Die erste Nacht im Wohnwagen war wirklich angenehm! Ich hab ehrlich gesagt deutlich mehr Sorge vor einer unbequemen Nacht auf einer umgebauten Sitzgruppe gehabt! Schnippende Polster, durchgelegene Kuhlen, kurzum: Die Sorge vorm „Ritzenschlafen“ auf einer einfachen umgebauten Sitzgruppe ohne feste Matratze war schon da. Doch diese war unbegründet.
Die Liegefläche ist eben, weich und mummelig, eine richtige Kuschelspielwiese!
Wow!
Und der Schlaf war schon auf den umgebauten Sitzpolstern mit nur einer Überdecke drauf schon recht erholsam! Ein bisschen was kann man natürlich immer verbessern. Klar. Aber wir schlafen im neuen Wohnwagen nicht schlechter, als im Wohnmobil. Und das ist doch das Entscheidende.

Entsprechend gut ausgeruht wachen wir gegen viertel vor 9 auf, bleiben aber noch gut eine halbe Stunde liegen, weil es so gemütlich ist.
Also was die Schlafqualität angeht, haben wir auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Alkoven im Wohnmobil erreicht!
Besonders, weil das doch zeitweise beklemmende Gefühl der extrem niedrigen Decke (wir konnten noch nicht einmal den Arm ganz ausstrecken!) hat mir gelegentlich zugesetzt.
OK, es ist nun natürlich blöd, dass wir die Sitzgruppe vom Bett wieder zum Sitzplatz umbauen müssen, aber ganz ehrlich: Das dauert selbst für uns, wo wir damit noch ungeübt sind und noch lange nicht jeder Handgriff sitzt, keine 5 Minuten.
Polster runter, Tisch hoch, Zusatzbrett verstauen, Bettzeug in die Sitztruhe und fertig ist die Sitzgruppe für den Tageseinsatz.
So schwer ist das nicht und keinesfalls ist es so, als wäre das eine wirkliche Einschränkung.
Einzig die Sitzgruppe im Wohnmobil hat uns gefehlt, wo wir am Abend unsere Klamotten hinschmeißen können. Und auf dem Küchenbord sieht eine zusammengefaltete Hose ziemlich blöd aus 😉

Der Tag beginnt daraufhin wie fast jeder unserer Campingtage.
Erstmal aufstehen und duschen.
Und hierfür spazieren wir mal nicht in das Servicehaus mit dem großen Gesellschaftsraum, sondern in das Haupthaus gleich am Eingang.
Der Weg ist von der Entfernung her fast der gleiche und weil Thomas uns nach seiner gestrigen Dusche von einer deutlich besseren Einrichtung dort berichtet hat, wollen wir uns selbst ein Bild davon machen.
Tatsächlich sind die Wasch-, Dusch- und Badräume im Haupthaus unterhalb der Restaurantterrasse deutlich angenehmer und etwas moderner.
Helle Kacheln, Kunststoffwände, moderne Kabinen mit Vorraum für die Klamotten.
Auch hier kostet Warmwasser natürlich nichts und relativ konstant ist die Temperatur auch.
Klar gibt es zu dieser doch etwas späteren Stunde schon Spuren von den Vorgängern, aber im Großen und Ganzen halten sich diese in Grenzen.
Ist ja auch nicht so viel los auf dem Platz.

         
    Der nächste Morgen am Campingplatz. Alles gut bei uns…         …und offenbar auch bei unserem Nachbarn.

         
     Wir spazieren zum Haupthaus, die Duschen sind unten              Blick in den Waschraum: Das sieht schon moderner aus

Nach einer erfrischenden Morgendusche geht es für mich gleich weiter zum campingplatzeigenen Supermarkt.
Schon gestern haben wir da ja einen Blick rein geworfen und ein wirklich sehr überschaubares Angebot vorgefunden.
Auch heute hat sich daran natürlich nichts geändert. Einen Großeinkauf wollen hier ja aber sowieso nicht machen, denn dafür sind die großen Hypermarkets da, die hier in Luxemburg auch ein wenig des französischen Flairs ausstrahlen, ohne dass wir hierfür nach Frankreich fahren müssen.
Entsprechend besorge ich uns nur mangels Brötchen ein Baguette zum Frühstück.

Man merkt übrigens wieder mal ganz klar, dass wir uns in „Klein- Frankreich“ befinden, auch wenn das Baguette hier noch (auf gut holländisch) Stokbrood heißt.
Zumindest steht dies (auch) an der Vitrine mit den frischen Backwaren.
Ich hab inzwischen aufgegeben heraus zu finden, welche Sprache hier denn nun „heimisch“ ist.
Geschrieben steht alles und jedes oft auf Holländisch,  gesprochen wird aber eher französisch.
Aber auch Deutsch spricht hier jeder (und ich meine nicht nur die Angestellten!) auf dem Platz und einige Werbeschilder hier rund um Mersch haben wir sogar NUR auf deutscher Sprache gesehen.
Schon ungewöhnlich.
Und etwas irritierend!
Nur zu gerne spaziere ich mit einem fröhlichen „Guten Morgen!“ in der jeweiligen Landessprache in die Bäckereien und Campingplatzsupermärkte dieser Welt, um damit meinen Respekt gegenüber meinem gastgebenden Land und seinen Menschen zu zeigen.
Nur hier? Was ist denn jetzt richtig?
„Bonjour?“
„Daaach?“
Oder doch das schnöde: „Guten Morgen!“

Naja, ich probiere es mit zu Begrüßung mit „Bonjour“ auf Französisch, bekomme mein Stokbrood auf Holländisch und werde mit „Auf Wiedersehen“ auf Deutsch von der netten Dame an der Kasse verabschiedet.
Und ob du wirklich richtig stehst, siehst du, wenn du in Brüssel das Licht angeht. 😉

         
     Das Angebot des Supermarkts ist sehr überschaubar              Dafür gibt es immerhin frisches Baguette, *äh* Stockbrood!

Das holländische Stokbrood mit der französischen Begrüßung und der deutschen Verabschiedung macht sich übrigens ganz prima auf unserem Frühstückstisch.
Dazu lecker Salami, Frischkäse, Schinken und Nutella, die aber allesamt von unserem deutschen Supermarkt her stammen.
Wir müssen uns ja gut stärken!
Denn heute haben wir volles Programm!
Mit Thomas (der übrigens schon WEIT vor uns gefrühstückt hat 😉 will ich gleich mal das Vorzelt aufbauen und auch der Radträger für die Deichsel soll auf die Deichsel drauf…

     Frühstück im Wohnwagen
     Das erste Frühstück im eigenen Wohnwagen 🙂

Und so dauert das Frühstück auch nicht allzu lang, gut gestärkt geht es ans Werk:

Der Wohnwagen und das Vorzelt, der Aufbau:
Gegen halb 11 ist es soweit, die erste Herausforderung für uns als frisch gebackene Wohnwagencamper steht an! Das Vorzelt!
Kein Wohnwagen ist perfekt, wenn nicht mindestens ein an kurzfristigen Abfahrten hinderliches Vorzelt an diesem montiert ist.
Und in dem Vorzelt? Stehen mit Kühlschrank, Küchenschrank, Kochplatte, Tisch und Stühlen nicht selten die gleichen Sachen ein zweites Mal, die sich auch bereits im Wohnwagen befinden.
Warum?
Was die Kochstelle angeht kann ich das noch verstehen. Gerüche vom Kochen sind unschön im Schlafzimmer und auch ich koche ja lieber draußen auf dem mobilen Gaskocher „Camp Bistro“, als im Wohnwagen auf der Kochstelle.
Aber alles andere?
Naja, wir sind nicht hier, um uns über Sinn und Unsinn eines Vorzeltes zu unterhalten, sondern um es einfach mal aufzubauen!
Es war ja schließlich beim Wohnwagen dabei und wir müssen wenigstens mal überprüfen, ob es vollzählig, unbeschädigt und auch einfach zu montieren ist.
Ob wir aber final beim Vorzelt bleiben, oder vielleicht doch lieber unsere Caravanstore- Sackmarkise an den Wohnwagen dran machen, das werden nach dem ersten heutigen Probeaufbauen entscheiden.
Los geht´s!

    
     So, hier soll jetzt das Vorzelt mal testweise dran! 🙂

Lautstark poltern die Aluminiumstangen auf den Boden, kurz darauf folgen die einzelnen Elemente des Vorzelts, was man mit viel Phantasie als Seiten-, Front- und Dachelemente eines Vorzeltes bezeichnen könnte.
Etwas ratlos stehen wir dann vor dem Haufen Stoff, Alu und Co und wissen gar nicht so recht, womit wir nun am besten anfangen.
Thomas: „Sag, hast du keine Anleitung dafür?“
Ich: „Na selbstverständlich haben wir für das Vorzelt eine Anleitung, was denkst du denn?!“
Thomas: „Na bestens!“
Ich: „Diese liegt übrigens sicher und behütet zuhause auf dem Toilettenwagen, weil ich mich in aller Ruhe zuhause vor der Reise in den Vorzeltaufbau einlesen wollte.“
Thomas: „Und? Hast du das wenigstens gemacht?“
Ich: „Naja, habs zeitlich nicht mehr geschafft… Aber der Wille war ganz klar da!“
Thomas: „(zensiert)“
😉

         
     Kann ja nicht so schwer sein! Wir haben diese Stangen…        …und diese Plastiktüten hier. Das wird gleich ein Vorzelt! 😉

Also muss das Vorzelt eben ohne Anleitung aufgebaut werden.
So schwer kann das ja auch gar nicht sein, oder?
Das erste Teil ist jedenfalls schnell verbaut. Es handelt sich um eine Gummilippe, die in die etwa in Knöchelhöhe am Wohnwagen verbauten Kederleiste eingezogen wird, damit man die Seitenwand am Wohnwagen komplett geschlossen ist und keine kalte Luft ins Vorzelt zieht.
Das zweite Element ist das Dach, welches in die an der Dachkante befindliche Kederschiene eingezogen wird.
Und nachdem diese beiden Großelemente erst einmal am Fahrzeug angebracht sind, ist der Rest an losen Teilen schon deutlich überschaubarer.
Schnell entdecken wir die beiden vorderen Wände und auch die beiden Seitenwände sind aufgrund ihrer eindeutigen Form fix zugeordnet.
Legen wir diese Elemente also schonmal an ihren Platz.

Damit das Vorzelt aber auch steht, kommen nun natürlich die Stangen zum Einsatz.
Drei Stangen mit Dreiecksverbinder suchen wir uns auf dem Alugewirr heraus, deklarieren diese mal zu den 3 Standbeinen.
Auch die beiden seitlichen Haltestangen für das Dach mit ihrem „Dreiecksanker“ und das Mittelteil mit Rohraufnahmen nach rechts und links sind schnell zugeordnet und dank der einfachen Halterung auch fix am Wohnwagen angebracht.
Und siehe da: Das Dach des Wohnwagens steht schonmal!
Ehrlich gesagt sieht das gar nicht so schlecht aus und ging deutlich schneller, als ich es erwartet habe.
Schatten spendet das Dach jedenfalls auch und ich könnte mir vielleicht wirklich vorstellen, dass das allein angebrachte Dach eine Markise ersetzen könnte.
Na schauen wir mal weiter.

         
     Blick zum „Dachfirst“, die Stangen halten das Zeltdach.             An der Wohnwagenwand werden sie mit Haltern fixiert.

     halbes Vorzelt mit Dach, Seitenelementen und Frontschürze
     Teil 1 wäre geschafft! Thomas zeigt stolz unser aufgebautes „halbes“ Vorzelt mit Dach, Seitenwänden und Wandschürze

Als nächstes folgen die Seiten und Frontwände, die ganz simpel nur über die Reißverschlusstechnik mit dem Dachtuch verbunden werden.
Und das ist es dann eigentlich schon!
Zufrieden und sogar ein wenig überrascht schaut Anja sich an, was wir aus dem Haufen undefinierbaren Stoff und dem Metallgedöns gezaubert haben und auch, wenn das Zelt nicht wirklich komplett unter Spannung steht (wir haben ja nur mal so aufgebaut zum testen), kann sich das Ergebnis nach etwa 30 Minuten Aufbauzeit doch sehen lassen:

     Das fertig aufgebaute Vorzelt am Wohnwagen
    So, Teil 2 ist auch geschafft! Front- und Seitenwände stehen, das Vorzelt bietet nun einen zusätzlichen Raum vor dem Wowa!

Ein Nachteil des Vorzelts wird uns aber sofort klar: Es wird unglaublich warm hier drin!
Noch immer ist es ja gut um 30°C warm und noch immer knallt die Sonne vom Himmel auf uns herab.
Ruck-zuck wird das Zelt dann zur Sauna!
Die Luft riecht schnell nach Gummi und Stoff, ein Zeichen dafür, dass das Zelt wirklich noch nicht besonders oft aufgebaut war.
Schnell nehmen wir die beiden Seiten- und die Frontwand ab, um wieder Luft hier rein zu bringen.
Und dann geht´s eigentlich!
Nur mit dem Dach drüber zieht rechts, links und von vorn frischere Luft in den Vorzeltbereich und bietet uns so ein schattiges Plätzchen direkt vor unserem Wohnwagen.
Nicht schlecht!
Ehrlich!
Selbst für mich als Fan und Verfechter der Markisen ist das Vorzeltdach zumindest für warme sonnenreiche Tage ein adäquater Ersatz.
Auch Anja gefällt das Zelt, aber beide sind wir uns recht schnell einig, dass wir das Zelt nicht dauerhaft mitschleppen und jedes Mal auf- und abbauen wollen.
Neben dem Umstand, dass das Vorzelt im Wohnwagen Platz weg nimmt (was bei unserer in der Kederschiene eingezogenen Sackmarkise nicht der Fall ist!), hat so ein Vorzelt bei Regen schon einen gewissen Nachteil.
Besonders bei Dauerregen, wenn der Boden richtig schön weich und matschig ist, hast du eigentlich sofort die Bodenelemente dreckig und schmutzig vom Regenspritzwasser!
Und wenn du dann abreisen musst, musst du ein nasses dreckiges Vorzelt einpacken und dich ein weiteres Mal zuhause drum kümmern und es austrocknen lassen. Sonst schimmelt es!
Die nur durch Dachstangen fixierte und frei stehende Caravanstore Markise hingegen wird bei Regen maximal von oben nass, liegt aber außerhalb des schmutzgefährdeten Bereichs, wenn die Regentropfen auf die nasse Wiese treffen und dann die Rückspritzer das ganze Vorzelt versauen.
Und wenn du die Sackmarkise doch mal bei Regen einrollen musst, kannst du immerhin das Markisentuch beim Einrollen trocken wischen, oder an einem folgenden trockenen Tag noch immer nachträglich kurzerhand ausrollen.

Wir werden daher nach unserer Rückkehr auf jeden Fall die Caravanstore vom Wohnmobil an den Wohnwagen dran machen und dann mal hoffen, dass das passt.
Nicht nur die Länge dürfte hierbei kritisch werden, auch die Vorzeltlampe liegt offenbar genau auf der Höhe, wo sich später mal die Markise im Sack befinden würde.
Und das ganze Gewicht der Markise während der Fahrt auf dem Gehäuse der Vorzeltlampe auflegen?
Das geht gar nicht.
Aber das schauen wir mal, wenn wir wieder zuhause sind.

Das Vorzelt hingegen wird zuhause wohl im Keller verschwinden.
Verkaufen werden wir es sicherlich nicht einzeln. Zum einen bekommt man eh kaum nennenswert einen Verkaufserlös für ein gebrauchtes Vorzelt und zum anderen gehört es ja schon irgendwie zum Wohnwagen dazu.
Und wenn wir später mal Familie haben und vielleicht eine oder zwei Wochen an einem Standplatz fest stehen, können wir damit ja vielleicht doch noch etwas anfangen.
Für den Moment aber verschwinden die Front- und Seitenteile erstmal wieder im Stoffsack, wir lassen zum Schutz gegen die pralle Sonne nur das Dachzelt aufgebaut.

Zur Belohnung für alle (also für Thomas und mich wegen des Aufbaus und für Anja, weil sie uns so lieb gelobt hat 😉 spendiere ich ein Eis für alle.
Und so spazieren wir in der Mittagssonne gemeinsam rüber zum kleinen Kiosk auf dem Platz, wo wir uns ein leckeres Eis holen.

Danach ist Mittagspause angesagt.
Wir sitzen ein wenig vor Thomas Wohnmobil zusammen und genießen den Schatten, den seine große Markise uns bietet.
Ja, es ist kein Geheimnis: Ich sitze gerne hier vor dem Wohnmobil und schaue auf unseren kleinen Wohnwagen hinüber.
Schick ist er ja, das muss man schon sagen.

          
     Mit einem verdienten Eis vom Supermarkt…     …sitzen wir bei Thomas´ Wohnmobil und betrachten Hector durch die Hecke

Gegen 10 vor 2 ist das Mittagsdösen beendet und es wird Zeit, mal ein wenig was zu unternehmen.
Ja, es wird regelrecht Zeit, die nun neu gewonnenen Freiheiten und Vorteile zu genießen, die uns das Wohnwagencamping bietet.
Wir haben nämlich jetzt ein Auto!!!
Also natürlich hatten wir das Auto auch schon vorher, aber jetzt haben wir es ja zum ersten Mal dabei und können mit dem Auto unabhängig die Gegend erkunden.
Und was bietet sich in Luxemburg da besser an, als die Stadt Luxemburg?!
Von hier aus gesehen liegt „Petit Paris“, wie wir Luxemburg Stadt gerne nennen, gerade mal 20 Kilometer entfernt.
Früher wäre ein solches Ziel für uns, wenn wir uns mit dem Wohnmobil erst einmal häuslich eingerichtet hätten, schlichtweg nahezu unerreichbar!
Zwar hatten wir natürlich unsere Fahrräder eigentlich immer am Radträger des Wohnmobils dabei, aber eine Tour von 20km hin und 20km zurück hätten wir niemals gemacht.
Wir heißen ja nicht Jan Ullrich oder Lance Armstrong!
Aber jetzt mit dem Auto? Ein Klacks!
Sogar Thomas kommt nicht umhin, diesen positiven Umstand anzuerkennen, zumal er ja gerne mit uns mitfährt.
Einmal Luxemburg anschauen will er sich natürlich nicht entgehen lassen.

Gegen 14 Uhr sind wir schon unterwegs, natürlich auf der Landstraße.
Man hätte auch ein Stück Autobahn fahren können, aber besonders Anja mag gern was von Landschaft und Umgebung anschauen.
Ich hingegen mag schonmal für später nach einem Supermarkt Ausschau halten, denn schön einkaufen wollen wir ja auch noch.

         
    Unterwegs nach Luxemburg Stadt, natürlich mit dem Auto!        Durchfahrt durch unseren „Ferienort“ Mersch

Die Fahrt durch das Luxemburger Land ist ganz angenehm.
OK, gut, auf der Straße ist ordentlich was los, aber im Großen und Ganzen macht die Fahrt schon Spaß.
Besonders die Häuser in Luxemburg sorgen bei uns immer wieder für Gesprächsstoff.
So ganz anders sehen die Häuser aus. Zum Teil kleiner, gedrungen und manchmal auch etwas baufällig.
Wie kann man freiwillig darin wohnen?
Andererseits wissen wir ja von unserer Nord- Süd Transitfahrt durch Frankreich, dass diese Eindrücke dort noch viel extremer sind.
Teilweise einfach nur lose Steine auf anderen Steinen sodass man sich fragt, ob das beim nächsten Windstoß nicht unweigerlich umkippt.

         
     Über die Landstraße fahren wir durch Luxemburg                     Impression unterwegs: Häuser am Wegesrand

Gute 30 Minuten dauert die Fahrt in die Stadt, wovon wir allein 10 Minuten in Luxemburg Stadt mit Parkplatzsuche verbringen.
Tja, da machst du nix dran!
Von früheren Besuchen in Luxemburg wissen wir zwar, dass Parken schlecht und teuer ist, aber bislang waren wir nur samstags in Luxemburg Stadt. Heute ist ja eigentlich Freitag und wir dachten, es sei vielleicht etwas leerer.
Dachten aber offenbar andere auch.
Grmpf!

Final finden wir dann doch einen Parkplatz und wähnen uns vermeintlich nah bei der Fußgängerzone, was sich nach dem Verlassen des Parkhauses und dem Durchstreifen einiger Straßen als Trugschluss heraus stellt.
Irgendwie sind wir auf der falschen Seite gelandet!
Die Innenstadt ist nämlich durch das Petruss- Tal räumlich vom übrigen Teil getrennt.
Und treffenderweise heißt der Innenstadtbereich der Altstadt, also der Teil, den wir auch besichtigen wollen, Oberstadt!
Unser Parkhaus, welches sich im Bahnhofsviertel befindet, liegt hingegen in der Unterstadt.
Na prima! Fast wie in einem Science- Fiction Film!
Zum Glück müssen wir uns den Weg in die lebenswerte Oberstadt freischießen, sondern lediglich ein Stück die Straße entlang laufen und dann eine Brücke über das Petruss- Tal passieren.
Und selbst auf unserer Seite sieht Luxemburg gar nicht mal so schlecht aus…

         
     Parken in Luxemburg: Meist schwierig und teuer! Das Parkhaus Martyrs z.B: kostet schon 1,50 €/h und liegt eher außerhalb…

         
     Kein „Slum“! Die Unterstadt von Luxemburg…                          eine schöne gepflegte Parkanlage mit Palast

         
    Kleine Plätze mit Cafés lafen zum Verweilen ein.                  Aber nicht für uns! Wir wollen über die Brücke in die „Oberstadt“

Die ehemalige Festung rund um die Altstadt auf dem Bockfelsen, die im Mittelalter sogar zeitweise den Titel „Gibraltar des Nordens“ trug, ist natürlich noch immer imposant und nach wie vor präsent.
Kein Wunder, dass Luxemburg mit einer derart mächtigen Festung sicherlich so einigen Versuchen von „Eingemeindung“ im Mittelalter trotzen und sich dadurch auch bis heute seinen Status als eigenes „Land“ in Europa bewahren konnte.

     Petruss- Tal von Luxemburg
     Blick von der Brücke hinab ins Petruss- Tal. Viel grün und links (nur im Ausschnitt) die Festung.

Kaum haben wir die Brücke in die Oberstadt passiert, vergessen wir alles rund um die geschichtsträchtige Stadt und widmen uns der Neuzeit zu!
Ja, ausgerechnet eine Werbung an einer Bushaltestelle lässt uns aufhorchen!
Quick- Burger!
Anja und ich sind bekennende Quick- Burger Fans!
Was Quick- Burger ist?
Das ist eigentlich nur eine Fast- Food- Kette ähnlich wie McDonalds oder Burger King.
Aber zum einen finden wir Quick- Burger immer interessant, weil es keinen Filialen in Deutschland gibt und zum anderen mögen wir gerne die getoasteten Sandwiches.
Eigentlich sind das Burger nur mit dem Unterschied, dass die beiden pappigen flauschigen Brötchenhälften eines gewöhnlichen Burgers eben gegen 2 geröstete Toastbrotscheiben ausgetaucht werden.
Super- lecker!
Und immer, wenn wir in Frankreich, Belgien oder eben in Luxemburg unterwegs sind, versuchen wir immer einen Stopp beim Quick- Burger einzulegen, auch wenn wir uns dafür schonmal mit militanten Klofrauen anlegen müssen. 😉

Nun, ein Ziel für heute ist schnell klar: Wir wollen auf jeden Fall zum Quick!
Thomas kann über dieses zugegeben außergewöhnliche touristische Ziel nur den Kopf schütteln.
Aber da muss er jetzt durch, denn wir haben das Auto! 😀

Als erstes steuern wir aber die Touristeninformation am Place Guillaume II an, um uns dort mit einem aktuellen Stadtplan einzudecken.
Zwar kennen wir (besonders Anja mit ihrem geografischen Gedächtnis!) die Stadt schon, aber ein Plan schadet ja nicht.
Und damit dürfte auch die Suche nach dem Quick- Burger nicht schwer fallen, obgleich Anja jetzt schon meint, unseren gastronomischen Genusstempel auch ohne Plan wiederzufinden.
Glaub ich ihr aufs Wort.
Mjam!

Wir streifen ein wenig durch die Gassen von Luxemburg und schauen hier wie dort in die Schaufenster.
Viele Angebote von einfachen Souvenirs bis hin zu hochpreisigen Luxusartikel sind hier zu kaufen.
Alles dicht beeinander!
Und so liegt die goldene Uhr von Rolex oder der Sportchronograph von Breitling unmittelbar neben den 2,- € Regenschirmen im Nachbargeschäft.
Geht alles in Luxemburg!
Dazu kommt natürlich die Architektur der Stadt, die uns auch immer wieder an Paris erinnert.
Traumhaft!
Wusstet ihr zum Beispiel, dass Luxemburg wie auch Paris über einen Dom verfügt, der folgerichtig „Notre Dame“ heißt?
Ob sich hier im luxemburgischen Pendant allerdings ein Glöckner versteckt, das wissen wir natürlich nicht. 😉

         
    Unterwegs in den Gassen von Luxemburg: Mal ist Wusel…        …mal ist es ruhig und beschaulich

         
     In der Touristeninformation holen wir uns einen Stadtplan          Blick auf den Place Guillaume II

         
     Palastwache rechts, der linke ist rationalisiert 😉                      Schaufenster gucken, Postkarten und mehr. Schön! 🙂

Lange dauert es nicht, da erreichen wir auch schon den „Place d’Armes“, welcher auf einem weitläufigen Areal rundherum die verschiedensten Geschäfte offeriert.
Und gleich neben einem durchaus edel anmutenden Restaurant mit Terrasse finden wir unseren Quick wieder!
Na geht doch!

         
     Gleich sind wir da, gleich! Nur noch um die Ecke…                    …und schon stehen wir am Place d’Armes!

Anja und ich bestellen uns je ein dickes Menü (wer weiß, wann wir wieder in den Genuss kommen!), dass sogar Thomas ans staunen kommt.
Wir werden später sogar (weil Thomas nichts vom Quick probieren wollte), 2 leere Verpackungen unseres Verpackungsturms an seinen Platz stellen, damit wir nicht so verfressen auf unsere Tischnachbarn des Edelrestaurants wirken 😉

         
     Ein Besuch im Quick, unser „Touristenhighlight“ 😉              Da war die Gier schneller! Abbeissen und dann Bild machen 😉

Richtig was los hier auf dem Place d’Armes!
Viele Leute wuseln natürlich umher, sind unterwegs zum Shoppen und einkaufen.
Dazu die vielen Tagesgäste, die vielleicht wie wir den Freitag als Brückentag genutzt haben.
Zumindest würde dies die auffallend volle Stadt erklären.
Für die Touristen wird aber auch was geboten!
Auf einem mittig auf dem Platz befindlichen Pavillon spielt zum Beispiel kurz, nachdem wir uns zum Essen hingesetzt haben, ein umfangreiches Orchester auf.
Perfekt, Musik zum Essen.
Schade, dass wir so schnell durch sind und uns gegen 10 vor 4 satt und kugelrund wieder auf den Weg machen.

         
     Der Place d’Armes ist richtig gut besucht.                                 In einem kleinen Pavillon spielt sogar eine Band.

Ein wenig wollen wir noch durch die Gassen schlendern, entdecken kurz darauf sogar eine Eisdiele für einen perfekten Nachtisch.
Und da sich vor der Eisdiele eine beträchtliche Schlange gebildet hat, während ein daneben stehender mobiler Eiswagen gänzlich unbeachtet bleibt, wird das Eis hier wohl gut sein.
Auch wir stellen uns an und haben wenige Minuten später ein leckeres Eis in der Hand.
Prima!
So lässt es sich definitiv aushalten.

         
     Wir schlendern weiter durch Luxemburg Stadt                          die hohen Häuser spenden ein wenig Schatten

         
     Anstehen an der Gelateria. Muss gut sein, denn…                     …der nebenan stehende Eiswagen wird nicht beachtet.

Mit dem Eis in der Hand beenden wir unseren zugegeben wirklich sehr kurzen Ausflug nach Luxemburg Stadt.
Klar hätte man sich viele der Sehenswürdigkeiten anschauen können.
Die Festung Luxemburg zum Beispiel, oder den bereits erwähnten Dom „Notre Dame“. Dann natürlich die mittelalterlichen Kasematten in den Wehrgängen oder die zahlreichen Museen und Ausstellungen, die Luxemburg durchaus auf internationalem Standard zu bieten hat.
Aber das alles reizt uns nicht wirklich.
Zumindest nicht heute.
Und so schlendern wir zurück über die Brücke von der Oberstadt zurück in Richtung „Bahnhofsviertel“.
Ein letztes Mal genießen wir von hier oben dann den Blick ins Tal und zu den massiven Wehrmauern.
Schon imposant!
Wer auch immer da früher ungebeten rein wollte, ist hier an dieser Stelle sicherlich „gegen Stein“ gerannt.

     Wehrmauer in Luxemburg
     Vom Tal (ganz unten) bis auf die Mauer rauf war sicher früher ohne Brücke ein weiter Weg…

Zurück am Auto fahren wir über die Landstraße wieder den gleichen Weg nach Mersch, den wir eben gekommen sind.
Wieder über die Landstraße, wir haben ja Zeit.
Gegen 5 kommen erreichen wir Mersch, steuern aber natürlich zunächst den großen Supermarkt der Kette Cactus an.
Cactus ist übrigens nach ArcelorMittal der zweitgrößte Arbeitgeber des Landes noch vor der Staatsbahn CFL!
Kein Wunder, dass man eigentlich in fast jedem größeren Ort in Luxemburg auch einen Cactus findet.
Umgekehrt kann ich mich nicht erinnern, irgendwo außerhalb von Luxemburg mal einen Cactus gesehen zu haben.
Auch in Frankreich nicht, obwohl Frankreich und Luxemburg so rein optisch und auch gefühlt doch recht dicht beieinander liegen.

         
     Wieder unterwegs! Wir fahren zurück nach Mersch                   Im Cactus: Herzlich willkommen auf luxemburgisch

Im Cactus lassen wir uns natürlich viel Zeit, stöbern fast durch alle Gänge!
Und dabei entwickeln wir beim Entdecken des fremden Sortiments und Angebots ein regelrechtes Interesse am „Supermarktsightseeing“, was man durchaus mit dem Interesse an Luxemburg Stadt vergleichen kann.
Ist nunmal kein Geheimnis, dass wir gerne im Ausland durch die Supermärkte mit dem lokalen Warenangebot stöbern!
Und was es da alles zu entdecken gibt!
Zum Beispiel die Fischabteilung! Bei uns in den heimischen Supermärkten fristet diese ja nichtselten ein Schattendasein abseits neben Frischwurst- und Käsetheke.
Aber hier? Bekommst du wieder mal alles von Seeteufel über Dorsch, Hecht, Barsch, Lachs, Muscheln, Krebse und sogar Hai.
Alles da.
Auch das ist wieder mal deutlich gefühlte Nähe zum bereits angesprochenen „Petit Francaise“, dem besonderen Hauch von französischem Charme, den Luxemburg versprüht.

         
    EHEC hat´s möglich gemacht: Salatkopf komplett für 15 cent    und die schönsten frischen Gurken! Kosten nur 0,25 / Stück

         
     Wie in Frankreich! Kleine schmackhafte süße Kuchen                französische Auswahl: Die Fisch- und Meeresabteilung.

Ein paar Sachen kaufen wir.
Hauptsächlich was zu trinken und ein paar Snacks zum Knabbern für den späteren Abend.
Nach dem Einkauf geht es zurück zum Auto und dann ab zum Campingplatz, wo wir gegen halb 6 eintreffen.
Satt und zufrieden vom ausgiebigen Quick- Gelage in Luxemburg legen wir erst einmal eine Pause ein.
Aber nicht zu lang, denn ein weiteres Highlight für den heutigen Tag steht noch an!

Der Wohnwagen und das Fahrrad, ein Radträger für die Deichsel:
Für unschlagbare 75 Euro haben wir uns vor einigen Tagen im Obelink einen Radträger für die Deichsel gegönnt.
Die Möglichkeit unsere Fahrräder in den Urlaub mitnehmen zu können, war uns ist uns ja trotz des verfügbaren Autos sehr wichtig.
Natürlich ist es schön, nicht mehr zwingend auf das Fahrrad angewiesen zu sein, wenn das Wohnmobil erst einmal auf dem Campingplatz steht.
Nichts desto trotz waren ganz besonders die abendlichen Radtouren in die Altstädte unserer Reiseziele oder die Radtouren z.B. durch Nord- Holland immer schön.
Um diese Möglichkeit der entspannten Fortbewegung auch weiterhin nutzen zu können, muss eben ein Radträger her, den wir heute montieren wollen.

Hinweis: Da wir das Thema mit dem Radträger, insbesondere der Vergleich Radträger an der Heckwand oder auf der Deichsel so wichtig finden, dass dies nicht im Rahmen eines Reiseberichts „untergehen“ sollte, haben wir die Montage des Radträgers als eigenstände Infoseite unter der Rubrik „Umbauten am Wohnmobil und Wohnwagen“ zu einem eigenständigen Thema zusammen gefasst.
Wer sich also zum Fahrradträger für die Wohnwagendeichsel informieren mag, findet hier alles Wissenswerte, was wir rund um den Radträger für Deichsel oder Heckwand zusammen getragen haben. Auch die Montage des Radträgers zeigen und beschreiben wir dort ausführlicher, als hier in unserem Reisebericht:
Einen Radträger am Wohnwagen montieren

So viel Spannendes gibt es zum Thema Montage des Fahrradträgers auch nicht zu berichten.
Natürlich muss man erst einmal den Radträger genau positionieren.
Zum einen muss natürlich noch der Deichselkasten aufgehen und zum anderen muss man natürlich darauf achten, dass Kurbel, Stützrand und Handbremse auch bei montiertem Radträger noch bedienbar bleiben.
Bei uns passt es gerade so, viel kürzer hätte unsere Deichsel vorne auch nicht sein dürfen!
Liegt der Träger aber erst einmal, beginnt die eigentliche Arbeit:
Die Metallschienen werden auf die Deichsel gelegt und dann in einem kräftezehrenden Schraubakt mit der Deichsel verbunden.
Besonders die 4 Muttern, die auf die um den Rahmen geschwungenen Haltebügel gezogen werden, kosten unglaublich Nerven!
Jedes Mal zielen uns ansetzen, dann eine 3/4- Umdrehung und dann das ganze wieder von vorn.
Puh!

         
     Schrauberlinge im Einsatz! Thomas schraubt…                         …ich schraube natürlich auch…

         
     …und sogar Anja muss mal mit anpacken! Puh!                       Du schraubst dir an den Dingern echt einen Wolf…

Aber wir schaffen es!
Zwar müssen wir den Deichselträger noch 2 weitere Male wieder lösen, auf dem Deichselrahmen verschieben und dann erneut festschrauben (wobei sogar Anja mit anpacken und schrauben muss weil mir die Finger inzwischen weh tun und taub sind 😉 aber am Ende haben wir es geschafft.
Das Teil ist fest montiert und somit fast einsatzbereit.
Lediglich das Alu- Rohr soll mit einem Akku- Schrauber noch angebohrt werden, damit die Metallmanschette auch wirklich bombensicher fixiert ist. So einen Akku- Schrauber haben wir natürlich nicht dabei, aber das machen wir dann zuhause.
Für die nächste Tour haben wir auf jeden Fall wieder unsere Räder mit am Start. 🙂

Wo wir übrigens gerade am basteln sind, nehmen wir auch gleich das Dach vom Vorzelt runter und packen es weg.
Schon nach dem Testaufbau heute Mittag hatten wir Front- und Seitenteile weg gepackt, da es eindeutig zu warm hierfür war, nur das Dach hatten wir als Schattenspender stehen lassen.
Nun aber muss auch das runter.
Für morgen ist nämlich Regen mit Gewitter angesagt und ich habe wie gesagt keine Lust, ein nasses Vorzelt einzupacken und zuhause nur zum trocknen nochmals auszupacken.

Ein bisschen glaube ich übrigens, dass wir schon jetzt fast vollwertige Wohnwagencamper sind.
Denn jetzt, wo ich die Seiten- und Dachelemente in den Sack packen will, passt natürlich hinten und vorne nichts zusammen!
Schon verwunderlich, warum sich ein Zelt beim Aufbau fast schon geschmeidig aus dem Transportsack entnehmen lässt und beim Abbau plötzlich nichts mehr in den Sack passen will! Das Problem kennen sicherlich alle Wohnwagenurlauber und gilt bestimmt als „geheimes Aufnahmeritual“ in den Wohnwagenzirkel.
Nun, mit gutem Willen und gut zureden bekommen wir das Zelt doch noch verpackt.
Puh, das hätten wir!
Vorzeltauf- und Abbau? Fahrradträger für die Deichsel?
Alles kein Problem! 😀

Zufrieden betrachten wir unser Werk und sind ehrlich gesagt schon ein wenig stolz darauf, dass wir unseren Wohnwagen „Hector“ so nach und nach mit allen Wünschen ausrüsten und immer wohnlicher für uns machen.
Recht so!

         
     Fertig! Alles lässt sich bedienen und auch die Deichselklappe geht noch auf. Auch Thomas‘ Testfahrrad passt ohne Probleme

Zum Abschluss des Tages schmeißt Thomas nochmal den Grill an.
Großen Hunger haben Anja und ich natürlich nicht, denn wir haben ja heute Nachmittag im Quick- Burger in Luxemburg gut und fürstlich gespeist.
Aber eine Grillwurst geht bekanntlich immer und so lassen wir es uns nicht nehmen, neben der Grillwurst auch noch ein paar Scheiben Spanferkelbraten und das ein oder andere Steak zu verköstigen.
Muss ja auch weg 😉

         
     Zur Feier des Tages wird nochmals gegrillt.                              Schnell den Tisch decken 🙂

Der Abend klingt ganz gemütlich und in aller Ruhe vor dem Wohnwagen aus.
Und damit wir nicht im Dunkeln sitzen, machen wir sogar unsere Vorzeltleuchte an.
Das ist auch eine schicke Sache! So ein Licht!
Haben wir im Wohnmobil seinerzeit nicht gehabt…

     Vorzeltleuchte leuchtet am Wohnwagen
     Schon schön so eine Vorzeltleuchte! Man kann auch im Dunkeln noch draußen sitzen 😉

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kommentar absenden