Dadurch, dass wir gestern so früh ins Bett gegangen sind, stehen wir heute fast wie von allein um 9 Uhr auf.
Grund war aber nicht nur das frühe Zubettgehen gestern, sondern auch ein plötzliches Gewitter, welches mit voller Wucht gegen kurz vor 8 über den See hinweg gezogen ist! Hammer!
Ein paar Mal hat es richtig gerummst und natürlich hat es dazu auch geregnet, sodass die Wiese heute für Freizeitaktivitäten nicht zu gebrauchen sein wird.
Aber da wir eh nach Hause fahren, ist das auch nicht so schlimm.
Als wir dann aber die Türe zum Wohnmobil öffnen, ist der Himmel zum Glück nur noch schwach bewölkt und die Sonne lugt an einigen Stellen sogar wieder hervor.
So können wir wenigstens trockenen Fußes die Duschen erreichen.

Thilo und Claudia sind ebenfalls früh wach, sie haben das Gewitter im Zelt natürlich deutlich intensiver mitbekommen, und haben im Campingplatzkiosk bereits die Frühstücksbrötchen geholt.
Und so müssen Anja und ich nur noch fix duschen gehen.
Dies ist jedoch auch schnell erledigt.

Als wir von den Duschen zurück kommen, hat sich die Sonne durchgesetzt und auch die restlichen Wolken vertrieben.
Da aber die Wiese noch immer nass ist, entscheiden wir uns unser gemeinsames Abschiedsfrühstück lieber im Wohnmobil einzunehmen.
Ist sicher, falls es doch wieder anfängt und mit nackten Füßen auf der glitschigen Wiese zu sitzen ist auch nicht so toll.

Nach dem Frühstück packen Thilo und Claudia dann ihr Zelt zusammen.
Sie wollen heute noch einen Freund an der Lahn besuchen und müssen daher zeitig los.

         
     Tschüß ihr Zwei! Thilo und Claudia ziehen weiter…          …und lassen uns mit unserem Wohni allein zurück

Nachdem die beiden abgefahren sind, machen wir uns ebenfalls daran das Wohnmobil startklar zu machen.
Natürlich brauchen wir hierfür deutlich länger, als mit einem Zelt.
Alle losen Gegenstände verstauen, Bett machen, Sachen wegräumen, Räder verladen und Campingmöbel einpacken. Ein Glück, dass wir letztere schon gestern Abend weg geräumt haben und auch die Markise nicht mehr eingerollt werden muss.
Die wäre nämlich jetzt nass.

Gegen 20 nach 11 haben wir es dann aber geschafft und alle Sachen soweit verstaut.
Und damit wir nicht mit vollem Abwasser- und Klotank nach Hause fahren, fahren wir mit dem Wohnmobil rauf zum Servicehaus 1 und kümmern uns dort noch um die Entsorgung.
Im Anschluss daran springe ich dann nochmals fix unter die Dusche, denn die Arbeiten rund ums Wohnmobil waren ganz schön schweißtreibend.

         
     Mit dem Wohnmobil fahren wir vor zum Servicehaus      Hinter diesem ist übrigens auch ein Spielplatz

Um 11:51 Uhr sind wir dann mit allem fertig, fahren final vor zur Schranke und checken aus.
Wir zahlen wie erwartet unsere 47,70 € für 3 Nächte und finden, dass dies insbesondere in der absoluten Feriensaison nicht teuer ist, im Gegenteil!

Auch heute haben wir uns für den Weg über die Bundesstraße entschieden.
Zwar hätte ich auch Lust über die A45 zurück zu fahren und unser Hörbuch weiter zu hören, aber Anja mag gern noch eine Runde durch Bad Marienberg spazieren und da ich dem auch nicht abgeneigt bin, setzen wir Segel in Richtung B 414 / B 8.
Ein letzter Blick auf die Talsperre und schon sind wir wieder im Westerwald unterwegs.

         
     Ein letzter Blick auf die Talsperre…                               …dann sind wir auch schon wieder unterwegs

         
     Wir fahren schön durch die Höhen des Westerwalds    Ein klein bisschen sieht es hier aus wie im Schwarzwald

Bad Marienberg erreichen wir keine 30 Minuten nach unserer Abfahrt. Schon an der Zufahrt zur Stadt fällt mir der Hinweis auf einen Wohnmobilstellplatz auf.
Den werden wir sicherlich mindestens für ein paar Bilder für die Stellplatzdatenbank des Wohnmobilforums ansteuern.
Leider verliert sich in der Stadt die Spur zum Stellplatz und da wir auch bei der zweiten Runde um den Ortskern nicht genau wissen, wo wir für einen Spaziergang im Ort am besten hinstellen, parken wir uns einfach in Höhe der Sparkasse in eine seitliche Parktasche einer Nebenstraße parallel zur Hauptstraße bei N 50.64943 / E 7.94916.
Das Parken ist hier heute kostenlos und ich denke nicht, dass wir auf einem Wohnmobilstellplatz viel besser stehen würden.

         
     Wir folgen den Wegweisern nach Bad Marienberg…   …und parken kostenlos in einer Seitenstraße an der Sparkasse

Der erste Blick ist ja immer entscheidend.
Wie sagt man so schön „Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!“
Unser erster Eindruck von Bad Marienberg ist jedenfalls eher ernüchternd…
Wir haben uns unter dem Zusatz „Bad“ natürlich sowas wie einen Kurort vorgestellt.
Oder zumindest einen Ort mit touristischem Angebot.
Also sowas wie Bad Münstereifel, wo man Sonntags bei schönem Wetter kaum mehr einen Parkplatz bekommt und in den Gassen von frischem Brot bis hin zu Spielzeug fast alles bekommen kann.
Dazu eine malerische Altstadt mit Brunnen oder Burg, ein leckeres Eis dazu und der Tagesbesuch wäre perfekt.
Hier hingegen ist absolut nichts los. Tote Hose!
Mehr noch!
Total tote Hose!
Einzig zwei Cafes und eine geöffnete Eisdiele können wir ausmachen, die darüber hinaus auch nur spärlich besetzt sind.
Woran mag es wohl liegen?
Vielleicht auch daran, dass Bad Münstereifel wohl die Tagestouristen aus dem Kölner Raum für sich verbuchen kann?
Wir spazieren also ein wenig durch das Städtchen im Winterschlaf, schauen uns ein paar Immobilienangebote an, gucken auf Speise- und Eisdielenkarten und bestaunen die wenigen hübsch anzusehenden Häuser.

         
     Unterwegs in Bad Marienberg auf der Hauptstraße        Einer der wenigen „Passanten“ 😉

         
     Nix los heute                                                               Das ist ein Bowling- Center…

         
     kleine Parks finden sich auch                                      Am Ende der Hauptstraße geht es dann…

         
    …in die verkehrsberuhigte Zone                                Hier wirkt es schon etwas gemütlicher, leer bleibt es trotzdem

Viel zu entdecken gibt es leider auch beim intensiveren Stadtbummel nicht und so wundert es nicht, dass wir kurz vor 1 schon wieder am Wohnmobil stehen.
Bevor wir aber nun nach Hause durchstarten, kurven wir noch kurz den Schildern zum Stellplatz hinterher, die wir auf der Bismarckstraße wieder vorgefunden haben.
Wir folgen also der Straße und sind überrascht, dass es kurz darauf sogar aus dem Ort hinaus geht. Dann folgt eine Anhöhe und erst kurz vor dem Ortsteil Zinhain stoßen wir auf das Marienbad, wo auch der Stellplatz für Wohnmobilgäste angesiedelt ist.
Allerdings können wir diesen Platz nicht empfehlen. Es reicht nun mal nicht aus, wenn man ehemalige PKW- Parkbuchten per Schild als Wohnmobilstellplatz deklariert.
Wohnmobile sind nun mal länger, als ein PKW und wer nun ordnungsgemäß parkt, steht streng genommen auf der Frei- und Rangierfläche vor den Parkbuchten.
Geht gar nicht. Immerhin gibt es eine VE- Station, wenn diese allerdings durch PKW rigoros zugeparkt ist, dann nützt diese dem entsorgungswilligen Mobilisten auch nichts.
Ferner ist der Aufenthalt auf 48 Stunden begrenzt, wobei ich mich allerdings frage, wer es hier 48 Stunden lang freiwillig aushält…
Ein Hohn ist dann noch die Stellplatzgebühr.
Überall in der Gegend finde sogar ich die obligatorischen Wald- und Wanderparkplätze, wo man auch mal eine Nacht kostenlos stehen kann.
Hier für den umfunktionierten PKW- Parkplatz auch noch 6,50 € / Nacht zu verlangen, grenzt schon an Abzocke.
Die lokale Verwaltung sollte sich allen erstens überlegen, warum der Stellplatz nicht angenommen wird. Am Preis selbst liegt es sicherlich nicht, aber wer zum Entsorgen mit dem Klotank durch parkende Autos muss und ein Mobil mit mehr als 6,50 Meter dort nicht abstellen kann, der braucht sich nicht über die fehlende Auslastung wundern.
Aber lassen wir das, wir sind ja nicht hier, um etwas schlecht zu machen.

         
     Wir besuchen den Stellplatz am Marienbad                  Nur kurze Mobile stehen knapp in der Markierung

         
     lange Mobile stehen gnadenlos über!                        Und die VE ist auch zugeparkt   🙁

Wir rollen vom Parkplatz wieder herunter und parken nur wenige Meter weiter an der Zufahrt zum Bauhof auf einem kleinen kostenlosen Waldparkplatz.
Von hier spazieren wir einmal über die Straße und stehen kurz darauf im Basaltpark, der aus einem ehemaligen Basaltabbauplatz besteht und heute als Naturschauplatz dient.
Mit geschickt in die Landschaft eingebetteten Elementen wird hier, inmitten der Natur, die Entstehung von Basalt aus Vulkangestein und dem Abbau desselben demonstiert.
Ausgestellte Loks, Güterwagen und ein kleines Informationszentrum finden sich ebenfalls.
Aber auch hier, wie in Bad Marienberg selbst: Wenig los, tote Hose.
Liegt vielleicht auch an den schlechten Wetteraussichten.
Nichts desto trotz spazieren wir eine kleine Runde durch die grüne Lunge und ruhen uns dann auf einer sogenannten Baumelbank die Füße aus.
Die Baumelbank ist urig. Man muss ein wenig klettern, um hinauf zu gelangen. Sitzt man dann, haben Füße und Beine keinen Bodenkontakt mehr.
Ist ein wenig, wie man als kleines Kind am Tisch gesessen hat 😉

         
     Wir folgen den Schildern zum Basaltpark                       Hier mal eine Grafik des Reviers

         
     Wir betreten den Spazierweg am Basaltpark                Man kann am See entlang spazieren gehen

         
     Kleine Loks von damals sind auch ausgestellt               Ob die noch fahren kann?

         
     Infotafeln informieren über die Geschichte                   Der Blick auf den See im Basaltpark

         
     Eine Baumelbank?                                                       Na dann wollen wir die Füße mal „baumeln“ lassen 🙂

Um viertel nach 1 haben wir unsere Beinchen dann aber genug kreiseln lassen und spazieren zurück zum Wohnmobil.
Für eine weitere Erkundung haben wir keine Ziele mehr und so fahren wir wieder auf die B 414 auf, um allmählich den Heimweg anzutreten.

Die Fahrt durch den Westerwald ist heute übrigens natürlich viel angenehmer, als am Donnerstag.
Die LKW sind fort, der Verkehr ist ruhig und die Straße gehört uns fast ganz allein.
Nur auf die Motorradfahrer muss man aufpassen. Anders, als zum Beispiel in der Eifel, pflegen die Herren hier einen gesättigten Fahrstil. Sie überholen fix, scheren dann knapp ein und werden abrupt langsamer.
Sowas hab ich ja gern…

         
     Komm Wohni, wir fahren weiter!                               Und so geht es weiter durch den Westerwald

Die Fahrerei durch die Natur macht aber auch hungrig!
Schon auf der Hinreise waren uns die vielen Gaststuben und Restaurants am Wegesrand aufgefallen. Fast jedes kleine Dörfchen hier leistet sich hier die Touristenküche mit wohl klingenden Namen wie „Zur Post“, „zum goldenen Krug“, „Zur Schleuse“ und so weiter.
Typisch altdeutsch, aber dennoch vollumfänglich in die Szenerie des Westerwalddörfchens passend.
Eines dieser Lokale wollen wir hier an und auf der B 8 dann doch noch ausprobieren, bevor wir nachher und allerspätestens ab Hennef wieder „zurück im Leben“ sind.
Und so stoppen wir gegen viertel vor 2 an der Gaststätte „Westerwaldblick“ in Kircheib.
Obgleich „stoppen“ es nicht ganz trifft.
Wir entdecken das Lokal rechts am Straßenrand fast schon zu spät, sodass wir zunächst in voller Fahrt daran vorbei rauschen.
Zum Glück ist die Straße aber gerade frei, sodass wir entspannt drehen können.
Der Parkplatz neben der Gaststätte ist weiterhin groß genug, dass wir mit unserem Mobil dort gut parken können.
Für den kurzen Weg vom Mobil zur Eingangstüre brauchen wir dann aber den Regenschirm.
Es hat zwischendurch immer mal wieder zu regnen angefangen, aber jetzt, wo wir immer näher an das traute Heim heran rücken, regnet es auch mitunter deutlich heftiger.
Gut, dass wir heute abgereist sind. Vom Wetter her ist es uns wirklich gelungen die wenigen schönen Tage in dieser Woche voll auszukosten.

Wir flitzen mit dem Regenschirm durch den Regen und öffnen die Türe zur Gaststätte.
Biergarten und Terrasse wären bei dem Wetter eh nichts.
Drinnen angekommen sind wir erstmal erstaunt, wie „rustikal“ die Einrichtung doch ist.
Auch werden wir zunächst kritisch beäugt, wie man Fremde in einem Lokal nur kritisch beäugen kann…
Wir fragen, ob wir was zu Essen bekommen können, was uns bejaht wird.
Na dann…
Wir spazieren auf den „Speisesaal“ zu, wobei uns sofort ein „Da ist aber nur Nichtraucher!“ hinterher gerufen wird. „Passt!“ rufen wir zurück und betreten einen großen rechteckigen Raum mit wuchtiger Holzverkleidung, Teppichboden und Tierköpfen an den Wänden.
Ein bisschen was von „Landgasthof“ kommt mir in den Sinn, obgleich die ebenfalls hier ansässige Tanzfläche mit dem Werbebanner im amerikanischen Stil nicht so recht ins Bild passen will.
Neben uns ist sonst nur noch eine andere Familie im Raum, die gerade zu Mittag speist, fast wirken wir mit den übrigen leeren Tischen etwas verloren.
Wir setzen uns in die gegenüberliegende Ecke des Speisesaales an einen ältern Tisch, der optisch weder zu seinem Nachbartisch, noch zu irgend einem anderen Tisch in diesem Raum passt.
Überhaupt wirkt alles ein wenig zusammen gewürfelt.
„Wo sind wir hier nur gelandet“ schaue ich Anja fragend an.
Doch Anja findet es irgendwo auch urig. Naja, man muss sich auch mal auf was einlassen.
Wer weiß, welches kulinarische Kleinod mit traditioneller westerwäldischer Küche wir da entdeckt haben…
Die Kellnerin kommt fix und mit dem (so hoffen wir!) Westerwälder Charme werden wir bedient „Guten Tag, was wollen Sie essen?“
„Was haben Sie denn?“ werfe ich als Gegenfrage in den Raum und deute dabei auf meine leeren Hände, dass mir die Speisekarte fehlt.
„Wir haben heute Gulasch“.
„Aha! Und was gibt es dazu?“ Ich war zwar nie in der DDR, als es sie noch gab, aber so ungefähr wie jetzt im Moment stelle ich mir Gastronomie im ehemaligen Ostblock vor…
„Es gibt Knödel“ (Gedankenpause) „Und Rotkohl“.
Ich schaue Anja ganz ohne Worte an, sie wirkt ebenfalls etwas irritiert. „Und was gibt es sonst noch?“
„Kotellet mit Kartoffelsalat!“
Super Auswahl! Wir schauen uns erneut fragend an.
„Na fein, dann für mich bitte Gulasch mit Knödel“. Anja stimmt mir zu, bestellt das gleiche nur mit Rotkohl dazu.
Nicht, dass wir es eilig hätten, aber bevor wir nun noch den Rest des Küchenschrankinventars nach und nach aufgezählt bekommen, bestellen wir lieber das feilgebotene Tagesgericht.

Was das wohl für Knödel sein werden?  Man darf gespannt sein!
Auf jeden Fall wird unsere Heimreise jetzt tatsächlich nochmal interessant…

Zu unserer Überraschung müssen wir nicht sehr lang auf unser Mittagessen warten.
Nur 6 Minuten nach unserer Bestellung liefert die Kellnerin 2 Teller mit Gulasch.
Dann hat jeder Teller 2 Knödel (einen großen und einen kleinen) und Anjas Teller hat darüber hinaus noch Rotkohl.
Optisch schonmal nicht schlecht!
Obgleich ich mich dem Eindruck nicht erwehren kann, dass der kleinere (Semmel-)knödel ein Tütenknödel ist. Die Geschmacksprobe bestätigt es.
Ich esse für gewöhnlich gerne Knödel und wenn es schnell gehen soll, dann am liebsten die von Pfanni.
Dieser hier ist von Pfanni, es ist der Semmelknödel aus dem Kochbeutel, geschmacklich hab ich da (fast) keinen Zweifel…
Das hab ich natürlich nicht erwartet.
Der weitaus größere Kartoffelknödel ist hingegen selbst geformt und sehr lecker.
Anja und ich kommen ans Grübeln. Warum macht jemand die Kartoffelknödel selbst, die Semmelknödel aber nicht? Was steckt dahinter?
Anja hat die Idee, die uns dann am plausibelsten erscheint:
Sie hat die Idee, dass der Koch uns zeigen will, wie toll seine Knödel sind! Und so packt er einen fertigen Pfanni- Knödel und einen selbst gemachten Kartoffelknödel auf den Teller.
So müssen die Gäste anerkennen, dass der Kartoffelklops besser schmeckt 😉

Immerhin das wichtigste, das Gulasch, ist über jeden Zweifel erhaben.
Natürlich schmeckt dieser nicht so gut und feurig, wie der Kesselgulasch aus dem diesjährigen Ungarn- Urlaub, aber für einen Hausmannsgulasch einer Bürgerstube wurde der Geschmack erstaunlich gut getroffen!

         
     Mittagspause an der Gaststätte Westerwaldblick            Hier gibt es Gulasch mit Knödeln nach Westerwälder Art!

Nach dem Essen bezahlen wir noch schnell, dann sind wir auch schon wieder auf der B 8 unterwegs in Richtung Hennef und Köln. Und so genießen wir die letzten Meter durch den Westerwald.
Zum Glück müssen wir heute nicht die Umleitung wegen der Baustelle auf der B 8 befahren, wo Anja wohl wieder den Bergfähigkeiten unseres Wohnmobils kritisch gegenüber stehen würde
Denn in West- Ost- Richtung ist die Fahrbahn aktuell freigegeben ist. Das ist doch auch mal was.

         
     Wieder unterwegs im Westerwald                           Die B 8, in Ost-West- Richtung wenigstens umleitungsfrei

Um kurz vor 3 erreichen wir dann die A 3, die uns auf den Kölner Ring führt. Dort wechseln wir zur A 4 und fahren knappe 20 Minuten später am heimischen Kreuz Kerpen von der Autobahn ab.

Zuhause angekommen heißt es dann ausräumen und Wäsche waschen, Katzen füttern und ankommen, was natürlich kein Problem ist.
Das war eine schöne Tour!
Wie sagte ein berühmter Fussballer (frei übersetzt): Nach der Reise ist vor der Reise!

Km- Stand bei Abfahrt: 197.455
Km- Stand bei Ankunft: 197.612
Gefahrene Kilometer: 157

Zitat des Tages: (Anja zu mir in der Raststätte an der B 8): Guck doch mal, das sieht hier bestimmt genau so aus wie bei denen zuhause im Wohnzimmer!

1 Kommentar

  1. Vielen Dank für den Bericht. In Bad Marienberg wurde der Stellplatz verlegt und befindet sich nun zwischen Waldrand und Schwimmbad. Der Platz ist parzelliert und gehört zum Verband Topplatz.

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