Unser Wechsel vom Wohnmobil zum Wohnwagen, Teil 2, Die Kriterien zur Wohnwagensuche, und:
„Warum der Holländer der geborene Wohnwagenverkäufer ist!“
😉

Endlich haben wir also ein passendes Zugfahrzeug!
Und auch, was die Gewichtsklasse angeht, können wir nun mit einem maximalen Zuggewicht von 1400kg protzen.
Ohne also auf ein bisschen Reserve verzichten zu müssen, würden wir so auch in der 1200er Klasse problemlos schauen können.

Nur was für einen Wohnwagen suchen wir eigentlich?!
Beim Wohnmobil war die Auswahl seinerzeit einfach!
Es gab keine!
Das einzige Limit war der Preis und das erste Wohnmobil, welches einigermaßen fahrtauglich und urlaubsklar vor uns stand, haben wir nach einer langen Suche dann auch einfach genommen!
Auswahl? Damals absolute Fehlanzeige! Wir hatten nur die Möglichkeit, die absoluten verrosteten Nieten oder die durchgegammelten Unterböden vom Angebot auszusortieren, was übrigens 90% der Fälle ausgemacht hat!
Ich erinnere mich, als ob es gestern gewesen wäre! Da wuchs doch seinerzeit schon ein waschechter Waldpilz (wie man ihn auf alten morschen Bäumen manchmal sieht) aus dem faulenden Holz ganz ungeniert im Wohnmobilschrank…

Beim Wohnwagen aber haben wir nun das Glück, dass wir uns fast schon unser Wunschfahrzeug aussuchen können!
Und das, obwohl wir im Prinzip im gleichen Budget suchen, wie seinerzeit das Wohnmobil.
Mehr noch!
Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr uns das gefreut hat?
Endlich mal frei von der Leber weg ein paar Wünsche formulieren und dann, nachdem man sich ein wenig in der online- Anzeigenwelt umgeschaut hat, auch festzustellen, dass diese realisierbar sind?
Total schönes Gefühl!

Wir haben unser Limit für den Kauf des Wohnwagens mal so grob im Restwert unseres Wohnmobils angesetzt.
Das sollten wir dann, wenn wir unser Wohnmobil später mal verkaufen, in etwa mit dem Verkaufserlös des Wohnmobils auch wieder reinholen können.
Mit etwas Glück können wir uns sogar mit dem Campingfahrzeug selbst erheblich verbessern (also jetzt mal auf den Aufbau bezogen), ohne dabei draufzahlen zu müssen.
Das wäre doch wirklich ideal!

Wir haben uns also mal zusammen gesetzt und mal eine Wunschliste formuliert.
Wir hätten gerne:

  • Preis so um 2.500 – max. 3.500 Euro.
  • Moderne Inneneinrichtung, am liebsten helle Holztöne.
  • Ein eigenes Badezimmer mit Duschtasse und (ganz wichtig!) mit einer Kassettentoilette!
    Darüber hinaus wäre es super, wenn das Waschbecken im Bad zur Benutzung der Toilette nicht nach oben weg geklappt werden müsste. Also darf der Waschraum ruhig ein wenig größer sein.
  • Eine gemütliche Sitzgruppe, entweder als Rundsitzgruppe oder als große Seitensitzgruppe, wo man sich auch mal abends lümmeln kann.
  • Eine zusätzliche kleine Sitzgruppe, die man entweder zum Bett für das spätere Kind oder, je nach Größe, für uns zum dauerhaft nutzbaren Bett umbauen kann.
  • Hat der Wowa keine zweite Sitzgruppe, sollte der Wowa wenigstens eine große Rundsitzgruppe haben, die ausgeklappt auf mindestens 2×2 Meter kommt, um eben auch ein Baby bzw. Kleinkind für die ersten 2 Jahre mit unterbringen zu können.
  • Und natürlich eine Komplettausstattung mit Küche, Heizung und Kühlschrank sowie einem großem Deichselkasten als Stauraum für Gasflaschen, Toilettenchemie, Kabelgedöns, usw. Auch ausreichend Stauraum im Wohnwagen für all unsere Klamotten sollte da sein und natürlich auch ein mindestens ebenso großer Kleiderschrank, wie wir ihn im Wohnmobil hatten. Anja hat nunmal viel zum anziehen… 😉
  • Ein Fahrradträger darf nicht fehlen, welcher jedoch idealerweise auf der Deichsel und nicht an der Rückwand montiert ist. Radträger an der Rückwand verursachen leider viel zu häufig Undichtigkeiten, da die Rückwand bautechnisch bei Caravans gar nicht für ein solches Gewicht ausgelegt ist!
    Nicht selten durchbrechen die Halteschrauben, nachdem sie das Blech durchstoßen haben, in der Innenwand doch nur Styropor! Fast nie Latten. Wie soll das ohne entsprechende Gegenkräfte auf Dauer halten bzw. dicht bleiben?
  • 100er Zulassung, damit wir nicht von den alten 280er/290er Ducato- Wohnmobilen mit 2,5 Liter / 75 PS- Motoren überholt werden würden, sondern dieses Mal selber die schnelleren Camper auf der Autobahn sind.  😉
  • Gewicht im Bereich 1100-1200kg maximal, gerne auch weniger.
  • Baujahr aber mindestens in den frühen 90er Jahren, also ab 92 oder 93, gerne natürlich auch jünger!
  • Und dann noch das Übliche: Technisch in Ordnung, nicht verbastelt, gut erhalten, am liebsten sofort urlaubsklar und auf keinen Fall mit Wasserschaden!

Zu unserer großen Überraschung hatte kurz darauf ein in unserer direkten Nachbarschaft angesiedelter Caravanhändler mit langjähriger Tradition seine Hausmesse!
Perfekt!
Wir wollten an diesem Sonntag zwar nur gucken (Sonntag ist meistens beratungsfreier Schautag), aber wenn sogar groß aufgebaut und ausgestellt ist, ist das natürlich noch besser!
Einfach mal bei den Gebrauchtwagen stöbern können, Grundrisse anschauen, Größen vergleichen.
Würde ich mit meinen fast 2 Metern Größe überhaupt in so einer „Wohndose“ überhaupt stehen können?
Und wie ist es um die Technik bestellt?
Wird es analog zum Wohnmobil funktionieren? Oder vielleicht einfacher? Oder ist es umständlicher mit den ganzen Steckern und Anschlüssen?

Wir haben uns also einige Wohnwagen angeschaut und wurden komplett in unserer Entscheidung bestätigt!
Sooo schlimm sind Wohnwagen doch gar nicht von innen!
OK, es fehlt die Fahrerkabine, aber dafür hat man an beiden Enden vom Fahrzeug meist unter einem schönen Fenster ein Bett, die Küche, den Waschraum oder eben die Lümmelecke.
Der Platz im Wohnwagen ist wirklich optimal ausgenutzt! Quadratisch, praktisch, gut!
Wie die Schokolade 😉

Und was uns noch äußerst positiv aufgefallen ist: Unsere Wünsche sind tatsächlich realisierbar!
Als wir im Frühling 2007 nach einem Wohnmobil für unter 5.000 Euro Ausschau gehalten haben, haben wir bei den „renommierten Händlern“ aber mal ABSOLUT NICHTS gefunden!
Eigentlich konnte man pauschal vorne eine 1 vor machen, um hier ein brauchbares Fahrzeug zu finden.
Mindestens aber 7-8 für Bastlerfahrzeuge oder 9-10 TEUR wollten die Händler für Fahrzeuge mit Garantie haben.
Und es war nicht so, als wären diese Schüsseln top in Ordnung gewesen!

Jetzt aber liegen vielleicht 2 oder maximal 3 TEUR zwischen unserem Zielpreis und dem Angebot des Händlers, welcher sogar 4 oder 5 Fahrzeuge auf dem Hof stehen hatte, die unsere Kriterien vollumfänglich erfüllt hätten!
Einzig bei der Optik mussten wir hier und da Abstriche machen.
Keine Ahnung, was die Hersteller in den 90er Jahren zu weißer Inneneinrichtung getrieben hat, aber wenn ich eine mobiles Krankenzimmer will, kaufe ich mir einen ausrangierten Krankenwagen.
Böh, was ist das weiß doch hässlich im Wohnwagen!
Kalt und irgendwie gruselig.
Naja, zum Glück gefällt es anderen, denn sonst wären die hellen Holztöne wohlmöglich alle vergriffen und wir hätten noch heute keinen Wohnwagen. 😉

Gekauft haben wir auf der Hausmesse unseres Nachbarn natürlich nichts.
2 oder 3 TEUR entfernt sind noch immer 2 oder 3 TEUR entfernt!
Und für einen leicht verwohnten 1994er Hobby zahlen wir nunmal keine 5.900,- €! Besonders dann nicht, wenn uns weder die Farbe gefällt, noch diese komische Glasvitrine am Eingang rechts wie erhaben über den Dingen thront!
Diese Glasvirtinen sind für (sorry!) ältere Herrschaften und alteingesessene (Dauer-?)Camper gedacht, die am Abend, nach einem Tag anstrengenden Rasenmähens, gerne ihre reliefbearbeiteten Biergläser von Frankonia Jagd aus der Vitrine holen, um damit beim zu Besuch vorbeikommenden Campingnachbarn Eindruck zu schinden.
Supi!

Wir aber brauchen einzig Stauraum!
Und es sähe bestimmt nicht besonders „beeindruckend“ aus, wenn wir die Glasvitrine alternativ z.B. zum Unterwäscheschrank umfunktionieren würden. 😉

Aber wir haben ein paar wichtige Erkenntnisse mitgenommen und wissen nun, dass es Fahrzeuge in unserer Preisklasse gibt, ohne auf unsere Wünsche verzichten zu müssen.
Das nennt man dann wohl Realität!
Und das hat uns mal richtig gut gefallen!

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Es wird konkret, wir gehen auf Wohnwagensuche!

Motiviert durch die Erkenntnisse der Hausmesse haben wir unsere Wohnwagensuche ein wenig ausgedehnt.
Hierbei ist uns aufgefallen, dass sich insbesondere im deutsch- niederländischem Grenzgebiet am Niederrhein offenbar einige Händler regelrecht knubbeln und zahlreiche Wohnwagenhändler dort ihr Angebot ausstellen!
Mir wäre ja Venlo und Umgebung lieber, denn diese Region wäre nur 60 Kilometer von unserem Zuhause entfernt gewesen.
Aber selbst der Niederrhein ist noch nicht so weit entfernt, dass wir selbst ohne konkrete Kaufabsichten zu einem bestimmten Modell nicht doch mal einen Samstag dort Ausschau halten können.
Und damit wir nicht allein blindlings einfach irgendwas kaufen, haben wir dieses Mal tatkräftige Unterstützung mit am Start!
Unser Kumpel, Freund und „entfernter“ Nachbar Thomas wird uns begleiten, beraten und mit uns zusammen die möglichen Wohnwagen regelrecht probewohnen.
Denn 6 Augen sehen immer mehr, als nur 4, zumal auch Thomas auf eine erfolgreiche Camping- und Wohnmobilgeschichte zurückblicken kann und somit über ausreichend Erfahrung verfügt.

Wir haben also unser zerstörungsfreies Feuchtemessegerät (ein Voltcraft MF 100 von Conrad) mit neuen Batterien bestückt und startklar gemacht!
Denn eins ist mal sicher: Keinesfalls möchten wir ein Fahrzeug mit Wasserschaden! Dies ist in unserer Preisklasse der finanzielle Tod für Wohnmobile und Wohnwagen, denn Sanierungen sind langwierig und teuer. Entsprechend lohnt sich der Aufwand nur bei hochpreisigen Fahrzeugen im 5-stelligen Bereich.

Natürlich kann man einen Wasserschaden „erspüren“, „erriechen“ und „ertasten“.
Aber wenn dies geht, ist der Schaden schon recht weit fortgeschritten, das Fahrzeug bereits brack.
Ein frischer Schaden jedoch lässt sich vielleicht noch eindämmen, wenn es das eigene Fahrzeug trifft, oder eben vermeiden zu kaufen, wenn man auf Suche unterwegs ist.
Die Bedienung dieser Geräte ist kinderleicht und die 100 Euro, die ein bereits gut brauchbares Gerät kostet, haben sich schnell rentiert, wie auch dieser Tag heute zeigen wird…

    
     Niermals ohne Feuchtigkeitsmessgerät! Gute Dienste hat uns dieses Voltcraft geleistet.

Quer gelesen: Feuchtigkeitsmessung? Elementar beim Wohnwagenkauf!
Ihr habt diesen Hinweis vielleicht schon einmal auf unserer Seite gesehen. Dennoch ist er uns so wichtig, dass wir ihn auch auf dieser Seite nochmals anbringen! Nichts ist so wichtig bei einem gebrauchten Wohnmobil oder Wohnwagen, wie eine Feuchtemessung bei der Erstbesichtigung! Wie das geht und wie man es selbst machen kann, welches Gerät hierfür geeignet ist und warum ein Kaminfeuchtegerät für 15 Euro aus dem Baumarkt NICHT funktioniert, erklären wir euch hier: Feuchtigkeitsmessung beim Wohnmobil / Wohnwagen

Es ist Samstag, der 14. Mai 2011 und seit genau 2 Wochen suchen wir einen Wohnwagen!
Mal sehen, ob wir vielleicht schon heute unsere Suche beenden können.
Die Chancen scheinen zumindest da zu sein…
Für etwa 5-6 Händler im Umkreis des Niederrheins, aus deren Angebot je um 5 bis zu 15 Fahrzeuge unsere Wunschliste erfüllen mehr oder weniger erfüllen, haben wir uns für die heutige Runde entschieden.
Alle im Umkreis um Gronau, Salzbergen und Bad Bentheim, wo das Angebot besonders konzentriert erscheint.

Gleich der erste Händler, der nach unserer ersten Recherche über das aktuell (05-2011) größte Angebot gemessen an unseren Wunschvorstellungen verfügt, ist „Der Holländer“ in Gronau.
Gleich 2 Seiten mit möglichen potentiellen Wohnwagen haben wir in der Liste seiner Angebote entdeckt.
Besonders positiv sind uns dabei ein Dethleffs Rondo, ein Adria Unica, ein Adria Prima, ein Kip, ein Bergland, Caravelair, ein Bürstner und ein Chateau La Car aufgefallen, die alle mehr oder weniger in unser Beuteschema passen.
Perfekt, um sich gleich mehrere potentielle Wohnwagen nebeneinander anzuschauen, zu vergleichen und auch gleich gegeneinander abzugrenzen.
Und selbst, wenn wir heute keinen Wohnwagen kaufen sollten, werden wir mit Sicherheit aber um eine Erfahrung reicher sein und spätestens am Ende des Tages genau wissen, was wir wollen.
Naja, hoffen wir mal…

Um übrigens für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, fahren wir natürlich mit unserem neuen Hyundai los!
Angenommen wir finden gleich einen schicken Wohnwagen, könnte man diesen auch gleich mal den Haken nehmen und eine Runde probefahren.
Dann wissen wir wenigstens auch mal, wie es überhaupt ist, mit einem Anhänger zu fahren!
Meine bisherigen Erfahrungen beruhen nämlich nur auf einer Umzugsfahrt, wo wir einen kleinen 750kg- Anhänger an einen dicken Audi 80 gehangen haben und damit auf mehreren Fahrten zwischen alter und neuer Wohnung Möbel und Kisten durch das Land gekarrt haben.
Nicht gerade erbauend! Aber ich weiß immerhin, dass man beim rückwärtsfahren mit Anhänger immer in die Gegenrichtung einlenken muss, in die man fahren möchte.
Gar nicht so einfach 😉

Aber nicht nur zum Anhängerüben nehmen wir den Hyundai, sondern auch, um bei Interesse ja auch gleich einen passenden Wohnwagen mitzunehmen!
Warum nicht? Wenn uns alles gefällt und der Preis passt? Wieso warten?
Vorausgesetzt natürlich, der Händler hilft uns dann mit einem Überführungskennzeichen bzw. mit einer roten Nummer aus, müssten wir bei Sofortkauf ja sogar nur ein einziges Mal fahren!
Klingt zwar unwahrscheinlich, ist aber nicht unmöglich!
Besonders der Dethleffs Rondo beim „Holländer“ ist unser heutiger Favorit!
Gutes Baujahr, passender Grundriss mit großer und kleiner Sitzgruppe, passender Preis (sogar unter 3 TEUR!) und eine Kassettentoilette im Badezimmer. Einzig das hell- weiße Interieur mag uns nicht so recht gefallen, aber wenn der Rest passt, wäre das besonders für den Preis ein wirklich brauchbarer Kompromiss!
Kaufen wir den am Ende wirklich, hätten wir nur 11 Tage von der Entscheidung zum Wechsel bis zum fahrbereiten komplett neu eingerichteten Gespann gebraucht!
Dann müssten wir nur noch das Wohnmobil schnell in eine Internetbörse einstellen und wären mit etwas Glück ab heute Wohnwagen-, und ab morgen vielleicht schon Ex- Wohnmobilbesitzer.
😉

Doch so weit sind wir noch nicht!
Erstmal hinfahren lautet die Devise!

         
     Der Hyundai geht auf „Brautschau“, Wohni bleibt daheim 😉     Daaaaa auf den Tennisball soll der Wohnwagen dran!

Der Weg nach Gronau an diesem Samstagvormittag ist aber kein größeres Problem.
Pünktlich wie die Feuerwehr steht Thomas schon um 8 Uhr bei uns vor der Haustür, sogleich haben wir uns in den Hyundai geschwungen und sind abgedüst.
Gut, OK, Wohni hat zwar schon ein wenig skeptisch und auch traurig mit den Scheinwerfern geschaut, aber das bildet man sich ja doch nur ein… Oder?  😉

Die Fahrt nach Gronau ist angenehm an diesem Samstag.
Wir sind jedenfalls guter Dinge, dass wir heute mindestens eine Menge lernen werden und wichtige Erkenntnisse aus dem Tag mitnehmen.
Gemeinsam besprechen wir die ausgedruckten Übersichtslisten verschiedener Fahrzeuge und Händler, wägen schon vorab Favoriten gegen andere Fahrzeuge ab und überlegen die beste Fahrstrategie, wie wir die Händler nacheinander in der Reihenfolge der schönsten Fahrzeuge einerseits und in der Wirtschaftlichkeit andererseits am besten abklappern.

Den Anfang macht aber ganz klar „Der Hollander“, der auch noch passend zum Namen eine Windmühle als Logo hat.
Er hat nunmal unbestritten die größte Auswahl, die mit unseren Kriterien harmoniert.

Gegen 10 Uhr treffen wir in Gronau ein.
Sofort finden wir den entsprechenden Holländer- Händler mit der Windmühle – und stehen zu unserer großen Überraschung vor komplett verschlossenem Tor!
Kann doch nicht sein, oder?
Doch!
Ungläubig schauen Thomas und ich gleichermaßen auf das große Werbeschild am Eingang zu einer großen Verkaufswiese mit bestimmt 50 Wohnwagen unterschiedlichster Coleur.
Montag – Freitag, dazu ggf. am Sonntag als Schautag geöffnet. Heute am Samstag hingegen ist tatsächlich zu!
Oh Mann!
Das darf doch nicht wahr sein!
Klar sollte man sich im Vorfeld über die Öffnungszeiten seines Händlers informieren.
Aber wer rechnet denn bitte damit, dass an einem Samstagvormittag (wo die halbe berufstätige Welt überhaupt mal einen Tag in der Woche bei gleichzeitig geöffneten Geschäften frei hat und sich Wohnwagen anschauen könnte!) ausgerechnet hier in Gronau das wahrscheinlich einzige Geschäft in ganz Europa geschlossen hat?!
Tja, da stehen wir nun!
Wie bestellt und nicht abgeholt!
Den ganzen weiten Weg hier hoch gefahren und dann das.
Es ist ja kein Geheimnis, dass gerade „Der Holländer“ unser auserkorener Favorit war und das mit Abstand auswahlstärkste Angebot gemessen an unserem Bedarf und Budget im Angebot hatte.
Alle anderen Händler in der Umgebung haben zusammen genommen in etwa gerade mal die gleiche Auswahl.
Super, wenn der Tag schon so anfängt!
Wir rütteln noch „Joschka- Fischer- Mäßig“ ein wenig am Tor in der Hoffnung, dass sich dieses unvermittelt öffnet und man sich die Fahrzeuge dann vielleicht ohne Verkäufer anschauen könnte, aber das ist hier zu wie der eiserne Vorhang in den 80er Jahren.
Nix zu machen!

          
     Der Hollander! Samstags übrigens nicht geöffnet…                    Und die Wohnwagen? Müssen wir uns „gesiebt“ anschauen

         
     Die Kamera durch das Gitter gehalten: Die Auswahl wäre da     Oder besser: Die Auswahl wäre sogar ziemlich groß! Schade!

Niedergeschlagen halten wir kurz Kriegsrat im Auto.
Was nun?
Anja hat die Idee, hier gleich um die Ecke den nächsten Händler abzuklappern!
Sie meint, dass wir einfach weiter machen sollten und dies vielleicht ein Wink des Schicksals sei!
Wer weiß, mit welchen Möhren wir am Ende des Tages unsere Zeit verschleudert hätten, während am anderen Ende der Stadt unser noch geheimer Wunschwohnwagen einfach davon gefahren wäre.
Und natürlich machen wir uns lustig über die Arbeitsmoral.
Ausgerechnet ein Holländer!
Es ist ja nicht so, als ob wir nicht schon gelegentlich mit unseren gelb beschilderten Freunden und Campingnachbarn aneinander geraten wären!
Und wir haben sogar schon mehr wie einmal bewiesen bekommen, dass die Holländer einfach aus einem ganz anderen Campingholz geschnitzt sind, als wir detail-, regel- und ordnungsverliebten Deutschen.
Aber ein geschlossener Verkaufssand für Wohnwagen an einem schönen sonnigen Samstagvormittag im Mai vor der Saison? Das ist neuer Rekord!
Undenkbar bei einem deutschen Händler!
Aber ein Holländer? Hier ist nichts unmöglich!
Offenbar läuft sein Geschäft auch an den anderen Wochentagen gut genug, dass er sich eine solche Geschäftspraktik leisten kann. Es sei ihm hiermit gegönnt.
Bitte nicht falsch verstehen!
Ich hätte mit einem einfachen Blick auf die Öffnungszeiten im Internet das Problem im Vorfeld erkennen können.
Also schon meine Schuld, dass wir hier jetzt vor geschlossenen Toren stehen.
Es wundert uns nur ganz einfach, dass ein mit Sicherheit kundenstärkster Tag von einem Geschäftsmann einfach und schlichtweg nicht genutzt wird!
Und wundern über unsere gelb beschilderten Nachbarn werden wir uns doch wohl noch dürfen 😉

Naja, machen wir weiter im Text!
Zum Glück ist der nächste Händler wirklich gleich um die Ecke, wir müssen eigentlich nur einmal die Straße runter, schon sind wir da.

Mit gezücktem Messgerät spazieren wir gleich mal rein in die kleine Fahrzeughalle, in der bestimmt so an die 20 Wohnwagen ihren Platz gefunden haben.
Mit uns spazieren sogar noch einige andere Kaufwillige durch die Reihen (Ich sag ja, Samstag gucken nunmal alle!), schauen sich die hier angebotenen Fahrzeuge an.
Auch die beiden Verkäufer, die wir in der Masse der Interessenten erkennen können, haben gut zu tun und beraten, wo es nur geht.
Super!
Denn so können wir uns ungestört umschauen, was wir natürlich umso lieber machen.

         
     der nächste Händler hat immerhin geöffnet! 🙂                        …und die Halle mit schönen Wohnwagen voll. Supi.

Tatsächlich finden wir einige Fahrzeuge, die uns sogar auf den zweiten Blick ganz gut gefallen!

Da wäre zum Beispiel ein Dethleffs Rondo, der von Gewichtsklasse und Einrichtung her gut passen würde.
Und dieser hat sogar eine eigene Batterie nebst Ladegerät, was einen gewissen Grad der Autarkie selbst mit dem Wohnwagen wieder herstellen würde!
Wenn da jetzt noch ein Mover dran ist (mit einem Mover kann man Wohnwagen lokal auf einem Platz mittels Elektroantrieb am Rad verschieben), hätten wir ja sogar fast wieder ein Wohnmobil 😉

Thomas findet die Idee mit der bereits eingebauten Batterie übrigens ganz praktisch, ich hingegen stehe dem bordeigenen Strom doch eher etwas skeptisch gegenüber.
Was sollen wir damit?
Wir werden mit dem Wohnwagen doch sowieso nur auf Campingplätze fahren und da werden wir auch immer Strom nehmen.
Und für eine Zwischenübernachtung, z.B. auf dem Weg in oder zu einem weit entfernteren Urlaubsort, würde für die 5 Minuten Licht am Abend und das bisschen Strom für die Wasserpumpe zum Waschen und Zähneputzen doch am besten mittels einer Dauerplusleitung von der Zugfahrzeugbatterie nehmen.
Und der Kühlschrank läuft ohne Strom aus der Dose sowieso am besten auf Gas.
Und dafür eine eigene Batterie? Die will gewartet werden, kostet nur und auch den Huddel mit Ladungen, Leitungen, Ladegerät und Ausbau/ Einbau im Winter hat man dann ja auch wieder an der Backe.
Man sieht, ich bin vom Wohnmobil wirklich regelrecht gezeichnet! 😉

         
     Der Grundriß? Kleine Sitzgruppe im Heck, Bett im Bug               und er hat fast „Wohnmobilfeeling“ dank Bordbatterie

Erschwerend kommt hinzu, dass der Dethleffs nicht unsere Wunsch- Innenfarbe hat.
Denn dieser hier ist creme-weiß!
Und die Beschläge sind silberfarben oder ebenfalls weiß.
Für den, der das mag, findet hier sicherlich ein schönes brauchbares Fahrzeug.
Aber uns gefällt das nicht so sehr.

Final fällt der Wagen dann auch raus, weil die Sitzgruppe zum gemütlichen Sitzen zu klein ist und das wuchtige Bett, welches man aus der zweiten Sitzgruppe gebaut hat, den Raum im Wohnwagen regelrecht dominiert.
Hier müsste zum Ausgleich immer ein Vorzelt dran und der Wohnwagen wäre zum „Schlafwagen“ degradiert.
Schlafwagen? Da können wir auch gleich Zug fahren! 😉
Davon abgesehen haben wir beim „Holländer“ (der mit der Windmühle 😉 das gleiche Fahrzeug mit den fast gleichen Fahrzeugdaten für mehrere Hundert Euro günstiger gesehen.
Eine Batterie nebst Ladegerät wird der zwar nicht haben, aber da ich der Meinung bleibe, dass wir diese Dinge auch nicht brauchen, spare ich lieber beim Kaufpreis das Geld für den ersten Urlaub. 😉

         
     Thomas macht mit mir die Sitzprobe in der kleinen Sitzgruppe          Viel zu eng! Wo sollen zum Beispiel die Füße hin? 😮

Wir spazieren weiter durch die Halle und schauen uns noch einige andere Fahrzeuge an.
Aber so recht passt keines der übrigen Fahrzeuge zu unseren Wünschen.
Besonders Marken aus der (nennen wir sie mal) „zweiten Reihe“ wollen uns dabei nicht so besonders gefallen.
Chateau zum Beispiel. Was ist das? Ein Franzose? Jedenfalls gefällt uns der zusammengewürfelte Innenraum gar nicht.
Oder Kip! Das ist sicherlich ein holländisches Fahrzeug und obwohl diese ein wenig neuer sind (so im Schnitt ab Baujahr 94), gefallen uns diese rein optisch weniger gut, als 2-3 Jahre ältere Fahrzeuge aus deutscher Produktion.
Aber selbst ein Fahrzeug wie ein Beyerland mag uns nicht so recht gefallen.
Der Innenraum wirkt bieder und eher was für Kegelclubs mit Durchschnittsalter 55+, als für uns junge Mitdreißiger.

Wir gucken noch ein wenig hier und da, steuern dann aber wieder unser Auto an.
Nächster Händler!

Weit ist auch dieser übrigens nicht, für die paar Meter lohnt kaum das Anschnallen…
Aber schon bei unserer Ankunft am Hof werden wir stutzig.
Wo sind wir denn hier bitte gelandet?
So steht doch allen Ernstes auf dem Schild am Eingang:
„Altautoentsorgung, Fahrzeugexport – und Wohnwagenhandel“!!

Tatsächlich müssen wir uns den Weg zu den wenigen angebotenen Wohnwagen regelrecht freischlagen!
Vorbei an Uralt- Autos, stark verbeulten Unfallwagen, alten Bauwagen und jede Menge Schrott von allerlei Ursprung.
Alles in allem wenig vertrauenserweckend!
Die wenigen Wohnwagen, die wir kurz darauf entdecken, sind kaum das Einschalten des Messgeräts wert.
Alt, abgenutzt und auch nicht wirklich für eine Kundenbesichtigung vorbereitet.
Unglaublich, was hier regelrecht für Strandgut im Wohnwagensektor angespült wurde, noch unglaublicher wirkt daneben der Preis.
Unfassbar!
Kauft denn wirklich allen Ernstes jemand hier seinen Wohnwagen?
Also demjenigen wäre nicht zu helfen. Weder mit Geld, noch mit guten Worten.
Schnell ab zum nächsten Händler…

Wenige Kilometer weiter entdecken wir das Verkaufsgelände, nachdem wir fast daran vorbei gefahren wären!
Ein altes Tankstellengelände beherbergt ein paar traurig abgestellte Wohnwagen, einige stehen sicherlich schon seit einigen Jahren hier!
Drumherum das Gebäude halb verfallen, das Gelände von Gras überwuchert.
Und wie beim Altauto-, Export- und Wohnwagenhändler ist hier tote Hose.
Drauf aus Gelände kommen wir übrigens auch nicht, denn Zaun und Kette verhindern dies.
Vielleicht aber auch besser so, denn was hier steht, rollt mit Sicherheit noch nicht einmal vom Gelände runter.
Geht gar nicht.

     Wohnwagen zu verkaufen! Hier? Danke!
     Preisfrage: Würdet ihr hier einen Wohnwagen kaufen? Wir sehen das auch eher skeptisch…   :-/

Für den nächsten Händler auf unserer Liste müssen wir nun ein bisschen Autobahn fahren.
Macht aber nix, denn eigentlich kann es ja nur besser werden.
Und tatsächlich entdecken wir kurz darauf einen einigermaßen ordentlichen Verkaufsraum, Gratis- Kaffee (auch wenn wir keinen trinken 😉 und sogar die Fahrzeuge sind für eine Besichtigung hergerichtet.
Wir kommen gerade rechtzeitig um mitzuerleben, wie ein Pärchen mit einem größeren Auto einen Wohnwagen abholt.
Und das sieht gar nicht so schlecht aus.
Gute Vorzeichen!
Auch die Auswahl kann sich hier sehen lassen, gleich mehrere Fahrzeuge in unserer Preis- und Wunschklasse sind verfügbar.
Besonders ein im Internet angebotener Wohnwagen von Wilk hat es uns angetan und wir geben ehrlich zu, dass uns die Wohnwagen von Wilk bei unserer Recherche schon mehrfach positiv aufgefallen sind.
Neben dem Wilk finden wir aber auch wieder einen Dethleffs Rondo, der uns nach wie vor ganz gut gefällt.
Für beide Fahrzeuge bekommen wir auf Nachfrage sogar die Schlüssel vom Verkäufer (übrigens auch ein Holländer, der dritte an diesem Tag…) und schauen uns in den Fahrzeugen um.
Und genau dieser zweite Blick ins Innere lässt uns erschaudern.
Mensch, wie kann ein Wohnwagen nur SO abgenutzt sein?
Überall Schrammen, Kratzer, Beulen und Dullen. Sogar Rost ist an den wenigen Metallbeschlägen zu finden, der Kühlschrank ist fleckig von innen, müffelt extrem.
Machen die die Fahrzeuge denn nicht wenigstens oberflächlich sauber?
Oder ist das in dieser Preisklasse einfach nicht drin?
Aber selbst, wenn hier mal jemand den Feudel geschwungen hätte, die Spuren exzessiver Nutzung ließen sich damit auch nicht vertuschen.
Uns beiden gefällt der Wilk von innen gar nicht und wieder mal sind wir überrascht, wie sehr doch Bild im Internet und die Wirklichkeit vor Ort auseinander driften können.
Auch beim Dethleffs sieht es nicht viel besser aus!
Und selbst der positive Preisunterschied von mehreren Hundert Euro zum Dethleffs Rondo mit fast identischen Daten beim heute früh in Gronau besuchten Händler kann über die optischen Mängel im Innenraum nicht hinweg trösten.

Mit enttäuschendem Blick gebe ich beide Schlüssel an den Händler zurück.
Erstaunt fragt er, ob uns die beiden Fahrzeuge nicht gefallen hätten!
Ich antworte ehrlich, gebe den mangelhaften Zustand im Innenraum als Begründung zurück.
„Schaust dü dir mal den Knaus Azur an, die da in die Ecken steht! Die Knaus ist zwar mit die Baujahr 1992 schön bischen älter, aber von innen noch süper-güt modern eingerichtet und deutlich besser erhalten.“
Klingt (auch mit holländischem Akzent 😉  gut und so lassen wir uns für diesen doch noch die Schlüssel geben. Eigentlich wollten wir schon fahren.
Der Blick in den Knaus überrascht dann wirklich!
Schöne Holzeinrichtung, die Polster optisch ansehnlich und nicht abgenutzt, das Bad schön und alles sogar recht gut erhalten!
Wir nehmen Platz in der bequemen Sitzgruppe im Bug, die am Abend auch zum Bett umgebaut werden würde.
Dazu die ordentliche Küche im Heck, das Bad an der Seite, gegenüber der Einstiegstür.
Der Schnitt gefällt uns!
Nicht für immer und ewig, das ist mal klar! Ein Familiengrundriss sieht anders aus!
Aber für die nächsten 2 auf 3 Jahre (bis unser Kind irgendwann ein eigenes Bettchen auch im Wohnwagen braucht) könnte der uns schon gefallen!
Thomas bleibt zwar skeptisch, würde eher ein Fahrzeug mit festem Bett oder wenigstens 2ter zum Bett umbaubarer Sitzgruppe vorschlagen, aber was wir davon heute gesehen haben, gefiel uns bislang gar nicht.
Und die Fahrzeuge, die uns gefallen würden, waren allesamt viel zu teuer.
Und Sitzgruppe umbauen?
Würde uns auch kein Problem bereiten, das haben wir auch im Wohnmobil nicht selten mit der Sitzgruppe gemacht.

         
     Von innen sieht der Knaus doch ganz passabel aus!                 Und in der Rundsitzgruppe finden wir drei es sehr gemütlich

OK, jetzt heißt es ruhig bleiben!
Der Wohnwagen könnte uns tatsächlich gefallen!
Der erste an diesem Tag, der also wirklich in die engere Auswahl kommen würde!
Unweigerlich macht sich „Aufbruchsstimmung“ breit, vor dem geistigen Auge schwebt schon der erste Urlaub vorbei. 😀
„Gehen wir sachlich an die Sache dran“ besprechen wir und beginnen, den Wohnwagen anhand einer guten Checkliste auf Herz und Nieren zu untersuchen (ein Link für eine gute Checkliste sowie weitere Infos geben wir noch am Ende unseres Berichts!).

Auch das Messgerät kommt heute zum ersten Mal wirklich zum Einsatz und sogleich beginne ich die ersten Wände im Wohnwagen abzumessen.
Die ersten Werte im Innern sehen sogar ganz gut aus, keine größeren Abweichungen erkennbar.
Aber bei einem weiteren genaueren Gang rund um den Wagen fällt uns ein leicht angedellter Deichselkasten an der rechten Seite vorne auf.
Ich weiß nicht recht, aber irgendwie passt das nicht zusammen!
Leichte Ausbesserungen, kleinste Pickelchen, aufgeraute Oberfläche, etwas verbeult. Wellig irgendwie!
Die Zeichen sehen nicht gut aus, das könnte mindestens Alufraß und wenn nicht noch mehr sein!
Alufraß, das sei hier kurz ausgeführt, entsteht durch Oxidation am Blech unter Einfluss von Wasser, meist von der Innenseite her (außen ist ja Farbe).
Unglaublich? Ist aber so! Zwar „rostet“ Aluminium nicht, wie es Eisen unter Einfluss von Wasser tut, aber das Ergebnis ist am Ende das gleiche: Ein Loch!
Und wo ein Loch ist, dringt spätestens dann Wasser in den Innenaufbau ein und dies wiederrum bedingt neue Feuchtigkeit an der unlackierten (und somit ungeschützten!) Innenwand, sodass sich der Alufrass ganz prima weiter ausbreiten kann.
Ein Teufelskreis!

Um hier Klarheit zu schaffen, hilft nur ein genauer Blick unter das Fahrzeug.
Also runter und wie vor dem König „auf die Knie!“ 😉

Und hier sieht es auf den ersten Blick noch nicht danach aus, als sei der Schaden schlimm.
Auch das Messgerät, mit dem ich den Unterboden vorsichtig und akribisch absuche, zeigt keine erhöhten Werte an.
Dann aber werde ich doch stutzig!
Was ist das für ein Zeug, was da klebt und an einigen Stellen schon aufgeplatzt ist?
Ist das Unterbodenschutz? So eine Art Bitumenmasse?

     Fronstschürze am Wohnwagen
     Die Frontschürze sieht aber im unteren Kantenbereich ziemlich mitgenommen aus!  Oh-oh! 😮  

Ich drücke darauf herum, unter meinen Fingerspitzen knirscht es bedenklich! Au-ha!
Jetzt bin ich neugierig!
Ich piddele also ein wenig an dem schwarzen Lack herum, da blätteret plötzlich ein größeres Plättchen davon ab.
Dahinter: Ein kleines Loch, durch das ich faserige dunkelschwarze Holzspäne erkennen kann. Ich probiere es mit der Schlüsselspitze am Mini- Loch und habe den Schlüssel sofort fast ganz durchgesteckt!
Kein Widerstand!
Kein Zweifel!
Das ist ein waschechter aber auch ebenso vertuschter Wasserschaden (!), an dem der Zersetzungsprozess des Holzes schon sehr weit fortgeschritten ist. Sonst gäbe es diese maserigen faserigen einzelnen Holzspäne ohne Reststruktur des Materials nicht.
Wahrscheinlich haben die das Holz nur provisorisch mit irgendeinem chemischen Zeug behandelt, dann Farbe oder Decklack dick aufgetragen und überlackiert. Das gammelige Holz selber hat man aber gar nicht ausgebaut und auch nicht gegen neues Holz ersetzt, wie es eigentlich gemacht werden müsste.

     So sieht ein versteckter Wasserschaden aus!
     Und hier mal in Großaufnahme, so sieht ein versteckter Wasserschaden aus!
     Unter dem fett aufgetragenen Decklack blüht faseriges, matschiges Holz! Finger weg, sowas ist ein Totalschaden!

Kein Wunder, das fachgerechte Reparieren eines solchen Schadens ist ja auch ein Haufen Arbeit und kostet neben unglaublich viel Zeit auch einiges an Geld (wie man einen Wasserschaden repariert und welcher Aufwand dahinter steckt, zeigen wir am Ende des Beitrags ebenfalls mit einem Link!).
Ich kann es nicht glauben!
Eigentlich müsste man den Händler mal zur Rede stellen und fragen, was hier Sache ist.
Weiß er das?
Ich meine, er ist doch offensichtlich ein professioneller Händler!
Der MUSS das doch beim Ankauf sehen und kann wohl kaum den Wagen als mängelfrei verkaufen, oder?
Müsste da nicht mindestens „Bastlerfahrzeug“ in der Beschreibung stehen?

Andererseits kann ich mir die Frage auch selbst beantworten!
Beim Ankauf dieses Fahrzeugs mit diesem Schaden wird der Händler vielleicht nur wenige Hundert Euro bezahlt haben.
Wenn überhaupt!
Als nächstes wird der Wagen längere Zeit in einer Halle gestanden haben, damit der Schaden gut auszutrocknen konnte.
Ist das Holz nämlich dann erst einmal trocken, zeigt auch das beste Messgerät der Welt den Schaden nicht mehr an!
Dann hat er den Unterboden vielleicht kurz abgeschliffen, oder auch sofort dickschichtig Unterbodenschutz darauf aufgetragen.
Das Ergebnis sieht man dann hier!
Und schon steht dem Kaufauffwand zu 0 oder einigen wenigen Hundert Euro sowie einem Topf Unterbodenfarbe und einer billigen osteuropäischen Arbeitskraft schnell ein Ertrag von knapp 3.000 Euro gegenüber!
Das IST Vorsatz, kann man sagen, was man will!

Das schlimme ist: Der Laie (meistens Erstkäufer) kann das gar nicht erkennen!
Auf den ersten flüchtigen Blick könnte man nämlich meinen, dass es sich „nur“ um ein paar Risse in der Farbe handelt, also ein kosmetischer und rein oberflächlicher Schaden!
Wie es aber dann unter der Farbe aussieht, das sieht man ja nicht!
Hammer!
Und wer nicht weiß, wie so ein Wasserschaden ausschaut und wie man ihn erkennt, der kauft diese Möhre und wundert sich nach 2 Jahren, warum der Boden in der vorderen Sitzgruppe plötzlich nachgibt oder (schlimmstenfalls) eines schönen Tages sogar durchbricht.
Vom Schimmelbefall in der Atemluft während des Aufenthalts im Urlaub mal ganz zu schweigen!

Wortlos gebe ich dem Händler seinen Schlüssel zurück, er schaut kurz fragend, scheint dann aber zu erkennen, dass wir etwas erkannt haben, was ihm nicht gefällt.
Er nimmt den Schlüssel also ebenso wortlos an sich und wir gehen.

Weiter zum nächsten und damit wahrscheinlich letzten Händler für heute.
Wieder müssen wir ein paar Kilometer im Deutsch- niederländischem Grenzgebiet entlang fahren.
Schon beim Eintreffen am Verkaufshof des Händlers kommt wieder Unbehagen auf, denn das erste, was wir auf dem Hof und vor einer Verkaufshalle sehen, sind ein paar alte kaputte Autos, meist Unfallwagen.
Aha!
Ein zweiter Blick offenbart, dass der Laden hier sogar eigentlich schon zu hat.
Da aber kein verschlossenes Tor den Zugang verbietet, spazieren wir trotzdem mal über das Gelände.

Die wenigen Wohnwagen, die wir im hinteren Teil des Platzes entdecken, sehen allesamt wieder einmal „für den Export hergerichtet“ aus.
Zahlreiche kleinere wie größere Mängel offenbaren sich hier und auch der Pflegezustand lässt doch erheblich zu wünschen übrig.
Defekte Scheinwerfer, kaputte Dichtungen oder herabgefallene Kühlschrankgitter.
Und ein sauberer Innenraum sieht auch anders aus!

         
     Die Wagen sind optisch „für den Export“ hergerichtet 😉            Und das hier? Das liegt bestimmt mit Absicht da…   :-/

Die Krönung bildet aber wieder mal ein fetter Wasserschaden, der aber immerhin auch für Laien als solcher sofort zu erkennen ist.
Eine derart dicke Schicht Moos, aufgequollenes Holz und Gammelspuren sieht sogar ein Blinder.
Schade eigentlich, denn ohne den Wasserschaden sähe der Kip Baujahr 1999 gar nicht mal so schlecht aus.
Aber zumindest erkennt selbst der größte Schnäppchenjäger am Preis, dass hier etwas nicht stimmen kann und wenn man sich dann nur einmal den Unterboden anschaut, weiß man auch gleich, warum das so ist:

     So sieht ein offensichtlicher Wasserschaden aus
     Offensichtlich kein Schnäppchen! Schaut mal gut hin, so sieht ein eindeutiger Wasserschaden aus!
     Grünes Moos, faseriges aufgequollenes Holz, Schleim und Schmodder am Unterboden. Totalschaden für 3 Mille!

Also auch hier: Nix dabei!

Eine Sache möchten wir aber noch erwähnen:
Hier beim letzten Händler für diesen Tag hatten wir zum ersten Mal Gelegenheit, einen Wohnwagen mit aufstellbarem Faltdach von innen anzuschauen, genauer einen Kip mit Aufstelldach.
Zeitweise haben wir uns für die Lösung mit dem Aufstelldach interessiert.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Eingeklapptes Dach = geringere Dachhöhe = vielleicht Garagentauglich?!
Es wäre zu schön, den eigenen Wohnwagen direkt vor der eigenen Haustüre in die Garage stellen zu können.
Ein sicherer Platz für den Winter und auch grundsätzlich gegen alle Einflüsse von außen.
Aber auch der Verbrauch vom Zugfahrzeug dürfte geringer ausfallen, weil eine weniger große Angriffsfläche für den Fahrtwind über Motor und Verbrauch abgedeckt werden muss.

Allerdings sehen wir auch einige Nachteile!
So sind die Oberschränke in einem Wohnwagen mit Faltdach deutlich kleiner ausgeprägt, auch wirkt der variable Dachstoff empfindlich.
Darüber hinaus wirkt im fahrbereiten Zustand der ganze Wohnwagen von innen total unaufgeräumt, hinzu kommt der Mehraufwand beim Aus-, aber besonders beim Einklappen, weil das Tuch ja auch an seinen Platz muss, nicht gequetscht werden darf, usw.
Zu guter Letzt verfehlt der Wohnwagen darüber hinaus die maximale Höhe von 2 Metern doch erheblich, sodass die Idee mit der Abstellung in der heimischen Garage flach fällt.
Und ohne diese Abstellmöglichkeit haben wir den Hauptgrund für einen Wohnwagen mit Aufstell- oder Faltdach eigentlich schon verloren.

         
     Nachteil Faltwohnwagen: Die Hängeschränke sind sehr klein!      Und man hat überall das „Dachzelt“ aus Stoff hängen.

Zum Abschluss des Tages fahren wir noch fix nach Hengelo rüber.
Einfach ein bisschen Vla, Käse und Co. einkaufen, was wir immer gerne in Holland machen.
Und natürlich darf auch eine echte holländische Frikandel nicht fehlen, die uns natürlich mit Pommes und Co. besonders gut schmeckt.
Und auch, wenn wir heute keinen Wohnwagen gekauft haben, haben wir uns diesen leckeren Ausklang des Tages wirklich verdient. 😉

Nur eine Bude für selbige zu finden ist ohne Ortskenntnis gar nicht so leicht!
Doch auch hier hilft unser „Holland- Fuchs“ Thomas weiter.
Instinktiv, ja fast schon intuitiv leitet er uns durch den Ort und an einer Straßenecke, wo wir die Hoffnung schon aufgeben wollten, hat er seinen Weg unbeirrt fortgesetzt und uns kurz darauf herbei gewunken.
Das Ergebnis seiner Spürnase kann sich sehen lassen denke ich 😉

         
     Lekker Mittagessen in Holland! 😀   Pommes, Kipfingers… …lekker Frikandel Special mit Zwiebeln, Majo und Curryketchup

         
…ein Brodje-Burger…                                                        …und ein Softeis zum Nachtisch. Für das holländische Gefühl 😉

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Alles in allem haben wir heute 6 Händler abgewickelt, obwohl man den geschlossenen Holländer eigentlich nicht zählen darf.
Also 5.
Und was war dabei?
5 mehr oder weniger erfolglose Nieten.
Tja, wir haben vom heutigen Tage also nur etwas gelernt und ein paar Erkenntnisse gewonnen.
Aber das ist ja auch schon was.
Konkret wäre dies:

1.) Wir wissen, dass wir keinen Faltwohnwagen und auch keinen Wohnwagen mit Hubdach wollen.
Wir wissen auch, dass uns die Wohnwagen von Kip, Chateau, Beyerland und Co. nicht gefallen.
Und wir wissen, dass uns Dethleffs (Favorit!), Bürstner, Knaus und Adria (also eingesessene und eher bekannte Marken in Europa) besser gefallen! Sei es nun von der Inneneinrichtung her, oder vom Zusammenspiel von Farben, Formen und Ausstattung.
Auch wenn dies bedeutet, dass das Wunschfahrzeug vielleicht später etwas mehr kostet, oder wir doch den einen oder anderen größeren Kompromiss eingehen müssen, was unsere Wunschliste angeht.

2.) Wir wissen, dass es durch alle Händler und alle Fahrzeuge hinweg verdammt viele Möhren gibt und es schwer werden wird, hieraus „unser Wunschfahrzeug“ OHNE Schaden heraus zu ziehen!
Vielleicht werden wir für dieses Ziel sogar über eine Aufstockung des Budgets nachdenken müssen. Mängelfreie Fahrzeuge sind eben wohl doch noch ihren Preis wert. Vermeintliche Schnäppchen hingegen fast immer brack und selbst ihr Preisschild nicht wert. Irgendwo dazwischen versteckt sich dann der Richtpreis.

3.) Die Holländer kontrollieren den Markt! Zumindest im grenznahen Gebiet zu Deutschland.
Wenn sich aber ein Holländer (oder eben mehrere 😉 die Mühe macht, Fahrzeuge reihenweise aus den Niederlanden nach Deutschland zu importieren (was zahlreiche Spuren an und in den Fahrzeugen bewiesen haben!) und hier -trotz des Aufwandes- noch mit Gewinn verkaufen kann, dann müssen die Preisunterschiede direkt zum „Erzeugerland“ Holland doch erheblich sein!
Es wird also Zeit, mein paar Brocken Niederländisch aufzupolieren und mal nachzuschauen, wo man denn in Holland selbst gebrauchte Wohnwagen kostengünstig erwerben kann.
irgendwo her müssen die ja kommen!

         
     Eindeutige Spuren einer niederländischen Vergangenheit         Hier hätten wir z.B. einen „Abschiedsbrief“ vom Vorbesitzer 😉

Zum Schluss haben wir wie angekünditgt noch ein paar hilfreiche Links zum Thema Wohnwagensuche
Ganz frei nach dem Motto: „Warum etwas neu machen, wenn ein anderer dies schon gut gemacht hat?“

  • Checkliste für den Wohnwagenkauf von niemand geringerem, als Kurt – alias Turbokurtla persönlich!
    Eine Fachkraft auf dem Gebiet der Fahrzeuginstandsetzung nach Wasserschäden, den wir in Nürnberg mal sogar persönlich kennen lernen durfen.
    Hier seine kompakte Checkliste gegen Wasserschäden zum Gebrauchtwagenkauf
  • Eine weitere Internetseite mit hilfreichen Tipps und Themen rund um den Wohnwagen bietet „Wohnwagen- Otto“ mit seinem online- Projekt. Bremsen, Fahrgestell, Elektrik und mehr: Wohnwagen Ottos Seite
  • Update vom Frühjahr 2019: Ja und dann natürlich noch der Verweis auf unsere eigene Seite der Vollständigkeit halber. Als wir im Frühsommer 2011 einen Wohnwagen suchten (davon handelt ja diese kleine Geschichte hier), hatten wir noch nicht DIE Ahnung von Wohnwagen, die wir heute, knapp 8 Jahre später, nunmehr haben. Unser Einsteiger- ABC haben wir, auch basierend auf den Erfahrungen, die wir damals hier gemacht haben, extra für Einsteiger geschrieben. Wenn ihr also auch auf der Suche nach einem bezahlbaren, gebrauchten Wohnwagen in der unteren Preisklasse seid, schaut hier mal rein: Einsteiger- ABC für Anfänger mit Wohnmobil und Wohnwagen

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Noch ein abschließendes Wort in eigener Sache:
Einigen Lesern ist es vielleicht aufgefallen: Mit Ausnahme des „Holländers“ in Gronau, der uns leider mit verschlossenen Toren empfangen hat, haben wir keine weiteren Händler beim genauen Namen genannt.
Dies hat seine Gründe!
Einige der angebotenen Fahrzeuge waren und sind in unseren Augen nicht das Preisschild wert, auf dessen der Preis aufgeschrieben stand!
Ein Fahrzeug mit Wasserschaden (ob nun sichtbar oder verdeckt!) ist aus unserer Sicht nun einmal praktisch wertlos, wenn es sich nicht gerade um ein neueres Modell mit ordentlichem Restwert handelt und sich eine Reparatur lohnt.
Aber in unserer Preisklasse um die 3.000 Euro ist ein Wohnwagen entweder trocken, dicht und ohne gammelige Böden und Wände, oder er ist eben nichts mehr wert!
Und da wir ohne Weiteres einigen Händlern schon gewisse Probleme bereiten könnten, wenn wir auf transitfrei aufgrund unserer Erfahrungen von „Matschmöhren“ berichten, möchten wir auf nachträgliche Diskussionen hieraus gerne verzichten.
Eine Behauptung „Vom Wasserschaden habe ich nichts gewusst!“, die uns ein mit negativer Kritik behafteter Händler gegenüber vielleicht geben würde, können wir ja auch nur mit unserer Laienmeinung begegnen!
Wir sind ja keine Sachverständige für Wasserschäden, auch wenn es unserer Meinung nach an feuchten Böden und bröselndem Holz kaum einen Zweifel für einen solchen gibt.

Ich unterstelle darüber hinaus einem professionellen Händler ganz genau, was er tut und wie er ein Wohnwagen zu untersuchen hat, bevor er ihn annimmt bzw. weiterverkauft.
Kauft er eine „nasse Möhre“, sollte er diese auch bitte als solche weiterkaufen und eben den Hinweis „Wasserschaden – An Bastler“ dazu schreiben.
Das aber, liebe Leser, ist in den Zeiten des schnellen Euro und der Gier nach mehr ein zwar ehrbares aber auch kühnes Erwartungs- ja fast Wunschdenken!
Was glaubt ihr, wie viele Menschen mit dem Durst nach Freiheit und Urlaub einen Wasserschaden entweder aus Unkenntnis heraus nicht erkennen, oder ihn, selbst wenn er sie in Form von gammeligen Holz und muffig / schimmelig riechendem Innenraum quasi anspringt, gar nicht wahr haben wollen!
Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, warum selbst die letzten Möhren auch noch immer einen Käufer finden, die sich dann in den einschlägigen Internetforen mit Postings wie „Hilfe, mein neuer Wohnwagen ist undicht / durchgegammelt / schimmelig“ zu Wort melden und dann erst erkennen, für was für einen Schrott sie gerade teures Geld gekauft haben!

Klar wäre es daher nur recht und billig, Händler auch mal beim Namen zu nennen, die sich erkennbar nicht an die guten Sitten halten und selbst ein komplett unbrauchbares Fahrzeug noch für teures Geld an den Mann zu bringen wollen.
Und nicht selten trifft es dann die Erstkäufer, die von sowas noch gar keine Ahnung haben!
Und gerade weil genau dieser Markt mit dem Ankauf zu Null und Verkauf zu einigen Tausend Euro unglaublich lukrativ erscheint (siehe den Knaus, optisch scheinbar gut erhalten, der Wasserschaden hingegen gut versteckt und für den Laien komplett ohne Vorkenntnis kaum zu erkennen!!), möchten wir einer möglichen Konfrontation mit solchen Geschäftspraktiken ganz einfach aus dem Weg gehen.
Dafür bitten wir einfach um Verständnis.

Wer sich aber jemand (z.B. während seiner eigenen Suche) hier auf unsere Seite verirrt und die Geschichte(n) liest, der sei durch diese Zeilen aber immerhin gewarnt und durch die entsprechenden Bilder sensibilisiert.
Und wenn der Interessierte Leser mit eigenen Kaufabsichten dann noch unsere Tipps und die Tipps anderer Ratgeber befolgt und sich vielleicht noch vor Besichtigung ein ordentliches Messgerät besorgt, oder einen mindestens versierten Camper aus der Wohnmobil- und Wohnwagenwelt zu seinen Besichtigungen mitnimmt, haben wir immerhin eins richtig gemacht.

Dazu aber mehr im nächsten Teil 3:
Unsere Wohnwagensuche hat ein Ende!
Ja, man darf es kaum glauben, es wird tatsächlich ausgerechnet ein HOLLÄNDER!

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