalt. In die Bretagne und Normandie möchte ich auch schon lange einmal wieder und bei einer Reisedauer von mindestens zwei Wochen steht dieses Ziel auch.
Doch die Wetteraussichten ab Ostern 2017 zeigen mir, dass auch die Bretagne noch einmal ohne mich auskommen muss. Vielleicht Südwestfrankreich? Dort war ich bereits in den Jahren 2014 und 2015. Noch einmal auf dem Lac Du Salagou paddeln, den Surfern in Leucate zuschauen und vielleicht sogar die Grenze nach Nordspanien übertreten, wie ich es 2014 gemacht habe. Das war super! Das Wetter würde sogar auch passen, andererseits war ich eben vor zwei Jahren das letzte Mal da. Ist gar nicht so lange her und ich würde lieber etwas Neues ausprobieren.
Also suche und finde ich eine andere Region, die ich gerne endlich mal wieder besuchen möchte, die allein schon des Landes wegen ein ganz besonderes Urlaubsgefühl auslöst. Es geht nach Bella Italia, genauer geht es an die oberitalienischen Seen!
Allein der Name Lago Maggiore klingt doch schon nach Urlaub, Erholung und dolce vita, oder was meint ihr? Dazu könnte ich wieder über den Gotthardpass fahren, das hat mir 2015 auf dem Weg in die Toskana sehr gut gefallen.
Die Würfel sind also gefallen, es geht an die oberitalienischen Seen, nach Italien, zu Pizza, Pasta und Gelato!


Vorgeschichte:
Der Urlaub vor dem
Urlaub! Oder: Von
Holland nach Italien

Reisetag 1
Anreise
über Luxemburg
bis nach Frankreich

Reisetag 2
Durch den Gotthard
bis an den
Lago Maggiore

Reisetag 3

Am Lago Maggiore:
Ghiffa und
Verbania

Reisetag 4
Am Lago Maggiore:
Baveno und Kajaken
zur Isla Superior

Reisetag 5
Jokertag mit Kajak
am Lago Maggiore!
Baveno – Feriolo

Reisetag 6
Weiter zum
Lago di Varese:
Gavirate

Reisetag 7
Der Gardasee!
der Lago die Garda!
Peschiera del Garda

Reisetag 8
Zweiter Jokertag
am Gardasee!
Peschiera del Garda

Reisetag 9
Heimreise
und
Fazit

Geleitwort von Team Transitfrei – Tim, Nils, Anja & Björn
Mit Neid haben wir die Tour von Thomas mit seinem Wohnmobil miterleben dürfen. Wie wunderbar, einfach bei den ersten Sonnenstrahlen ab in den sonnigen Süden düsen zu können! Für uns ist dies indes ungleich schwerer geworden.
Um so mehr danken wir Thomas dafür, dass er uns mit seinem Gastbeitrag einerseits ein uns wohl bekanntes Ziel mitbringt, aber uns die Seen wie den Lago Maggiore oder den Gardasee aus einer völlig neuen Perspektive zeigt! Was wir damit meinen? Nun, das findet ihr selber raus. Klickt einfach mal rein! 😉
Wer mag, trägt Lob und Tadel als Kommentar ein oder schreibt auf unsere Facebook- Seite,

    

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