Bislang war unser Wohnmobil ein reines Freizeitmobil. Schönes Wetter, freies Wochenende, Urlaub und Feiertag, da nutzen wir gerne unser Wohnmobil! Aber ist es auch alltagstauglich? Schneller als uns lieb war, waren wir plötzlich gezwungen, dies nach einem mehrseitigen Mängelbericht bei der TÜV- Hauptuntersuchung von Anjas Auto auszuprobieren! Ganz Kavalier der alten Schule überließ ich Anja also meinen italienischen Flitzer, um selbst für mindestens eine Woche mit dem Wohnmobil meinen täglichen Alltag zu bestreiten. Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Abendschule und noch mehr. Oha. Adieu linke Spur auf der Autobahn, adieu 160+. Für die nächsten Tage darf ich erleben, wie es sein wird ein Wohnmobil durch das Verkehrschaos des alltäglichen Berufsverkehrs zu lenken.
Doch der Reihe nach…

So mach einer würde sich gern den mobilen Traum vom eigenen Wohnmobil erfüllen.
Nicht selten stellt sich natürlich auch dabei die Frage, wie man diesen Traum eventuell finanzieren könnte!
Eine Option ist mit Sicherheit, das Wohnmobil als vollwertiges Alltagsfahrzeug zu verwenden und das Familienauto zu verkaufen! Dies halte ich jedoch persönlich für eher unpraktikabel.
Mal fix in die Innenstadt, am besten ins Parkhaus, oder eben zum Bäcker um die Ecke. Das ist mit dem Wohnmobil besonders in Ballungszentren schwierig! Gut, es gibt Hartgesottene, die das Wohnmobil als alleiniges Fahrzeug nutzen. Die allermeisten nennen das dann aber #vanlife und dann leben sie auch gleich in diesem Fahrzeug! Wer sich dafür interessiert, unsere Bloggerkollegin Tanja von Crosli.de widmet dem Leben im Wohnmobil sogar einen umfangreichen Themenkomplex.Respekt, wer sich dafür entscheidet. Für uns wäre das aber nichts. Wir brauchen eine solide Basis, von der aus wir morgens zur Arbeit hin und abends eben wieder zurück nach Hause fahren können. Müsste ich dabei jeden Morgen meinen Kühlschrank unnötigerweise zur Arbeit spazieren fahren, hätte ich gleich ein Problem mit der Wirtschaftlichkeit, vom „Umweltbonus“ wollen wir dabei noch gar nicht anfangen.
Eine weitere (sogar für uns denkbare) Möglichkeit ist die Verwendung des Wohnmobils als Zweitwagen zusätzlich zum Hauptfahrzeug!
Dies ist vielleicht besonders für Familien interessant, wo zwei Autos benötigt werden. Dieser Zweitwagen ist dann meistens (wenn Mutti keinen Job hat versteht sich) nur fürs Einkaufen da, oder um die Kleinen in die Schule, respektive in den Kindergarten zu fahren.  Man stelle sich den neidischen Blick und die offenen Münder der übrigen Muttis vor, wenn Mama souverän und wohl gelaunt die lieben Kinderchen mit einem 7 Meter- Schiff zur Schule fährt und dabei die Reihe mit dem SUVs souverän wie erhaben überragt…
Gut, OK, man wäre wahrscheinlich auch unglaublich beliebt bei Klassenausflügen! Besonders, wenn das Wohnmobil gleich als Mehrsitzer zugelassen ist und der Kartoffelsalat für das Kindergartenpicknick im Stadtpark im wohnmobileigenen Kühlschrank ohne Unterbrechung der Kühlkette bequem an den Ort des Geschehens gebracht wird.

Bei uns ist das jedoch ein bisschen anders. Jeder von uns beiden ist berufstätig. Jeder von uns beiden benötigt sein Fahrzeug somit für den täglichen Weg zur Arbeit so, als wenn wir Singles wären.
Wir wohnen im Kölner Vorort Kerpen mit regionaler öffentlicher Nahverkehrsanbindung, das Auto nutzt jeder von uns meistens, um damit zum nächsten Bahnhof zu kommen und dann mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Das klassische Pendlerleben halt.
Auch wir haben uns natürlich dennoch mit diesem Gedanken getragen, das Wohnmobil als Ersatz für eines dieser Fahrzeuge zu nutzen und so die Kosten für das Wohnmobil zu minimieren. Final haben wir diese Idee dann aber doch verworfen. Aus mehreren Gründen:
Ich persönlich wünsche mir ein vernünftiges Auto, mit dem auch mal längere Strecken komfortabel und schnell zurücklegen kann!
Und ein Auto muss Spaß machen!
Hierfür habe ich mich vor 3 Jahren für einen Fiat Bravo mit über 100 PS entschieden. 16Ventile, 2-Türer, leicht und wendig und auch bei sportlicher Fahrweise ein Verbrauch von um 8 Liter Super-Benzin, das geht noch so gerade und eine „flotte Fahrt“ kann ich mir auch mal leisten. Ein Auto ist dabei für mich Emotion, der Bravo ist als „Italo-Star“ genau das richtige für den Anfang-30er wie mich.

Anja hingegen möchte gern an ihrem Kleinwagen festhalten, sie denkt rational und hat eine sehr emotionslose Beziehung zu ihrem Auto. „Hauptsache es bringt mich von A nach B“.
Sie wünscht sich ein Auto, das möglichst wenig Sprit verbraucht und bequem in jede Parklücke passt.
Daher hat sie einen kleinen Fiat Cinquecento mit 45 PS.
Reicht dicke für die täglichen Fahrten von und zum Bahnhof und um auf dem Rückweg mal hier und da anhalten zu können.

Schaut man sich bei diesen Anforderungen nun das Wohnmobil an, erfüllt es eigentlich so ziemlich keine der Vorgaben, die wir jeweils an unser Auto stellen.

Nun stellt sich für uns die Frage, welches Auto kann das Wohnmobil ersetzen?
Mit dem Wohnmobil zum Bahnhof? Am P&R parken? In den kleinen Lücken? Geht das überhaupt? Und wenn ich nach der Arbeit auf dem Weg heim noch fix beim Supermarkt anhalten muss?
Geht das auch?
Und statt 1x im Monat vielleicht künftig 2x im Monat tanken (Verbrauch Cinquecento: 5-6 Liter, Verbrauch Wohnmobil: 11-12 Liter!!)

Oder kann das Wohnmobil zum Beispiel so viel „Emotion“ auslösen, dass ich mich damit auf der Autobahn wohl fühle? Wohl eher nicht. Ich bin ja nicht im Urlaub, wenn ich zur Arbeit fahre! So aber würde auch im Gedanken das Wohnmobil mit dem „Urlaubsfeeling“ mit dem „Alltagsfeeling“ auf dem Weg zur Arbeit kollidieren. Mehr noch, es nutzt sich gedanklich ab! Es wäre einfach nichts besonderes mehr, wenn man den schweren Diesel, vollbepackt, vor einer längeren Tour vorglüht und dann sanft den Zündschlüssel dreht. Das ist ja immer etwas besonderes.
Ihr merkt es schon, so richtig passt das Wohnmobil in keine unserer beiden Ansichten vor Anforderungen an einen PKW!
Die einzige Möglichkeit, die wir nach einigen Diskussionen sehen, bestünde darin, dass Anja ihren Wagen abgibt und als Entschädigung quasi mit meinem PKW ihre täglichen Fahrten übernimmt, fürs Pendeln zum Bahnhof nutze ich dann das Wohnmobil.
Der Cinque ist allerdings nicht mehr viel wert, lohnt sich das wirklich den zu verkaufen? Wohl kaum. Und die laufenden Kosten? Verschwindend gering.
Es bleibt also dabei, dass unser Wohnmobil lediglich als reines Freizeitfahrzeug, als Drittfahrzeug, neben den beiden Autos nebenher läuft.

Nun trug es sich jedoch zu, dass nach unserer Schottlandreise bei Anjas Wagen der TÜV anstand und eine von uns bei in der Werkstatt beauftrage Mängeluntersuchung ergab eine sehr laaaange Liste mit Dingen, die sich leider nicht innerhalb eines oder zwei Tagen erledigen ließen. Ich selbst hatte mich an einem Wochenende davor schon um diverse kaputte Lämpchen und das Austauschen des röhrenden Auspuffes am Auto gekümmert, dies war jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Autsch. Das wird teuer und dauert lang. Alles in allem mussten wir mit einer Ausfallzeit von ca. 1 Woche rechnen!

Das würde normalerweise bedeuten, dass wir uns beide einschränken müssten und uns das verbliebene Auto teilen würden. Aber dieses Jahr nicht!
Heldenhaft und mutig, immer in Sorge um die Sicherheit und Bequemlichkeit meiner lieben Frau erklärte ich, dass sie diese besagte Ausfallwoche meinen PKW haben kann und ich nun den „Ernstfall“ praktiziere.
Oder anders ausgedrückt: Anja geht morgens nunmal als erstes aus dem Haus und hat die freie Wahl aus den möglichen Verkehrsmitteln zu wählen. Ma(n)n muss kein Genie sein um sich vorzustellen, dass ich nach Verlassen des Hauses nur noch „den weißen Panzer“ vorfinden werde. 😉
Dies ist aber auch ein idealer Test, wie sich ein 84er Wohnmobil im harten Alltagseinsatz bewähren wird.
Ob nun gut oder nicht kam noch ein weiterer Umstand hinzu:
Genau in der Ausfallwoche des kleinen roten Stadtflitzers hatte ich Urlaub genommen, um mich im Rahmen der Prüfungsvorbereitungswoche auf die Grundlagenprüfung zu meiner Fachwirtprüfung bei der IHK vorzubereiten. Meine Schule bot hierzu eine Intensivlernwoche an, wo die Dozenten nochmals alle besprochenen Themen durchgehen wollten. Also Unterricht von Montag bis Samstag, anstelle der üblichen alleinigen Wochenendunterrichte.
Dies bedeutete, dass ich nicht wie sonst üblich knapp 9km nach Horrem zum Bahnhof fahren müsste, sondern nach Hürth-Knapsack zur Schule fahren würde! Das ist schon eine deutlich weitere Strecke! Immerhin aber müsste ich mit dem Wohnmobil nicht in die Kölner Innenstadt.


Montag, 07:30 Uhr:
Kilometerstand 178.689
Es ist kalt draußen, zwar noch nicht so kalt wie vor ein paar Tagen in Schottland, aber es ist kalt.
Und wir haben die letzten Tage und Nächte (eigentlich seit der Rückkehr aus Schottland) nicht mehr am Strom gestanden oder das Wohnmobil bewegt. Ob unsere Batterie startet? Ich weiß nicht genau, wie alt der treue Saftspender ist, aber wenn Wohni im Alltag eingesetzt werden will, dass muss ich mich morgens auch bei Kälte darauf verlassen können.
Ich drehe meinen Schlüssel und…:
Die Batterie startet, Wohni nagelt zwar ein wenig und rußt, aber er läuft… 🙂

Auf dem Weg zur Schule komme ich beim Bäcker vorbei. Jetzt ein lecker Fleischwurstbrötchen, das wäre was…
Aber hier mal eben in 2ter Reihe anhalten ist nicht. Mit dem PKW stehe ich verbotener Weise schon immer halb auf der Straße, mit dem Wohnmobil würde ich die Straße definitiv blockieren. Wir sind ja nicht in Afrika wo man einfach da stehen bleiben kann, wo es einem gerade gefällt! Nützt ja nichts, also ohne ein Frühstücksbrötchen weiter geradeaus.
Beim kleinen Rewe- Supermarkt in Türnich halte ich dann aber doch an und kaufe mir drinnen einen Kakao und was vom Bäcker.
Ich muss zwar mit dem Wohnmobil etwas weiter hinten parken und 1,4 freie Parkbuchten belegen, aber zu meinem Glück ist der Parkplatz um diese Uhrzeit noch leer und die Auswirkungen auf meine Umwelt sind zu vertreten.
Hat auch ein gutes, der Kakao vom Supermarkt ist natürlich billiger, als der vom Bäcker. Wieder was gespart…

Was die Fahrtzeit angeht muss ich sagen, dass besonders das Stück Landstraße zwischen Türnich und Hürth Zeit kostet!
Kann man mit dem PKW hier die erlaubten Geschwindigkeiten sagen wir mal „voll ausnutzen“ kommt man mit dem Wohnmobil wie gewohnt nur so mit etwa 90 km/h voran. Bis 100 zu treten macht wenig Sinn, hat man nach etlichen Kilometern endlich die 100 erreicht, muss man schon wieder bremsen, weil die nächste Kreuzung kommt.
Auch Kreuzungen und Kurven wollen allgemein langsamer durchfahren werden, die gesamte Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt dramatisch. Warum ist mir das eigentlich während unserer Reisen noch nie so bewusst geworden? Gut, es ist auf Reisen nicht wichtig. Vielleicht liegt es daran. Nun aber bin ich im „Rush- Hour“- Modus und es fällt SOFORT auf, dass das Wohnmobil damit nicht Schritt halten kann.

Und ich muss mich daran gewöhnen auf den freien Abschnitten überholt zu werden. Habe ich früher mit dem PKW selbst auf den Landstraßen überholt, rauschen nun sogar Kleinwagen und sogar Reiscracker an mir vorbei.
Sogar ein Opa mit Hut hat mich überholt. Welche Schmach… 😉
An der Ampel stehe ich dann quasi zur Belohnung „weiter hinten“. Na wenigstens hat man von hier oben den totalen Überblick und kann gut über die anderen Autodächer hinweg vorausschauend fahren…:
„Warum bremst der Trottel vor mir denn nun???“
„Ach ja, der hat halt noch nicht gesehen, dass der ganz vorne schon wieder Gas gibt, da brauch ich ja zum Glück nur rollen lassen…“

Aber: ich brauche nun mit dem Wohnmobil alles in allem gegenüber dem PKW etwa 5-8 Minuten pro Richtung länger an Fahrtzeit. Das macht pro Tag 10-15 Minuten Freizeit weniger…
Das muss ich morgen einplanen, wenn ich nicht zu spät kommen will, so komme ich kurz vor knapp an der Schule an.
Ganz vorne ist was frei, aber die Lücke wäre selbst mit dem Bravo fast zu eng geworden, so muss ich durchfahren bis zum Schluss des Parkplatzes.
Zu meinem Glück sind die Parkbuchten hier auf dem Schulgelände etwa 6 Meter lang, so kann ich problemlos einparken. Aber auch hier brauche ich eigentlich 1,5 Plätze in der Breite, sodass ich ganz nach hinten durch fahren muss, wo noch alles frei ist.
Ich verliere durch den anschließenden weiteren Fußmarsch erneute 1-2 Minuten…
Auf dem Heimweg verhält es sich dann ähnlich. Kann man im Berufsverkehr noch vorausschauend fahren, wird es auf freien Stücken schnell langweilig, weil man nicht wirklich vowärts kommt.
Gut, jetzt könnte der geneigte Leser sagen: „Eine Viertelstunde und darüber regt er sich auf?“ Und das stimmt auch. Rein objektiv betrachtet. Aber im Kopf passiert eben manchmal etwas anderes. Zügig vorwärtskommen, das klappt nicht wirklich.

So verhält es sich eigentlich die ganze Woche.
Die gleiche Tretmühle wie sonst, nur das die Wege allgemein etwas länger dauern:
Mit dem 84er 75PS- Wohnmobil durch die Hast des Alltages? Da kann es definitiv nicht mithalten !

Donnerstag Anruf der Werkstatt:
„Ja wie? Sie brauchen noch bis Dienstag?, Hmm einige Ersatzteile und die benötigte Scheibe noch nicht da. Verstehe. Ja gut, dann eben Dienstag. Nein nein, es macht keine Umstände…“
Also dann eben nächste Woche Montag und Dienstag auch noch mit dem Wohnmobil unterwegs sein, bis jetzt hat es doch super geklappt, ich kann mich wirklich nicht beklagen.
Aber ab nächster Woche muss ich wieder zur Arbeit und bin somit wieder zum Bahnhof unterwegs.
Der P&R muss dann mein Dickschiff aufnehmen können.
Ob das was wird?

Es wird, zwar muss ich auch hier ganz hinten parken und 2 Parkplätze belegen, aber es geht.
Sorge habe ich natürlich, dass ich eventuell ein Knöllchen bekommen könnte, denn der Parkplatz am Bahnhof ist mittels Zusatzschild offiziell nur für PKW zugelassen!
Ob mein Wohnmobil als PKW gilt?
Entweder haben wir Glück oder es wurde nicht kontrolliert. Oder beides. Denn eine Knolle für das überbreite Parken auf dem reinen PKW- Parkplatz bleibt aus. Puh! „Richtig“ hat es sich aber dennoch nicht angefühlt. Nicht nur vom Gesetz her, sondern auch von den äußeren Umständen her. Ein schmuddeliger P&R Parkplatz ist einfach kein Ort, wo man guten Gewissens ein Wohnmobil abstellen möchte! Besonders dann nicht, wenn es bekannt ist, dass auf diesem Parkplatz selbst tagsüber gegelentlich Autos aufgebrochen oder Felgen geklaut werden. Nun, die ollen Stahlfelgen eines Wohnmobils dürften weniger interessant sein. Aber allein schon die Tatsache, dass der Wohnraum ungeahnte Potentiale für Langfinger im Gegensatz zum Auto suggeriert, machen aus 8 Stunden Arbeitszeit plus Fahrtzeit eben 8 Stunden Bangen um den unversehrten Zustand unseres Wohnmobils!

Mit dem Wohnmobil auf dem Supermarktparkplatz. Immer ganz hinten…

Mein Fazit „mit dem Wohnmobil als Zweit- oder Erstwagen“:
Als Reservelösung für den Ausfall eines Fahrzeugs ist unser Wohnmobil -mit Abstrichen- notfalls zu gebrauchen. Als Backup! Besonders wenn du morgens zur Tür heraus gehst und der Wagen springt zum Beispiel nicht an. Dann bleibst du mit Glück dennoch mobil.
Für mich persönlich allerdings ist der dauerhafte Einsatz als Alltagsfahrzeug einfach nicht zu empfehlen. Das Teil ist nunmal groß, schwerfällig und langsam unterwegs.
Mag sein, dass man auf dem Land damit weniger Probleme ha. In den Vororten, Ballungsgebieten oder gar in den größeren Innenstädten ist ein Wohnmobil jedoch für den Alltagseinsatz komplett ungeeignet.
Das beginnt mit den regulären Abmessungen der Standart- Parklücken beim Supermarkt, endet mit schmalen Fahrstreifen, Radfahren neben einem, Gehupe von hinten und Dauerstress hinterm Steuer. Kein Wunder. Stadtdurchfahrten mit dem Wohnmobil machen ja auch im Urlaub schon keine Freude! Warum soll es dann gerade in der Rush- Hour anders sein?!

Aber auch die Kosten für Sprit müssen bedacht werden. Das Wohnmobil verbraucht im Berufsverkehr einfach noch mehr, als bei einer Urlaubsfahrt!
Unter Umständen kann sich daher je nach Entfernung schon ein Kleinwagen als Zweitwagen rechnen, der nur aus dem reinen Einsparpotential des Dieselkraftstoffes finanziert wird! Schon aus dem Grund halten wir am zweiten Auto mit dem Wohnmobil als Drittfahrzeug fest.
Ein gutes können wir dem Einsatz aber dennoch abgewinnen! Allfällige Wartungen und Reparaturen werden wir künftig in die reisefreien Sommermonate legen werden, denn als temporären Ersatz für einen PKW ist das Womo durchaus brauchbar.

Kilometerstand Anfang: 178.689 km
Kilometerstand Ende: 178.970 km
Gefahrene Kilometer im Alltagseinsatz: 281

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere

Beitragskommentare