Vorwort:
Regelmäßige Leser unserer Reiseberichte wissen es bereits, wir haben nunmehr ein eigenes Wohnmobil gekauft.
Aber dies war keinesfalls unser erster Berührungspunkt mit dem mobilen Leben als Wohnmobilfahrer!!

Für unsere Hochzeitsreise im Sommer 2006 (zu Zeiten einer glorreichen Fußballweltmeisterschaft in Deutschland) haben wir uns nach etwas Hin und Her für einen echten Abenteuerurlaub entschieden.
Wir wollten einmal den nördlichsten Punkt des heutigen Europas bestaunen. Das Nordkap in Norwegen!
Damals im Sommer 2006 dachten wir allerdings nicht im Traum daran, eines Tages mal einen Reisebericht oder ein Reisetagebuch aus dieser Reise zu schreiben, oder diesen gar auf einer eigenen Webseite im Internet zu veröffentlichen.
Da das Nordkap jedoch für den Wohnmobilfahrer wie ein magischer Magnet immer wieder Anziehungspunkt ist und er (also der Womo- Fahrer) sich trotz unglaublicher Entfernung auf den Weg zu diesem besonderen geografischen Punkt aufmacht, haben wir uns entschlossen, unsere Erfahrungen und Reiseerlebnisse auf unserer ersten allerersten Campingtour im Sommer 2006 für unsere Webseite aufzuarbeiten und dann doch noch mit Verspätung hier bereit zu stellen.

Entgegen der sonst auf unserer Seite vorzufindenden Reiseberichte ist dieses Reisetagebuch eigentlich in sich geschlossen. Es gibt also keine Geschichte vor der Reise und auch keine Reise nach der Geschichte.
Nachdem wir das Mietmobil im Sommer 06 wieder abgegeben haben, haben wir uns zunächst wieder ganz klassisch unserem damaligen Urlaubsschema zugewandt: (Kurz-)Reisen mit PKW und Billigflieger/Mietwagen.
Es sollte daher noch ein ganzes Jahr dauern, bis der im Sommer 2006 gepflanzte Keim des wohnmobilen Reisens in uns aufging und wir zum eigenen Wohnmobil griffen!
In diesem Bericht kann man aber, neben der spannenden wie imposanten Tour zum Nordkap eben auch nachlesen, wie völlig unbedarfte Menschen, die allenfalls mal in ihrer Jugend an der Ems zelten waren, mit dem Campingvirus infiziert werden! Das Prequel zu unseren Reiseberichten und zu unserer seit 10 Jahren (Stand 2018) gelebten Campingphilosophie die absoolute Vorgeschichte.

Campen? Oh Gott, ich habe es vor dieser Tour gehasst! Wie das in der Jugend so ist hat man einige Nächte mal hier und da im Zelt verbracht.
Zelten ist aber nichts für mich! Ich brauche abends eine feste Wand und keine aufgestellte Stofftüte, in der man nichtmals gerade stehen geschweige denn gehen kann.
Bis dato hatten wir aber auch keinerlei Berührungspunkte mit dem Thema Wohnmobil oder Wohnwagen.
Meine Meinung hierzu schwankte zwischen „moderne Zigeuner ohne Rast und Ruh“ bis hin zum „einzig wahren Bremser auf der Autobahn neben dem LKW, am besten noch mit gelbem Schild!“
Für diese Tour damals ein Wohnmobil zu nehmen, war nichts weiter, als ein notwendiges „Zweckbündnis“ und keinesfalls „Liebe auf den ersten Blick“.
Wir wollten unbedingt einen Abenteuerurlaub auf unserer Hochzeitsreise erleben und nach einer längeren Recherche mussten wir einsehen, dass man mit dem PKW nur eingeschränkt bis zum Nordkap kommen würde.
Zumal viel Zeit am Reisetag für die Suche einer Unterkunft drauf gehen würden, näheres zu dieser Entscheidung findet sich dazu noch später in der Vorgeschichte…

Wir müssen allerdings gleich eine weitere kleine Ergänzung abgeben:
Wer einen von uns ansonsten ausführlich gestaltenen Reisebericht erwartet, der wird wohl ein wenig enttäuscht werden!
Damals hatten wir weder Laptop noch Reiseschreibmaschine dabei!
Und bis auf einige wenige Stichpunkte haben wir uns nur geringe Notizen während unserer Reise gemacht.
Die einzelnen Reisetage sind daher längst nicht so umfangreich, wie man es im allgemeinen von unseren Reiseberichten gewöhnt ist.

Wir hoffen dennoch, dass hier das insbesondere interessante Ziel Nordkap die kleinen inhaltlichen Schwächen des Berichtes aufwiegt und ihr trotzdem einen kleinen Einblick von den Strapazen einer Reise an den (fast) nördlichsten Punkt unseres heutigen Europas machen könnt.

Ach ja, eine Sache noch: Wie schreibt man das eigentlich: Nordkap? Oder Nordkapp?
Bei google steht Nordkapp in der Karte. Word mit Rechtschreibprüfung aber unterstreicht es mir als falsch und sagt mit einem p!
Aber im Endeffekt ist mir das auch egal, ich denke jeder weiß, was gemeint ist.
Seid also nicht böse, wenn wir mal Nordkap und mal Nordkapp im Reisebericht schreiben.
Gemeint ist immer das gleiche: das Ding (der nördlichste Punkt von Europa) bei den magischen Koordinaten 71° 10“ 21´

Nun geht´s los, viel Spass beim Lesen wünschen euch Anja & Björn:

Die alternative Hochzeitsreise:
Mit dem Wohnmobil durch Skandinavien und rauf bis zum Nordkapp:

Warum Nordkap?
Unsere
Reisevorbereitungen
Vorgeschichte / Prolog

Wohnmobilübernahme
Abreise in D
Ankunft in DK
Tag 1

Von Dänemark
nach Schweden
Die Angst fährt mit!
Tag 2

Kurs Nord!
Fahrtag auf der E 4
Gränna – Sundscvall
Tag 3

Fahrtag auf der E 4:
fahren,fahren,fahren
Sundsvall – Lulea
Tag 4

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Auf nach Finnland!
„Hallo Santa-Claus“
Lulea – Sodankylä
Tag 5

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Endspurt!
„Mit Gold in den
Taschen zum Kapp!“
Tag 6

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Norwegen und
Nordkap!
„Wir sind da!“
Tag 7

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Weiter in Norwegen
auf Südwegen:
Forsöl – Birtavarre
Tag 8

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Tunnel, Fähren,
Täler und Berge
Birtavarre – Fauske
Tag 9

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Tursitveg, LV17 und
Saltstraumen
Fauske – Mosjöen
Tag 10

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Fahrtag auf der E 6:
fahren,fahren,fahren
Mosjoen – Trondheim
Tag 11

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Stadtbesichtigung:
Trondheim und E 6:
Trondheim – Ringebu
Tag 12

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Stabkirche Ringebü
und Lillehammer:
Ringebu-Tanumshede
Tag 13

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Sprung nach
Deutschland:
T.hede – Fehmarn
Tag 14

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Faulenzen
auf:
Fehmarn!
Tag 15

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Wohnmobil-
Rückgabe und
Heimfahrt
Tag 16

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Kleines Resümee
einer etwas anderen
Hochzeitsreise!
Route/Infos/Fazit

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